23.01.2012, 09:13 Uhr
Es war die 60. Minute in der BayArena: Michael Ballack wurde ausgewechselt, die Zuschauer pfiffen und der Spieler verweigerte seinem Trainer Robin Dutt den Handschlag. Bayer Leverkusen gewann 3:2 gegen Mainz 05, doch zu Beginn der Rückrunde stand ein beleidigter Altstar. Und das, obwohl Dutt beim Stand von 2:2 das offensichtlich Richtige getan und durch den taktischen Wechsel noch den Sieg möglich gemacht hatte.
Überaus deutlich sprang nach der Partie dann auch Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler dem Trainer zur Seite und kritisierte den Spieler scharf. "Ich hätte ihn schon zur Halbzeit ausgewechselt, weil er einfach nicht gut war." Deutliche Worte in Richtung des 34-Jährigen, der gegen Mainz einen schwachen Tag erwischt hatte.
Völler lobte vielmehr die taktische Weitsicht seines Trainers, der Ballack zugunsten eines weiteren Stürmers vom Platz genommen hatte. "Die Entscheidung, Michael auszuwechseln, war richtig. Danach haben wir gut gespielt und das Spiel gewonnen." Den verweigerten Handschlag wollte Völler hingegen nicht überbewerten. "Das ist kein Weltuntergang. Die werden das spätestens morgen beim Auslaufen nachholen und darüber reden."
Das passierte dann bereits in der Kabine nach dem Spiel. Robin Dutt bestätigte gegenüber Sky, dass sich Spieler und Trainer in der Kabine begegnet seien und das Spiel mit einem Handshake beschlossen hätten. "Michael hat sich mit der Mannschaft über den Sieg gefreut", sagte Dutt und versuchte, das Thema damit zu beenden.
Ballack selbst muss sich hingegen nun fragen, wie er seine Karriere in der Bundesliga beenden möchte. Sein Vertrag in Leverkusen läuft aus, ein weiteres Engagement bei einem anderen Bundesligisten scheint ausgeschlossen. Der Verein hatte Ballack auch mit dem Ziel verpflichtet, "das Licht der Öffentlichkeit wieder mehr auf Leverkusen zu wenden" - das gab Völler nun öffentlich zu. Mit solchen Aktionen ist jedoch weder dem Spieler noch dem Verein geholfen. Das hat Völler mit seiner Rückendeckung für den von den Fans ausgepfiffenen Robin Dutt mehr als deutlich gemacht.
Quelle: t-online.de
Anna Wand schrieb:
am 23. Januar 2012 um 19:05:45
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Handschlag verweigert
Um was sich die Presse und überhaupt die Medien Gedanken machen??? Hier hilft nur eins: In der Wüste einen Bunker
bauen, alle rein (Fußballer, Presse und alle anderen, die glauben, Fußball sei wichtig) und dann zu gemauert. Es ist abartig, dieses hohle Geschwaafel
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Bichael Mallack schrieb:
am 23. Januar 2012 um 19:01:21
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Den Handschlag
verweigert er, dann gebt ihm doch einen Arschtritt. Den kann er nicht verweigern und der steht ihm vielleicht besser. Ach
überhaupt, was ist das wieder für ein sinnloses Thema? Ist nicht gestern erst in China ein Sack Reis umgekippt?
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Wille schrieb:
am 23. Januar 2012 um 18:03:30
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Ballack
Ballack hat den Handschlag nicht verweigert. Das wäre nur der Fall, wenn er die ausgestreckte Hand Dutts ignoriert hätte. Trotz des
Sieges war die Auswechslung jedoch falsch. Ballack hat sicher nicht seinen besten Tag gehabt, viele andere (besonders er viel zu eigensinnige Schürrle) jedoch waren erheblich leistungsunfähiger, Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich der Dutt noch bis zum Saisonende in Leverkusen halten kann. Das müssen die doch auch erkennen, dass dieser Mann unfähig ist.
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