22.08.2011, 15:32 Uhr
Michael Ballack (m.) ist auf der Bayer-Bank nicht zufrieden. (Foto: imago)
Rudi Völler hat im Fall Michael Ballack ein Machtwort gesprochen. Dahinter steckt die Hoffnung von Bayer Leverkusens Sportdirektor, Spekulationen um einen baldigen Abschied des bestbezahlten Ersatzspielers der Bundesliga vorerst zu beenden.
Doch die Gerüchte halten sich weiter hartnäckig, neue Aussagen von Ballacks Berater Michael Becker befeuern die Vermutungen sogar noch. Heißester Kandidat, Ballacks nächster Arbeitgeber zu werden, ist der VfL Wolfsburg, der den ehemaligen Nationalspieler liebend gerne in seinen Reihen hätte.
"Bei so vielen Spielen, die Leverkusen vor der Brust hat, werden alle Spieler benötigt, auch Michael Ballack. Er wird definitiv am 1. September noch Spieler von Bayer Leverkusen sein", hatte Bayer-Sportchef Völler am Rande des Festakts zum 25. Jubiläum der Mexiko-Hilfe in Aachen gesagt. Dem früheren DFB-Teamchef waren die jüngsten Schlagzeilen um seinen Edelreservisten nicht entgangen. "Uns ist davon nichts bekannt. Es liegt keine Anfrage vor. Wir befassen uns nicht mit den Spekulationen", sagte Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser.
Die neuen Gerüchte waren nach dem 1:0-Erfolg der Rheinländer in Stuttgart, den Ballack 90 Minuten lang von der Bank aus verfolgen musste, wieder aufgekommen. Das ZDF hatte berichtet, dass der 34-Jährige womöglich vor dem Ende der Transferperiode am 31. August den Verein verlassen werde. Dazu passte die Aussage von Wolfsburgs Trainer Felix Magath, dass er seine Mannschaft mit gestandenen Spielern verbessern wolle.
Auch Ballack-Berater Becker empfindet die Situation für seinen Klienten als äußerst unbefriedigend. "Wenn Völler ihm damals vor dem Wechsel nach Leverkusen gesagt hätte, dass er nur Ergänzungsspieler ist, wäre seine Entscheidung vielleicht anders ausgefallen", sagte Becker. 2010 sei der Wechsel nach Wolfsburg quasi in trockenen Tüchern gewesen. "Völler ist damals mit seiner Frau nach Sardinien geflogen und hat ihn überzeugt. Und das für weniger Gehalt, als er es in Wolfsburg bekommen hätte", sagte Becker. Rund sieben Millionen Euro soll Ballack in Leverkusen verdienen.
Im Nachhinein womöglich eine falsche Entscheidung, denn seit seinem Wechsel ist Ballack - auch verletzungsbedingt - über die Rolle des Edelreservisten bei Bayer nie hinausgekommen. Inzwischen ist Ballack fit, doch an seinem Status im Team hat sich nichts geändert. Gegen Mainz und Stuttgart spielte er gar nicht, gegen Bremen wurde er für Simon Rolfes ausgewechselt.
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Die unbefriedigende Situation dürfte sich für den 34-Jährigen so schnell wohl nicht ändern. Bayer-Trainer Robin Dutt stellte jüngst klar, dass es Ballack und Rolfes zusammen nicht geben werde. "Ich verstehe sowieso nicht, warum er so etwas tut", sagt Becker über Dutts Aussage. Der Coach hält an seiner Marschroute fest, und da spielt der Vizeweltmeister von 2002 nun mal nur eine untergeordnete Rolle. So betonte Dutt nach dem Stuttgart-Spiel, dass die Zentrale mit Rolfes und Lars Bender hervorragend aufgestellt gewesen sei. Bedarf für eine Umstellung und eine Einwechslung Ballacks habe es nicht gegeben.
So geht das große Missverständnis zwischen Ballack und Bayer weiter - und damit werden auch die Spekulationen nicht aufhören. "Uns passt die ganze Diskussion um Ballack nicht. Die Leistung der Mannschaft geht völlig unter. Mir tut es für die Spieler leid, aber dafür kann Michael auch nichts", sagt Holzhäuser.
Quelle: dapd , t-online.de
Lotte schrieb:
am 22. August 2011 um 21:34:32
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(1)
Er muss wissen, was er will
MB muss für sich eine Entscheidung treffen. Er kann seinen Vertrag bei LEV erfüllen, bleibt dafür
Ergänzungsspieler und wird viel Geld verdienen oder er verstärkt eventuell ein junges Team, verdient deutlich weniger gehört dafür aber zu den Stammspielern. Auch in WOB sehe ich keinen Stammplatz für ihn.
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Jürgen schrieb:
am 22. August 2011 um 21:13:59
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Ballack und Manager Becker
Ihr wollt mich wohl alle verkohlen. Diese beiden Männer hätten irgendwo auf Geld oder Gehalt verzichtet, nur
weil Tante Käthe vorbeigekommen ist, lächerlich. Das ist kein Fussballspieler und der andere auch kein Manager, das sind geldgeile Kapitalistenverbrecher die auch helfen die Welt an den Rande des Wahsinns zu treiben. Glaubt mir, wäre er ein großer Spieler, erhätte im größten europäischen Gehalts-Zirkus in Spanien gespielt aber so blöd sind die Iberer dann doch nicht. Da spielt kein Fallob
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Harald schrieb:
am 22. August 2011 um 20:57:37
(12)
(3)
wenn.........
......eine ganze Mannschaft gegen einen spielt, dann sollte sich der eine mal Fragen warum das so ist? Ballack hatte als
Spieler manch gute Saison, aber seit 2008 gehen seine Leistungen auch permanent nach unten, und die "neue" Trainergeneration schaut nicht mehr nur auf Namen, sondern verstärkt auf Leistung. Die gute Saison 2005 Ballack´s, hilft Robin Dutt in 2011 ganz einfach nicht weiter. Des Weiteren ist auch die Sichtweise der Profis anders. Man setzt auf die Jugend, möglichst die e
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