18.08.2011, 17:13 Uhr
Die Kölner Südkurve wird in Zukunft mit drei Fans weniger auskommen müssen. (Foto: imago)
Drakonische Strafen nach der Ekel-Attacke: Der 1. FC Köln hat drei der Anhänger identifiziert, die beim Auswärtsspiel bei Pokalsieger Schalke 04 (1:5) mit Urin und Fäkalien gefüllte Becher auf die umliegenden Fanblöcke geworfen hatten. Es wurde ein auf die Höchstdauer von drei Jahren geltendes bundesweites Stadionverbot ausgesprochen.
Das Trio wurde aufgrund von Videoaufnahmen und Zeugenaussagen überführt. Laut Darstellung des Klubs werde gegen weitere Personen ermittelt. "Wir haben deutlich gemacht, dass wir solches Verhalten nicht tolerieren und scharf verurteilen", sagte der FC-Fanbeauftragte Rainer Mendel.
Zur System-Debatte kommt nun auch noch das Rätselraten um einen Wechsel von Youssef Mohamad nach Arabien. zum Video
Kölns Klub-Präsident Wolfgang Overath hatte sich erschüttert vom Verhalten dieser sogenannten FC-Fans gezeigt und den Vorfall aufs Schärfste verurteilt. "Das sind keine Fußballfans, diese Menschen haben kein Interesse am Sport und haben deshalb auch nichts in den Stadien zu suchen", sagte der Weltmeister von 1974. "Man kann das gar nicht nachvollziehen, dass der Fußball für solche unfassbaren Aktionen missbraucht wird. Da müssen sich der Deutsche Fußball-Bund und natürlich wir als Vereine Gedanken machen, wie es zu solchen Auswüchsen kommen kann."
Quelle: sid
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