19.07.2011, 15:38 Uhr
Lukas Podolski will gerne Kapitän des 1. FC Köln bleiben. (Foto: imago)
Es ist ein Streit, der eigentlich keiner ist: Weil die Kölner Boulevardmedien darüber spekulieren, wen Trainer Stale Solbakken zum neuen Kapitän des 1. FC Köln ernennen wird, hat sich der bisherige Bindenträger Lukas Podolski nun dazu genötigt gefühlt, eine logische und verständliche Reaktion zu zeigen: "Ich werde mein Amt sicher nicht zur Verfügung stellen und sagen: Ich will kein Kapitän mehr sein."
Es sei eine Ehre für ihn, das Amt des Kapitäns beim FC bekleiden zu dürfen und er sei sich sicher, dieser Aufgabe in der vergangenen Saison gerecht geworden zu sein. Mit 13 Toren in der gesamten Spielzeit und einer vor allem kämpferisch überzeugende Rückserie hatte er den lange abstiegsgefährdeten FC noch auf Platz zehn geführt.
Die Position Podolskis in diesem vermeintlichen Konflikt ist aber nicht minder verständlich als die Haltung Solbakkens. "Ich habe von Beginn an gesagt, dass ich über das Kapitänsamt erst entscheide, wenn ich für einige Wochen mit dem ganzen Kader zusammengearbeitet habe und nicht nur die Spieler individuell besser kennengelernt habe, sondern auch das Mannschaftsgefüge", sagte der Norweger im "Kölner Stadtanzeiger". "Dann kann ich sehen, was das Beste für den 1. FC Köln ist. Ich muss mir zu 100 Prozent sicher sein, und es wäre dumm, auf andere zu hören und unter Zeitdruck zu entscheiden."
Dass er darüber auch mit Podolski spreche, sei für ihn selbstverständlich. "Natürlich spreche ich viel mit Lukas, wir verstehen uns wirklich sehr gut", sagte Solbakken im "Express". "Ich habe bei ihm ein gutes Gefühl und glaube, dass er eine tolle Saison spielt." Ungeachtet der Kapitänsfrage hält Solbakken überaus große Stücke auf seinen Stürmer, wie er in den vergangenen Wochen auffällig oft betont hat. "Er ist unser Matchwinner", sagte Solbakken. "Mit seiner Power, seinem Körper und seinem Nacken ist er ein bisschen wie Mike Tyson. Das ist eine Qual für jede Verteidigung." Kaum vorstellbar, dass ein Trainer so über einen Spieler spricht, den er nicht zumindest für fähig halten würde, das Amt des Kapitäns zu seiner Zufriedenheit ausfüllen zu können.
Quelle: t-online.de
botox schrieb:
am 19. Juli 2011 um 20:52:10
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Prinz Poldi
Zum Kapitän gehört schon ein bisschen mehr, als von 35 Mtr. ein Tor zu schießen -- Rudelführer -- Antriebswelle --
Respektsperson . Heutzutage reichte auch nicht mehr nur Fussball spielen zu können. Ein bisschen Hirn und Wortgewandtheit ist eigentlich Bedingung. Habe viele Qalitäten aufgeführt -- aber nichts trifft auf Prinz Poldi zu.
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Rand schrieb:
am 19. Juli 2011 um 20:47:11
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Lukabinde
Wer den Lukas nicht richtig kennt sollte auch nicht so sinnlose Sätze hier schreiben. Schon mal mit ihm ein Kölsch trinkene
gewesen? Nein? Dann würde ich solche Kommentare mal sein lassen. Hauptsache negativen Müll schreiben. Er hat in diesem Jahr doch wohl jede Menge für den FC getan und das nicht nur auf dem Platz. Er sollte Kapitän bleiben wenn die Manschaft geschlossen dahinter steht.
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Gruber schrieb:
am 19. Juli 2011 um 20:19:02
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Wer sonst?
Wer sollte die Binde sonst tragen? Podolski ist das Gesicht des FC und wird auch weiterhin Kapitän sein.
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