18.01.2010, 08:47 Uhr
Lukas Podolski geht nach seiner Auswechslung enttäuscht vom Platz. (Foto: imago)Neues Jahr, altes Leid: Der 1. FC Köln bleibt zuhause ein Punktlieferant, das 2:3 gegen Borussia Dortmund stürzte die Rheinländer wieder in bedrohliche Tabellenregionen. Der Klub hat aus zehn Heimspielen nur magere acht Punkte geholt, die Bilanz eines Absteigers. Dazu kommen Sorgen um Lukas Podolski. Der Stürmer knüpfte gegen den BVB an seine schwachen Leistungen aus der Hinrunde an und wurde nach nur 60 Minuten ausgewechselt.
Danach ließ Podolski seinem Frust freien Lauf, schmiss Handschuhe und Trainingsjacke wutentbrannt auf den Boden. "Ich weiß, dass ich besser spielen kann,“ sagte der Angreifer dem "Express" nach seiner enttäuschenden Leistung.
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"Das war kein Frust über die Auswechslung", sagte Podolski. Ihm habe die Wade gezwickt und der Rücken geschmerzt. Podolski war angeschlagen in das Match gegangen, Rückenprobleme hätten seinen Einsatz beinahe verhindert. Doch der Offensivspieler wollte unbedingt spielen, um seinem Verein zu helfen und seine schwache Bilanz von nur einem Saisontor aufzubessern. Doch nach einer Stunde war Schluss, Podolski zeigte an, dass er vom Platz will. Der 24-Jährige muss nun wieder am Rücken behandelt werden. Ob er nächsten Sonntag in Wolfsburg auflaufen kann, ist fraglich. "Er ist nicht bei 100 Prozent“, sagte Manager Michael Meier, "und glücklich ist er mit der Situation auch nicht.“
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Auch Nebenmann Milivoje Novakovic blieb gegen Dortmund blass. Der vermeintliche Traumsturm erzielte gemeinsam erst fünf Treffer und legte sich nur zwei Tore gegenseitig auf. Für Meier kein Grund zur Sorge. "Es lief ja für alle in der Hinrunde zähflüssig. Novakovic war anfangs verletzt. Gegen Ende der Hinrunde hat man eindeutig gesehen, wozu beide Imstande sind", sagte Meier dem "kicker", "sicher ist aber noch mehr möglich." Auf den FC, der nur noch einen Punkt Vorsprung auf den Relegationsrang 16 besitzt, warten jetzt zwei Auswärtsspiele, bevor der Hamburger SV nach Köln kommt. Der Klub braucht - wie seine Stürmer - dringend ein Erfolgserlebnis. Sonst stehen in der Domstadt unruhige Zeiten an.
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Quelle: t-online.de
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