27.01.2012, 08:10 Uhr
Holger Stanislawski lässt Dampf ab. (Quelle: imago)
Trainer Holger Stanislawski von 1899 Hoffenheim hat mit einer Brandrede auf die Missstimmung bei den Kraichgauern reagiert. "Ich habe das Gefühl, dieser Klub ist jetzt schon untergegangen. So, wie hier die Stimmung ist, könnte man denken, dass wir schon abgestiegen sind und null Chancen haben. Es ist einfach eine Katastrophe, was hier passiert", sagte Stanislawski vor dem Gastspiel am Samstag (ab 15.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) bei Borussia Dortmund.
Stanislawski nervt vor allem, dass die Vorbereitung auf wichtige Spiele immer wieder von Störfaktoren wie der Schall-Affäre nach dem Hinspiel gegen Dortmund oder zuletzt dem Transfer des Angreifers Vedad Ibisevic zum VfB Stuttgart begleitet wird.
"Ich bin zwar Bundesligatrainer, aber ich kann nicht zaubern. Draußen leiden einige an Realitätsverlust", sagte Stanislawski, der sich anscheinend nicht mehr sicher ist, ob 1899 wirklich langfristig auf ihn baut: "Meistens bekommt man diese Zeit nicht, eine Mannschaft umzubauen. Einen Umbruch macht man nicht, indem man einmal durch den Kader fliegt. Es ist ein Prozess, der dauert."
Doch wegen der ausbleibenden Erfolgserlebnisse wächst die Unruhe in Hoffenheim. Zuletzt hatte Mäzen Dietmar Hopp trotz sechs Punkten Vorsprung auf einen Relegationsplatz sogar schon Abstiegssorgen geäußert. "Hoffentlich gehen wir am Samstag in Dortmund nicht unter. Dann wird es wackelig. Der Abstand zu den Abstiegsrängen ist nicht komfortabel. Das macht mir Sorge", sagte Hopp.
Unterdessen stocken auch die Verhandlungen über einen Ersatz für Ibisevic. Zwar bestätigte Hoffenheims Manager Ernst Tanner Kontake zum Kroaten Srdjan Lakic, der in Wolfsburg von Trainer Felix Magath ausgebootete wurde. Er bestritt aber eine Einigung.
"Lakic ist ein sehr interessanter Spieler, aber wir haben in keinster Weise Einigkeit. Unter dem Strich müsste er bei dem Gehalt, was er in Wolfsburg verdient, auf wahnsinnig viel verzichten. Sonst geht es gar nicht. Es gibt schon Tendenzen, dass er das macht, aber dann haben wir ja auch noch Wolfsburg", sagte der Manager.
Die Kraichgauer, die mit nur 19 Treffern den drittschwächsten Angriff der Liga stellen, hatten sich in der Winterpause von den Offensivspielern Ibisevic, Chinedu Obasi (Schalke 04) und Gylfi Sigurdsson (Swansea City) getrennt.
In Dortmund müssen die Hoffenheimer weiter ohne ihre beiden Innenverteidiger auskommen. Marvin Compper laboriert an einer Knieverletzung, Isaac Vorsah ist beim Afrika-Cup im Einsatz. Zudem sind Sejad Salihovic (muskuläre Probleme) und Ryan Babel, der sich im Training am Sprunggelenk verletzte, angeschlagen.
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Quelle: sid , dapd , dpa
auf dem dorf schrieb:
am 27. Januar 2012 um 14:40:29
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dauerhaft
ist viel erwartet-logistisch in dem umfeld eine "startruppe" auf dauer zu zementieren-----gegen barca. schon sehr
retortenmäßig. milliarde für milliarde eine neue philosphie der utopie von geld und sport. das ist nicht real. wunsch, bedeutung und notwendigkeit---nee. eine sehr gute mannschaft auf dem dorf--erstaunlich--aber das ist es dann. vielleicht mit vfb zusammen die logistik nutzen-preiswerte synergien- 1 verein vielleicht vorn?
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Sigi schrieb:
am 27. Januar 2012 um 14:37:08
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Proletenvereine
Bayern und Hoffenheim zwei Vereine die niemand braucht, aber Hoeneß und Hopp sind ja Dutzfreunde.
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Jack schrieb:
am 27. Januar 2012 um 12:27:53
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Hoffenheim
Dieser Retortenverein tut sich schwer, weil er meiner Meinung nach nicht die richtigen Leute mit Fußballsachverstand im Umfeld
hat.Hoffenheim müsste sich von Herrn Hopp abnabeln und eigenständig werden. Aber dass können sie nicht, weil den Leuten die Qualität dafür fehlt. Stani es wird Zeit, dass Sie den Rückzug antreten, sonst machen Sie sich noch den ganzen Namen kaputt.
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