07.04.2011, 17:37 Uhr
Der französisch-deutsche Atomkonzern Areva ziert das Trikot des 1. FC Nürnberg. (Foto: imago)
Der 1. FC Nürnberg wird wegen seines Hauptsponsors von Atomkraftgegnern attackiert. "Wir erwarten, dass der Vorstand sich der öffentlichen Diskussion stellt", sagte Helmut Rießbeck von der Organisation IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung von Atomkrieg) in Nürnberg. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung solle die Zusammenarbeit mit dem französisch-deutschen Atomkonzern Areva NP kritisch überprüft werden, forderten IPPNW-Vertreter, die Grünen im Nürnberger Stadtrat und das Bündnis "Aktiv für Menschenrechte".
Dem Vereinsvorstand ging auch ein offener Brief von Atomkraftgegnern zu. Greenpeace und andere Organisationen fordern den Club dazu auf, sich einen neuen Hauptsponsor zu suchen. Areva NP stehe für Kernkraft, damit ergreife der Fußballverein in der Debatte um die Atomkraft Partei. "Wir fänden es sehr schade, wenn der 1. FC Nürnberg sein positives Image verlieren würde", heißt es. Kernkraftgegner hatten in der Vorwoche auch eine Mahnwache vor der Geschäftsstelle des Bundesligisten organisiert.
Der Club hält sich zu dem Thema bedeckt. Man sehe keinen Grund, die Zusammenarbeit mit Areva zu überdenken, ließ Sportdirektor Martin Bader verlauten. Gleichwohl habe man Verständnis für die Sorgen und Ängste der Menschen, teilte eine Sprecherin mit. Aber: "Areva hat sich keiner kriminellen Handlung schuldig gemacht. Unser Vertrag mit Areva läuft bis zum Jahre 2012, die Zusammenarbeit mit unserem Hauptsponsor ist hervorragend."
Quelle: dpa
Crassus schrieb:
am 7. April 2011 um 19:21:01
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AKW Gegner
Jetzt drehen sie ganz durch!
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klaus schrieb:
am 7. April 2011 um 19:12:00
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club
was soll das ? aber es ist wie immer.diese wahren demokraten greifen alles an und brandmarken jeden, der nicht in ihr weltbild passt.
ist zwar schon sehr lange her, aber die methode kommt mir bekannt vor
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Deco schrieb:
am 7. April 2011 um 18:48:52
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Der hat sie doch nicht mehr alle
Das Areva Atomkraftwerke baut ist doch seit ewig Zeiten bekannt. Was soll jetzt das Theater. Dann müssten
auch RWE, E.ON und EnBW ihr Sport-Sponsoring aufgeben - und auch das auf kultureller Ebene. Dann können wir die Bundesliga aber auch gleich zumachen und das eine oder andere Theater und Museum gleich mit. Wir könnten ja auch diesen Arzt boykottieren. Schließlich führen Kollegen von ihm Abtreibungen und Sterbehilfe durch.
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