19.12.2011, 14:12 Uhr
Bleiben in Bremen: Geschäftsführer Klaus Allofs (li.) und Trainer Thomas Schaaf (Quelle: dapd)
Vorweihnachtlicher Friede bei Werder: Das wochenlange Hickhack um die Vertragsverlängerungen von Trainer Thomas Schaaf und Geschäftsführer Klaus Allofs bei Werder Bremen hat offiziell ein Ende. Das Erfolgs-Duo bleibt dem Bundesligisten über den Sommer hinaus erhalten. Schaaf unterschrieb einen neuen Vertrag bis 2014, Allofs sogar bis 2015 plus Option für ein weiteres Jahr. "Es ist ein sehr schöner Tag für Werder", sagte Aufsichtsrats-Chef Willi Lemke, "die Verhandlungen waren nicht ganz einfach, aber immer konstruktiv."
Seit Wochen zog sich besonders der Vertragspoker zwischen Allofs und Lemke hin. Vor einem Monat schienen die Anzeichen noch auf Abschied zu stehen. Damals hatte Allofs die Frage nach seiner Zukunft in Bremen ausweichend geantwortet: "Die Chemie muss stimmen. Das werden die nächsten Wochen zeigen." Streitpunkt war die Dotierung des neuen Vertrages, Lemke stand dabei für eine leistungsbezogenere Variante.
Tiefe Narben hatte auch der Machtkampf im Sommer hinterlassen, als die heile Werder-Welt ins Wanken geriet und sich Allofs und Lemke über Wochen einen öffentlichen Streit über die Transferpolitik des Klubs lieferten. Lemke ließ die Muskeln spielen und Allofs wie einen Schuljungen auflaufen, der sich jeden noch so kleinen Transfer wie die 800.000-Euro-Ausleihe von Abwehrspieler Sokratis vom Aufsichtsrats-Boss genehmigen lassen musste.
Und dieser dies in der Folge auch noch in den Medien breitgetreten hatte. "Es war ein langer Weg, auf dem es einige Dinge zu klären gab", kommentierte Allofs die Verhandlungen, "aber es ging um Sachfragen und nicht um persönliche Dinge." Lemke meinte: "Der Aufsichtsrat hatte seine Vorstellungen, Klaus hatte seine Vorstellungen. Am Ende haben wir uns auf einem vernünftigen Mittelweg getroffen."
Schaaf hatte sich in dieser Zeit, in der "der Wind etwas rauer wehte", so Lemke, immer für Allofs eingesetzt. "Werder Bremen wäre gut beraten und sollte froh sein, wenn Klaus Allofs seine Arbeit fortsetzen würde", hatte der Trainer stets betont, "er ist der richtige Mann und hat das durch seine hervorragende Arbeit über die ganzen Jahre bestätigt."
Worte, die genau so auch über Schaaf hätten fallen können. Mehr Werder Bremen geht eigentlich nicht: Seit 38 Jahren ist er Vereinsmitglied, 15 Jahre war er Profi, seit 1999 ist er Cheftrainer. In dieser Zeit holte er die deutsche Meisterschaft, dreimal den DFB-Pokal, sechsmal führte er den Klub in die Champions League. "Es ist schön, dass wir diesen gemeinsamen Weg weitergehen können. Wir haben uns viel vorgenommen und wollen weiter versuchen, der Mannschaft ein unverwechselbares Gesicht zu geben", ließ Schaaf, der bereits im Winterurlaub weilt, mitteilen.
Erfüllt Schaaf seinen neuen Vertrag, säße er 15 Jahre auf der Werder-Bank und damit länger als "König" Otto Rehhagel (14 Jahre, zwei Monate und 29 Tage). Nach der desolaten Vorsaison, als Werder lange um den Abstieg spielte, sind die Bremer nach 17 Spieltagen als Tabellenfünfter in diesem Jahr wieder auf Europapokalkurs. "Wir sind so aufgestellt, dass wir in der Bundesliga ein ernstes Wort mitreden können", begründete Allofs seine Unterschrift unter einen "extrem leistungsbezogenen Vertrag".
Für ein perfektes Weihnachtsfest in Bremen müsste jetzt nur noch der Vertrag von Claudio Pizarro verlängert werden. Dieser läuft noch bis 2013, ist aber im Sommer kündbar. Sollte der Peruaner einen attraktiveren Klub finden und weg wollen, stünde Werder ohne Ablöse da für den besten Torjäger (zwölf Saisontore) da. "Im Winter wird da gar nichts passieren", sagte Allofs, "was im Sommer passiert, können wir noch nicht beantworten."
Quelle: sid , dapd , t-online.de
svw1899 schrieb:
am 19. Dezember 2011 um 20:06:16
(6)
(5)
@ Geraldo
wenn man keine ahnung hat...., 3 Spiele sprechen nicht für mehr als 10 Jahre, hab zwar keine ahnung was du für ein fan bist,
läuft aber wahrscheinlich auf bayern hinaus
mehr
Kommentar melden
Bayern69 schrieb:
am 19. Dezember 2011 um 19:28:37
(15)
(3)
Allofs und Schaaf verlängern
Werder Bremen ist mit diesen Beiden seit Jahren immer für eine Überraschung gut, machen keine negativ
Schlagzeilen und sind im vorderen Drittel der der Bundesliga zu finden. Alloffs und Schaaf holen aus der Mannschaft das Mögliche. Weiter so, ein FCB-Fan.
mehr
Kommentar melden
Andreas schrieb:
am 19. Dezember 2011 um 19:27:30
(13)
(2)
KATS
Bremen war die letzten 10 Jahre unter KATS eine der erfolgreichsten und kontinuierlichsten Mannschaften in Deutschland. Die Erfolge
sprechen für sich, wer das nicht sieht... sorry! Letzte Saison war sicherlich nicht schön als Fan, aber einen Umbruch erledigt man nicht von heute auf morgen. Die hochgelobten Dortmunder haben nach ihrer letzten Meisterschaft Jahre im Mittelfeld gespielt ohne intern. Teilnahme oder Titel. Irgendwann passt es wieder. Erst recht mit Thomas Schaaf und Klaus Allofs
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Strafft den Hüft- und Taillenbereich und sorgt für ein volleres Dekolleté - jetzt für 19,99 €. von neckermann.de
Zeigen Sie Flagge - alles für die per- fekte EM-Party in Schwarz-Rot-Gold.
von GINGAR.de
Tolle Kurven perfekt in Szene gesetzt: zauberhafte Damenmode bis Größe 60. zum XXL-Special
Für Elmar war der FCB-Auftritt Verrat an den mitgereisten Fans. Video
Amateurtor der Woche: Wählen Sie aus drei Treffern! zum Video