01.06.2011, 14:11 Uhr
Mit Andreas Wolf verlässt der dienstälteste Profi den 1. FC Nürnberg. (Foto: imago)
Beim Club geht eine Ära zu Ende: Kapitän Andreas Wolf wird den 1. FC Nürnberg nach 14 Jahren schweren Herzens und mit gemischten Gefühlen verlassen. Der 28-Jährige sagte, keine Basis mehr für eine weitere Zusammenarbeit mit dem fränkischen Bundesligisten zu sehen. Dies habe für ihn den Ausschlag gegeben, seinen am 30. Juni auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern.
Der dienstälteste Club-Profi teilte seinen Abschied in einem Offenen Brief an die Fans mit. Die Verhandlungen mit dem Verein seien nicht allein an finanziellen Gründen gescheitert, schrieb Wolf: "Meiner Meinung nach sollte auf menschlicher Basis eine gewisse Wertschätzung vorhanden sein, und die konnte ich leider nicht vorfinden. Wenn ich das Gefühl gehabt hätte, dass mich der Trainer und der Verein wirklich weiter mit an Bord hätten haben wollen, wäre es nicht am Finanziellen gescheitert".
FCN-Sportvorstand Martin Bader ließ via "Nürnberger Nachrichten" wissen, man habe bei den Verhandlungen keinen wirtschaftlichen Konsens mehr gefunden. Mit Wolf, der seit 1997 das FCN-Trikot trug und am 22. März 2002 beim 2:0 gegen Hertha BSC sein Bundesliga-Debüt feierte, verabschiedet sich nach Marek Mintal ein zweiter verdienstvoller Profi aus Nürnberg.
Als neue Arbeitgeber von Wolf sind der VfL Wolfsburg, Eintracht Frankfurt, der 1. FC Köln und Red Bull Salzburg im Gespräch. Anfragen aus Russland hat er bereits eine Absage erteilt. Der Innenverteidiger ist nach Mintal, Julian Schieber (VfB Stuttgart), Ilkay Gündogan (Borussia Dortmund) und Mehmet Ekici (Werder Bremen) der fünfte Spielerabgang beim Club.
Quelle: dpa
CS schrieb:
am 1. Juni 2011 um 21:37:44
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Wolf verlässt den "Glubb"
Ich bin mir fast sicher, dass der Bader nicht gelogen hat, wenn er sagt, dass kein "wirtschaftlicher
Konsens" mit Wolf gefunden wurde. Klartext: Der Wolf wollte einfach mehr Kohle. Und wenn Wolf dies "menschliche Wertschätzung" nennt, dann hat er aber diese Worte nicht kapiert!. Wenn er keinen leistungsbezogenen Vertrag akzeptiert (weniger Grundgehalt, dafür höhere Prämien bei Erfolg), soll er gehn. Ich und die meisten Club-Fans wünschen ihm viel Glück beim neuen Verein (2.Liga?
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necromonger schrieb:
am 1. Juni 2011 um 21:31:14
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nürnberger chaos tage
wenn 5 stammspieler den club verlassen,dann stimmt was nicht mit der menschliche seite der vereinsführung.
erst
haben die einen verschleiss an trainer gehabt ohne ende,jetzt sind die spieler dran...
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frankentom schrieb:
am 1. Juni 2011 um 21:21:09
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Wolf
Wäre Wolf nicht zum Kapitän gemacht worden, hätte er spätestens nach der Entdeckung von Wollscheid nicht mehr spielen dürfen. Seine
einzige Stärke ist seine Härte. Fußballerisch aber sehr limitiert. Kostet den Club seit Jahren den ein oder anderen Punkt wegen groben Schnitzern und blöden Fouls. Würde mir eine Innenverteidigung mit Wollscheid und Maroh oder Klose wünschen, denn diese jungen Spieler können sich noch weiter entwickeln. Bei Wolf sehe ich das nicht so. Außerdem hat man noch Nilson
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