20.09.2011, 14:49 Uhr
Anti-Neuer-Aktionen: Horst Heldt verteidigt die Vorgehensweise seines Klubs. (Quelle: imago)
Das Gastspiel Manuel Neuers bei seinem Ex-Klub Schalke 04 schlägt auch Tage danach noch hohe Wellen. Besonders die Stimmung in der Arena gegen den Nationalkeeper bleibt das bestimmende Thema. "Der Ordnungsdienst hatte die Anweisung, nur kritische Transparente zuzulassen. Viele Plakate mit justiziablen Beleidigungen wurden dagegen einkassiert", verteidigte S04-Manager Horst Heldt die Vorgehensweise seines Klubs in der "Bild". Die Anhänger der Königsblauen hatten beim Spiel gegen den FC Bayern München etliche Anti-Neuer-Transparente präsentiert und den 25-Jährigen teils übel beschimpft.
Die Antistimmung gegen Neuer fand auch in einem 70-Meter-Transparent Ausdruck, das an eine Todesanzeige angelehnt war: "Wir trauern um M. Neuer - gestorben zwischen 2005 und 2011 - wiederauferstanden als charakterlose Marionette." Dazu entgegnete Heldt: "Das große Transparent erlaubten wir nach langer Überlegung, weil der Vorwurf von Charakterlosigkeit keine Beleidigung im juristischen Sinne ist. Außerdem wollten wir durch ein Verbot die Emotionen nicht weiter anheizen und andere Baustellen aufmachen."
Offenbar hatten die Königsblauen Angst vor einer Eskalationen der aufgeheizten Fanmeinung. Zwar räumte Heldt ein, dass die Aktionen "sicherlich grenzwertig waren. Aber man muss auch sehen, dass die Enttäuschung und Wut der Fans einfach noch zu frisch sind."
Außerhalb des Stadions hatten Anhänger der S04 sogar eine Puppe im Neuer-Trikot mit einem Strick um den Hals aufgehängt. "Wir ermitteln jetzt, wie lange die Puppe dort gehangen hat und werden dann gegebenenfalls weitere Schritte einleiten", sagte ein Polizeisprecher. Neuer selbst war über die aufgeheizte Stimmung in der Veltins-Arena nicht überrascht: "Ich wusste, was mich erwarten wird. Es sind emotionale Fans. Ich habe damit gerechnet, dass ich so empfangen werde und habe mich darauf eingestellt."
Ex-Kapitän und Schalke-Urgestein Neuer war zur laufenden Saison für rund 25 Millionen Euro Ablöse zu den Bayern gewechselt. Beim 2:0-Sieg der Münchner hatte er seinen ersten Bundesliga-Auftritt nach seinem Wechsel an die Isar an alter Wirkungsstätte.
Quelle: sid
schroederfreund schrieb:
am 20. September 2011 um 19:10:33
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FC Bayern
Wie ist das mit dem FC Bayern und seinen Anhängern? Vor lauter Überheblichkeit geht ihnen manchmal das Vokabular aus. Mit Geld um
sich werfen, die besten Spieler des Landes einkaufen, ein paar gute Ausländer dazu und dann arrogante Jubelsprüche bei selbstverständlichen Siegen. Eigentlich hätte man sich vor Scham in Mauselöchern vergraben müssen, als ihnen zwei mittelmäßige Ruhrpottmannschaften die Show stahlen, in der Meisterschaft, im Pokal und in der CL.
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Schalke-Fan schrieb:
am 20. September 2011 um 19:04:21
(34)
(137)
An: ich bin Bayern Fan ...
... Ihr in Bayern "gebohrenen": wir anderen wurden "geboren" und zum Glück nicht in Bayern. Im
übrigen haben die Bauern keine Fans, sondern nur Zuschauer. Glückauf
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tom tom schrieb:
am 20. September 2011 um 19:02:13
(47)
(12)
neuer
wer regt sich eigentlich auf, neuer war ultra- er kennt die verfahrensweise für seine entscheidung...und die reaktion darauf ist der
spiegel der gesellschaft- leider aus jeder schicht... nur mehr oder weniger
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