13.10.2011, 15:36 Uhr
Thorsten Fink soll den HSV im Auftrag von Sportdirektor Arnesen aus dem Tabellenkeller der Bundesliga führen. (Quelle: dpa)
Zutiefst erleichtert und erstmals seit Wochen ohne Sorgenfalten läutete Frank Arnesen die neue Trainer-Ära Thorsten Fink beim Hamburger SV ein. "Ich weiß auch, dass viel passiert ist in diesem Verein, aber mir war klar, dass ich mit Fink über ein Minimum von zweieinhalb Jahren rede", erklärte der Sportdirektor der Hanseaten. "Ich habe mich mit Thorsten Fink sechs Stunden lang unterhalten. Er ist ein Trainer mit Hunger. Ich hatte von Anfang an ein sehr gutes Gefühl, als er mir von seiner Philosophie und von seinem Umgang mit den Spielern erzählt hat. Er passt als Trainer und Mensch sehr gut zum HSV." Ein Vertrag bis 2014 soll das unterstreichen.
Kommentar: Fink muss die in Arnesen gesetzten Erwartungen erfüllen
Mittwochabend gegen 22.00 Uhr, berichtete Arnesen, war er sich mit dem FC Basel einig, Donnerstagvormittag wurde der Vertrag fixiert. "Die Gespräche mit Basel waren sehr fair", sagte Arnesen, "Vizepräsident Bernhard Heusler hat sich als guter Verlierer gezeigt." Drei Wochen hat es lediglich gedauert, den Wunschtrainer vom Schweizer Champions-League-Teilnehmer Basel loszueisen. Da Fink dort noch einen Vertrag bis 2013 besaß, wurde zudem eine Ablösesumme von einer Million Euro fällig.
Fink steht nun vor der ersten großen Bewährungsprobe seiner Trainerkarriere, schließlich übernimmt er mit dem Hamburger SV zwar ein junges Team mit Potential, aber gleichzeitig auch das Schlusslicht der Bundesliga. "Die jetzige Situation ist schwierig, aber man kann sicherlich viel bewirken", wird der neue HSV-Coach auf der Website des Klubs zitiert. "Die Möglichkeiten und Strukturen für erfolgreichere Zeiten sind vorhanden. Wir müssen nach vorne schauen."
"Schon als kleines Kind, als der HSV noch in Europa glänzte und die größten Erfolge feierte, habe ich die Rothosen immer bewundert", schwärmte der gebürtige Dortmunder, "als Spieler, egal ob beim Karlsruher SC oder dem FC Bayern München, waren die Spiele gegen den HSV immer etwas ganz Besonderes." Lange musste er deshalb nicht nachdenken, als das Angebot aus Hamburg kam. Angeblich geschah dies bereits kurz nach der Beurlaubung von Michael Oenning am 19. September.
Fink war seit Juni 2009 als Nachfolger von Christian Gross in Basel tätig. Er führte den Klub 2010 und 2011 jeweils zur Meisterschaft, 2010 reichte es sogar zum Double. In der Gruppenphase der Champions League hatten die Schweizer vor zwei Wochen den englischen Rekordmeister Manchester United am Rande einer Niederlage. Am kommenden Montag wird er die Arbeit in Hamburg aufnehmen.
Ex-Basel-Trainer soll den Hamburger SV vor dem Abstieg retten. zum Video
Quelle: dpa , t-online.de
Frank schrieb:
am 13. Oktober 2011 um 20:34:21
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Fink & HSV
So läuft das eben. Der HSV wird nun ein gutes Team aufbauen und der Vorstand wird Ruhe geben und sich zurückhalten.
Nur der HSV!
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lusches schrieb:
am 13. Oktober 2011 um 20:06:03
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...
...absteiger....
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Wille schrieb:
am 13. Oktober 2011 um 19:45:40
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HSV
Arnesen behauptet, dass Bernhard Heusler (Präsident Basel) in dieser Sache ein fairer Verlierer gewesen sei. Wo soll der denn ein
Verlierer sein? Er hat sicherlich mehr als die aufgeführte 1 Mio € kassiert. Verlierer können nur die Hamburger sein, hier insbesondere der Arnesen. Fink hat vor 8 Tagen noch behauptet, dass er auf jeden Fall noch bis zur Winterpause in Basel bleibt. Da haben sich wohl 2 (Arnesen & Fink) gefunden. Keiner steht zu seinem Wort. Armer HSV.
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