12.04.2011, 12:42 Uhr
Klare Ansagen: Karl-Heinz Rummenigge schließt den Verkauf der Bayern-Stars aus. (Foto: imago)
Das war deutlich: Karl-Heinz Rummenigge hat nach den Turbulenzen der vergangenen Tage ein Machtwort gesprochen. Der Vorstandsboss des FC Bayern München schloss den Verkauf der Superstars Arjen Robben und Franck Ribery kategorisch aus - auch wenn der deutsche Fußball-Rekordmeister die Teilnahme an der Champions League verpassen sollte. Im Gegenteil: Rummenigge kündigte für die kommende Saison eine Personaloffensive an.
"Das kann ich garantieren. Aber nicht nur die zwei! Wir werden keinen Stammspieler verkaufen, von dem wir überzeugt sind", sagte Rummenigge der "Bild". Grundsätzlich würden Transfers für die kommende Saison nicht davon abhängen, ob sich der FC Bayern für die Königsklasse qualifiziert, stellte Rummenigge klar: "2007 spielten wir auch nur im UEFA-Cup, verpflichteten aber Ribery, Toni, Klose und Altintop. Wir werden das mit Jupp Heynckes gemeinsam beschließen. Aber eines ist klar: Es ist gesichert, dass wir Transfers machen." Die Münchner suchen vor allem Verstärkungen für die Abwehr. Zudem soll Schalkes Nationaltorhüter Manuel Neuer verpflichtet werden.
Nach einer Saison ohne Titel setzte Rummenigge für den neuen Trainer Jupp Heynckes die Messlatte sehr hoch: "Wir müssen mit Jupp Heynckes und einigen Transfers, die passen müssen, um die Meisterschaft mitspielen und sie hoffentlich auch gewinnen. Der FC Bayern hat den Anspruch, erfolgreich um Titel zu spielen. Daran wird sich nichts ändern."
Für Übergangslösung Andries Jonker, der die Nachfolge des entlassenen Louis van Gaal antrat, gilt es, den dritten Platz zu holen. Für Rummenigge ist der bisherige Assistent für die brisante Aufgabe genau der richtige Mann. "Jonker ist bescheiden, sympathisch und hat auch einen klaren Plan. Es geht ja auch nicht darum, alles dramatisch zu verändern. Jonker ist der richtige Mann, um die richtigen Dinge beizubehalten und die fehlgelaufenen zu verändern", sagte der Bayern-Boss und fügte an: "Die Mannschaft ist in letzter Zeit aus atmosphärischen Gründen nicht an ihr Leistungsniveau gekommen. Jetzt müssen wir wieder den einheitlichen FC Bayern erleben."
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In diesem Zusammenhang übte Rummenigge wie zuvor schon Präsident Uli Hoeneß und Franz Beckenbauer Kritik am autoritären Führungsstil von van Gaal. "Gescheitert ist van Gaal ganz klar an seiner Art. Wenn man diesen Stil pflegt - genauso wie Magath - muss man Erfolg haben. Wenn der ausbleibt, gehen einem die Freunde verloren." Der Vorstandsboss wollte zwar nicht verhehlen, "dass van Gaal mit seiner teils arroganten, dominanten Art in der ersten Saison einen extremen Erfolg gehabt hat. Aber in diesem Jahr war zum Teil gar keine Zusammenarbeit mehr möglich", sagte er im "Blickpunkt Sport" des bayerischen Fernsehens.
Die Probleme hätten "an Dramatik gewonnen". Van Gaal sei ein dominanter Mensch, "der andere Meinungen nicht umsetzt, es zählt nur die seine", führte Rummenigge weiter aus: "Das hat sich mit den Misserfolgen hochgeschaukelt und irgendwann ist die Diskussion dann zu Ende, und es geht nichts mehr." Der Bayern-Vorsitzende nannte ein Beispiel: "In der vergangenen Woche haben auch einige Spieler versucht, mit dem Trainer über taktische Maßnahmen zu sprechen und sind sehr emotional abgeblitzt."
Quelle: sid
bastian schrieb:
am 12. April 2011 um 21:34:18
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van gaal und transfers
wird zeit das bayern was macht vor allem für die abwehr.
ich als bayern fan kann es nicht verstehen warum man es
versäumt hat nicht früher zu reagieren aber van gaal hat bewiese das er mit seinen entscheiungen daneben lag und es nicht in den griff zu bekommen ein team aufzustellen um mit zu halten.
hoffe das bayern noch nen guten stürmer kauft und auf alte zeiten anknüpfen kann
fcb vor ever
an alle bayern hasser ihr habt keine ahnung
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RoBe59 schrieb:
am 12. April 2011 um 21:32:31
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Rummenigge
Schenkt doch den Bayern und insgesamt den Herren Rumme nigge und Hoeness den Dritten Platz, damit sie in die CL kommen. Nicht dass
sie sich wieder in der Europalique, wie damals im Europacup, (Cup der Verlierer) so blamierten, weil diese überheblichen und arroganten Bayern diesen nicht gewinnen konnten. Dieser Verein ist einfach nur noch Blamabel und Peinlich.
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Jojo schrieb:
am 12. April 2011 um 21:30:33
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FCB
Immer die gleiche Leier:Bayern kauft ja dieSpieler NUR um andere Vereine zu schwächen-So ein Schmarrn!Bayern kauft Spieler,um sich zu
verstärken.Klar ist dabei auch ein glückliches Händchen gefragt u.nicht jeder Transfer schlägt wirkl. ein.Aber sagt mir:welcher BL-Verein probiert nicht, sich die besten Spieler zu holen?Im Gegensatz zum FCB kommen die aber durch teilw schwachsinniger Vereinsführung auf keinen grünen Zweig und haben somit halt auch nicht das Geld, sich solche Spieler zu leisten.
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