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Bayern München erlebt eine Horror-Saison

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Bayerns Seuchen-Saison: Der Meistertitel ist weg

15.01.2011, 18:42 Uhr | t-online.de

Thomas Müller kann es nicht fassen. (Foto: dapd)

Thomas Müller kann es nicht fassen. (Foto: dapd)

Viel schlimmer hätte der Start in die Bundesliga-Rückrunde für den FC Bayern München nicht kommen können. Glimmte bis zu dem Spiel beim VfL Wolfsburg wenigstens noch ein Fünkchen Hoffnung auf den Titel, kann der deutsche Rekordmeister nach dem enttäuschenden 1:1 und 16 Zählern Rückstand auf Spitzenreiter Borussia Dortmund die Meisterträume endgültig begraben. Den Albtraumstart in die zweite Halbserie machte die Verletzung von Franck Ribéry perfekt.

Der 27-jährige Dribbelkünstler Ribéry musste nach rund 20 Minuten gestützt auf zwei Betreuer das Feld verlassen. Vorausgegangen war ein Zweikampf mit dem Wolfsburger Josué, der Ribéry auf den linken Knöchel getreten war. Dabei verdrehte sich der Superstar das Knie. Zwar ergab eine Untersuchung bei Teamarzt Dr. Müller-Wohlfahrt nur eine Bänderzerrung, die Ribéry zu einer fünftägigen Trainingspause zwingt. Dennoch passt die erneute Blessur des Franzosen ins Bild.

Riether bestraft die Bayern

Wenige Minuten nachdem Ribéry vom Platz geführt wurde, bekam der FC Bayern einen Elfmeter zugesprochen, den Philipp Lahm an den Pfosten setzte. Nach dem frühen 1:0 durch Müller (7.) wäre das bereits nach einer knappen halben Stunde die Vorentscheidung gewesen. Zu dominant agierten die Bayern bis dato. Doch wie sooft in der Vorrunde gaben die Münchner anschließend eine Partie, die sie zuvor klar dominierten, urplötzlich aus der Hand. Sascha Riether bestrafte die Bayern mit seinem späten Ausgleichstreffer (86.).

"Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison“, haderte Thomas Müller mit der Tatsache, dass erneut eine Führung hergeschenkt wurde. Gegenüber LIGA total! grantelte der Youngster: "Wir reden immer von der Meisterschaft, sind aber 16 Punkte weg. Wir wollen Spiele gewinnen, aber so geht's natürlich nicht!"

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Robben: BVB hat Riesenchance auf den Titel

Arjen Robben, der für Ribéry eingewechselt wurde und erstmals seit gut einem halben Jahr wieder für die Bayern ein Pflichtspiel absolvierte, gratulierte unterdessen den Borussen indirekt zur Meisterschaft. "Man muss einfach akzeptieren und respektieren, dass Dortmund weit weg ist. Sie haben eine Riesenchance, Meister zu werden.“ Schade für Thomas Kraft, der kurz vor der Pause einen Elfmeter von Grafite glänzend parierte, dass der Horrorstart in die Rückrunde sein starkes Debüt im Bayern-Tor überlagerte. 

Irgendwie scheint in dieser Saison der Wurm im Spiel des FC Bayern drin zu sein. „Wir hätten zur Halbzeit 3:0 führen können“, haderte Trainer Louis van Gaal wieder einmal mit der mangelnden Chancenverwertung. „Wir haben die Tore nicht geschossen und Fehler gemacht. Wir sind alle sehr, sehr enttäuscht“, analysierte ein völlig frustrierter Chefcoach. „Wir machen zu viele individuelle Fehler“, haderte Müller.

Vorbereitungseuphorie bereits verpufft

Dabei hatten sie sich in München soviel vorgenommen für das neue Jahr. Im Trainingslager von Dubai präsentierten sich die beiden Superstars Ribéry und Robben von ihrer besten Seite. Die WM-Fahrer fanden endlich wieder zur ihrer geistigen Frische zurück und mit Luiz Gustavo kam der erste Neuzugang seit 18 Monaten für die zuvor so gescholtene Defensive hinzu, um für die nötige Stabilität zu sorgen.

Alles schien rosarot an der Säbener Straße. Sollte Dortmund schwächeln, würde man parat stehen, um doch noch im Titelkampf einzugreifen. Die Klasse alle Spiele zu gewinnen hätte man. „Es liegt nur an uns“, tönte Bastian Schweinsteiger zwischen den Jahren. Im Hinterkopf konzentrierte man sich ohnehin auf Platz zwei, die Champions League sollte heuer das Maß aller Dinge sein. Doch auch in der Königsklasse droht das frühe Aus. Schließlich wartet im Achtelfinale mit Inter Mailand der Titelverteidiger auf die gebeutelten Bayern.


Quelle: t-online.de

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Kommentare (135)

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Thema: "Bayern München erlebt eine Horror-Saison"

Hans schrieb: am 15. Januar 2011 um 19:46:28
(0) (0) sieht man nicht mehr oft
Ribéry und Robben hätten sie sowieso in der Sommerpause verkaufen müssen. Die wird man auch in dieser Rückrunde nicht mehr oft sehen.

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splendis schrieb: am 15. Januar 2011 um 19:45:08
(0) (0) Bayern
Tja....! Etliche zusammengekaufte Spieler,machen noch lange keine gute Manschaft!! Das war schon immer so!!!

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sc-freiburg schrieb: am 15. Januar 2011 um 19:41:56
(0) (0) Ribery
Habt ihr das foul gesehen wenn man spielerisch keine chance hat so einen spieler zu stopen dann bricht man ihm eben wie heute im spiel
gegen Wolfsburg fast das Bein ....das ist kein FAIRPLAY.....mehr !!! (I Liebe Den SC-Freiburg....)
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