18.11.2011, 10:31 Uhr
Pünktlich zum Schlagerspiel des FC Bayern München gegen Borussia Dortmund meldet sich Superstar Arjen Robben zurück. Der Holländer wird erstmals seit dem 1. Oktober wieder im Kader des Rekordmeisters stehen. Die siebenwöchige Leidenszeit hat somit ein Ende. Für den 27-Jährigen eine Erlösung: "Das war die schlimmste Verletzung meines Lebens", sagte er in der "Bild". Und das will was heißen: Immerhin hat der als "Glasknochenmann" verspottete Flügelflitzer eine außergewöhnliche Krankenakte.
Auf 323 Einsätze als Fußball-Profi blickt Robben in seiner bisherigen Karriere zurück. Doch diese dauert nun bereits elf Jahre an. Der Linksfuß kommt somit auf gerade mal 30 Pflichtspiele pro Saison. Viel zu wenige, wenn man bedenkt, dass er sein Profi-Debüt in der holländischen Ehrendivision mit 16 Jahren gab, als Ausnahmetalent galt und schnell den Weg zu internationalen Spitzenklubs (PSV Eindhoven, FC Chelsea, Real Madrid) fand, in denen er pro Saison gut und gerne über 50 Spiele hätte bestreiten können - die Einsätze in der Nationalmannschaft nicht eingerechnet. Doch seine Verletzungsanfälligkeit hat dies, egal, wo er spielte, stets unmöglich gemacht. So auch in München.
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Dass auch die jüngste Verletzung an der Leiste nicht nur operabel behoben werden musste, sondern sich als hartnäckiger erwies als zunächst angenommen, hat dem Bayern-Stürmer zugesetzt. "Man kann sie nicht einschätzen, hat Schmerzen und die Heilung ist schwer. So etwas habe ich trotz einiger Verletzungen noch nie erlebt."
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Umso glücklicher ist er, nun wieder bereit für einen Einsatz zu sein. Und das ausgerechnet gegen Meister Dortmund. "Natürlich habe ich Bock, Riesen-Bock sogar. Dass ich es kaum erwarten kann zu spielen, ist doch klar." Entgegen des alten Robben, der sauer und eingeschnappt reagierte, wenn sein Trainer ihn nach einer Verletzung noch schonte, hat der neue Robben dafür aber nun Verständnis. "Wir wollen auf keinen Fall etwas mit einem zu frühen Einsatz riskieren." Wohl überlegte Worte, die auch seinem Mitspieler Bastian Schweinsteiger gefallen werden. Der hatte nämlich unter der Woche im Münchner "Abendblatt" noch gefrotzelt: "Bis zum Dortmund-Spiel sind ja noch ein paar Tage hin, bei Arjen weiß man nie, ob ihm nicht noch was passiert."
Quelle: t-online.de
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