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Bayern-Schock: Nach Ribéry auch Robben verletzt

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FC Bayern: Auch Robben verletzt

27.07.2011, 06:44 Uhr

Arjen Robben krümmt sich vor Schmerzen am Boden. (Foto: dpa)

Arjen Robben krümmt sich vor Schmerzen am Boden. (Foto: dpa)

Aus München berichtet Thomas Tamberg

Innerhalb von drei Tagen hat der FC Bayern München seine schärfsten Waffen eingebüßt. Erst verletzte sich Franck Ribéry im Training, jetzt musste Arjen Robben beim 5:3-Sieg im Elfmeterschießen (1:1, 1:1) gegen den AC Mailand im Audi-Cup nach 63 Minuten verletzt das Feld verlassen. Der Niederländer erlitt beim Foul von Milan-Profi Taywe Taywo einen kleinen Kapseleinriss am Sprunggelenk des rechten Fußes. Allmählich droht die Angst vor einem Fehlstart in die Köpfe der Spieler und Akteure zu schleichen. Ribéry wird nach seiner Knöchelverletzung mit Gips-Fuß gegen Braunschweig am 1. August auf gar keinen Fall zur Verfügung stehen. Auch Robben wird in dieser Partie aufgrund seiner Verletzung fehlen, auch sein Mitwirken beim Bundesliga-Start gegen Borussia Mönchengladbach ist fraglich. (Foto-Show: (Diese verletzten Stars fehlen zum Saison-Auftakt)

"Er braucht nun ein paar Tage Pflege"

Laut Bayern-Arzt Müller-Wohlfahrt besteht immerhin noch Hoffnung für das Match gegen die Borussen: "Er braucht nun ein paar Tage Pflege und Behandlung. Dabei wird täglich festgelegt, wie der nächste Schritt in seinem Rehaplan aussieht." , vermeldete der deutsche Rekordmeister auf seiner Homepage. Zunächst hatte es noch geheißen, der niederländische Nationalspieler habe nur eine Prellung am rechten Knöchel davongetragen. Beim FCB ist man indes vorgewarnt, denn auch im Fall Ribéry hieß es erst, es sei nicht so schlimm.

"Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist", hatte Trainer Jupp Heynckes noch nach dem Spiel gesagt. Sorgen dürfte ihm allerdings zusätzlich auch die Defensivleistung seines Teams bereitet haben, zumindest in der Anfangsphase. Als sich der AC Mailand, der sich erst seit zwei Wochen im Training befindet, das erste Mal ernsthaft über die Mittellinie bewegte, klingelte es schon im Kasten der Bayern.

Ein Schuss, ein Tor

Nach einem Diagonal-Pass aus der eigenen Hälfte war Zlatan Ibrahimovic entwischt und ließ dem herausstürzenden Manuel Neuer aus zwölf Metern keine Chance (4.). Wenige Minuten später eine fast identische Szene. Diese Mal stand Cassano alleine vor dem deutschen Nationalkeeper, der nun aber die Eins-gegen-Eins-Situation entschärfte. In beiden Fällen war Abwehr der Bayern mit einem simplen Pass ausgehebelt.

Toni Kroos traf in der 35. Minute mit einem platzierten Weitschuss zum Ausgleich. Im Elfmeterschießen verwandelte Schweinsteiger den entscheiden Strafstoß. Der Italiener Alberto Paloschi zielte zuvor über das Tor. Jetzt trifft der FC Bayern im Finale auf den FC Barcelona. Der Champions-League-Sieger setzte sich zuvor mit einer B-Mannschaft gegen den brasilianischen Spitzenklub Internacional Porto Alegre ebenfalls nach Elfmeterschießen durch.

Erinnerungen an den Tulpen-General

Vieles erinnerte an diesem Abend an die Zeit unter Louis van Gaal. Denn auch gegen den AC Mailand fackelte der FC Bayern ein wahres Offensivfeuerwerk ab, war aber in der Defensive, zumindest in der Anfangsphase, wacklig. Mit Holger Badstuber und Daniel van Buyten in der Innenverteidigung, Rafinha und Philipp Lahm auf den Außenpositionen, Bastian Schweinsteiger und Anatoli Timoschtschuk auf der Doppelsechs sowie Thomas Müller als Ribéry-Ersatz auf der linken Seite, Toni Kroos hinter der einzigen Spitze Mario Gomez und  Robben auf der rechten Seite, setzte Heynckes die vermeintliche erste Elf ein.

"Insgesamt bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden. Wir haben heute gegen eine Wand gespielt. Aber die Mannschaft hat sehr viel Geduld bewiesen, hat den Ball laufen lassen und hatte viele Tormöglichkeiten, die wir leider nicht genutzt haben", gab Heynckes anschließend zu Protokoll. Auch Uli Hoeneß war offiziell mit dem Spiel sehr zufrieden. "Unsere Mannschaft hat für meinen Geschmack sehr stark gespielt", sagte der Bayern-Präsident. "Das frühe Tor hat natürlich gestört, aber im Großen und Ganzen war es für diesen Zeitraum des Trainingszustandes ein fantastisches Spiel von beiden Seiten.“

Warmer Empfang für Neuer

Dieser Nachsatz "für diesen Zeitraum des Trainingszustandes“ lässt indes vermuten, dass eine Woche vor dem Pflichtspielauftakt doch einiges noch verbessert werden kann und muss. Zwar gab Jerome Boateng sein Debüt in der Allianz Arena, allerdings erst in der Schlussphase des Spiels und dazu auf seiner ungeliebten rechten Außenverteidigerposition. Seinen Einstand in der Arena gab auch Neuer, der mit auffällig viel Applaus begrüßt wurde. "Es ist blöd, wenn der erste Schuss drin ist. Dann habe ich mir die Sicherheit geholt. Es war ein schönes Erlebnis für mich und eine einigermaßen gelungene Premiere", kommentierte er treffend seinen Auftritt in der Allianz Arena.

Gomez und Kroos die Gewinner

Vor 69.000 Zuschauern stachen bei den Bayern vor allem zwei Spieler hervor. Mario Gomez präsentierte sich spielerisch, kämpferisch und konditionell in einer bärenstarken Verfassung, bleib allerdings ohne Torerfolg. "Wir haben einen sehr guten Kader und sehr viel Kraft dieses Jahr", sagte der Goalgetter. Zumindest ihm war dies anzusehen. Neben Gomez konnte auch Kroos Pluspunkte sammeln. Nicht nur wegen seines Treffers. "Ich habe mich angeboten in den Freundschaftsspielen und den Trainingseinheiten. Ich bin gut drauf und kann die Zehner-Position sehr gut spielen", sagte er hinterher.

Heynckes hält große Stücke auf ihn. "Es ist seine große Chance in diesem Jahr, aber er muss sich im physischen Bereich weiter verbessern", fördert und fordert der Coach Kroos. Sollten Ribéry und Robben fit sein, könnte ausgerechnet Thomas Müller in die Röhre schauen. Doch der Glaube daran, dass beide Topstars über einen längeren Zeitraum gemeinsam auf dem Platz stehen werden, wird immer geringer.


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Quelle: t-online.de

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Kommentare (223)

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Thema: "Bayern-Schock: Nach Ribéry auch Robben verletzt"

Hamster schrieb: am 27. Juli 2011 um 21:15:27
(0) (0) Braunschweig
Erfolg in Braunschweig mehr als fraglich. Ih vermute, dass Bayern in BS verliert. Alles andere wäre eine Überraschung.

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Kevin schrieb: am 27. Juli 2011 um 20:28:51
(0) (0) Spiel
Wieso spielen die eigentlich noch dieses hollander 4-2-3-1? Dass macht uberhaupt kein sinn. Den der fussball, den sie mit dem 4-2-2-2
war viel attraktiver, da sie mehr über aussen gespielt haben. Wenn ich heute dieses gefummel da in der mitte sehe....und Olic gehört in den Sturm und boateng in die innenverteidingung
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Kraxlhuber schrieb: am 27. Juli 2011 um 20:19:28
(0) (0) Bayern
jetzt folgt die Klatsche von Barca,demnächst die von Dortmund

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