18.10.2010, 13:21 Uhr | sid
Ein Sinnbild für den ganzen FC: Lukas Podolski steht im Regen. (Foto: imago)
Beim 1. FC Köln sind bereits im Oktober die Narren los. Lukas Podolski tanzt der Führung auf der Nase herum und stellt sich auch noch selbst bloß. Und Manager Michael Meier hat die Lage nicht im Griff, bescheinigt dem Klub sogar eine "Außendarstellung zum Weglaufen". Am Donnerstag wird es in einer Krisensitzung mächtig rappeln. Trainer Zvonimir Soldo wackelt, Meier auch.
Noch dazu machte Präsident Wolfgang Overath Urlaub im Allgäu, während es beim FC drunter und drüber geht. Zum Spiel am Freitagabend gegen Borussia Dortmund (1:2) konnte der Weltmeister von 1974 nicht anreisen, weil sein Sohn ins Krankenhaus musste. Das ist allemal verständlich. Aber im Schatten des Domes wäre ein Machtwort des Bosses gerade jetzt zwingend notwendig. Denn solange die Katze aus dem Haus ist, tanzen bekanntlich die Mäuse auf dem Tisch.
Torhüter Faryd Mondragon sorgte mit seiner überstürzten Abreise für einen Eklat, Soldo und Meier kritisieren einander in aller Öffentlichkeit. Der Coach sei "halt kein Medienfuchs", sagt Meier dem "Express" und fügt an: "Dass das nach außen nicht immer optimal wirkt, sehe ich auch." Der kroatische Trainer wiederum verbittet sich Meiers Einmischung in die Torwartfrage: "Wer spielt, entscheide immer noch ich!" Was Meier davon hält, zeigen seine Äußerungen. Der Manager lässt wieder mal klar seine Meinung durchblicken - nicht ohne Keeper Miro Varvodic auch noch einen mitzugeben. "Man muss Miro die Gelegenheit geben, seine Schwächen abzustellen", sagt Meier. Soldo wird es nicht gerne hören.
Allerdings genießt der Trainer selbst bei den Fans keinen Rückhalt mehr. Bereits vor dem Anpfiff wurde Soldo am Freitag ausgepfiffen und zeigte sich gewohnt schmallippig. Ein Glück war es für den Trainer da, dass Lukas Podolski im Mittelpunkt stand. Der hatte dem Klub zunächst fehlende Strategie vorgeworfen, um sich dann ein provokantes Duell mit Nuri Sahin zu liefern und nach dessen Siegtor in der Nachspielzeit im Regen zu stehen. Zurückgepfiffen wurde er bisher nicht.
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Das nämlich ist das Dilemma derzeit: Wer Prinz Poldi anrührt, hat erst recht die Fans gegen sich. Das können sich weder Soldo noch Meier leisten, der aber immerhin ein ernstes Wort mit Nationalspieler Podolski reden will. "Wir werden mit ihm über seine Aussagen sprechen. Er muss mir da einiges erklären. Aber wir müssen das intern machen", sagt Meier. Es wäre angeblich das erste Gespräch zwischen den beiden seit Monaten. Ob es dazu überhaupt noch kommt, liegt in Overaths Hand. Der Präsident war am Montag nicht zu sprechen, wird das bunte Treiben und die Kindereien beim FC aber mit Argusaugen verfolgt haben. Mit dem Ende seines Urlaubs am Mittwoch dürfte das Pulverfass FC noch mehr Explosivität erhalten.
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Quelle: sid
Münchner schrieb:
am 18. Oktober 2010 um 19:44:38
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mal schauen wann man vor den FCBs anfahngen kann Respekt zu haben--wann können die FCBs anfangen sich zu entschuldigen
Weltweit Beste von
einen kleinen Verein aus werden ist viiel viel viel mehr--und in Deutschland sollte es wohl noch geachtet werden wenn sich jemand wa von unten erarbeitet----also wo bleibt die Entschuldigung der Größi --FCBs am Lukas---???
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Münchner schrieb:
am 18. Oktober 2010 um 19:41:42
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der Lukas P. hat am Wochende das schönste Tor mit Rechts geschossen--hat viel mehr als einen starken linken Fuß--Integrationsverweigerung gegen Lukas P.
die bösartigen Gerüchte, mit der die Fußballmachtigen auf den Lukas P. hauen ist ein Schande und ich schäme mich sehr für unsere Stadt---der FCB und seine Fans haben übergroßen Neid auf den Lukas, der FCB und seine Fans können keine Fehler zugeben--und ein großen Teil der deutschen Presse ist leider mit dem FCB verbandelt ---was mit dem Lukas passiert ist eine Schande für Deutschland und die ganze Welt weiß bescheid---mal schauen wann man Respekt vor den FCBs haben kann und die
Anfaängen sich zu
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Hans schrieb:
am 18. Oktober 2010 um 19:00:29
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FC Kölle
Es ist wie immer! Der Fisch stinkt immer zuerst am Kopf! Schickt den Meier zum Teufel, ansonsten macht der den ganzen Verein
kaputt! Das er das beherrscht, hat er in Dortmund bewiesen. Wenn der Meier bleibt, ist Köln Ende der Saison in der 2. Liga. Ach ja, wenn Meier geht, soll er den Soldo gleich mitnehmen!
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