28.08.2011, 11:58 Uhr
BVB-Trainer Jürgen Klopp diskutiert nach dem Spiel mit dem Schiedsrichter-Gespann. (Foto: imago)
Tore gab es im Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund keine, Aufreger aber jede Menge. Und die Vorkommnisse in der BayArena könnten noch ein Nachspiel für Borussia Dortmund haben. Wie das Internetportal "DerWesten.de" meldet, wird Schiedsrichter Wolfgang Stark Sonderberichte in gleich drei Fällen anfertigen: Zur Roten Karte von Mario Götze, zum Innenraumverweis von Co-Trainer Zeljko Buvac und zu Sebastian Kehl, der an der Außenlinie mit dem Vierten Offiziellen aneinander geriet.
Vor allem der Platzverweis von Götze hatte Trainer Jürgen Klopp in Rage gebracht: "Das als Tätlichkeit zu werten, ist nicht möglich. Mario ist so ziemlich der Letzte, der so etwas tun würde", echauffierte sich Klopp und auch BVB-Torhüter Roman Weidenfeller sprang Götze zur Seite: "Er kann noch nicht einmal einer Mücke etwas zuleide tun."
Bei Liga total! beschrieb Klopp die Szene so: "Hanno Balitsch nimmt ihm den Ball ab. Dabei verhaken sich die Beiden ein bisschen, Hanno macht die Bewegung mit dem Fuß nach oben, da ist noch Marios Bein dran." Stark hatte dagegen versuchtes Nachtreten gesehen und auf Tätlichkeit entschieden. Zudem hatte er ein Spucken von Götze in Balitschs Richtung registriert. "Das war sicher keine Weltklasse-Leistung", ergänzte Klopp sarkastisch in Richtung Schiedsrichter.
Aber Götzes Platzverweis war beileibe nicht der einzige Aufreger eines hochklassigen und temporeichen Spitzenspiels. So hatte BVB-Verteidiger Mats Hummels bei einem Foul an Renato Augusto kurz vor der Strafraumgrenze Glück, dass er nicht die Gelb-Rote Karte sah (62.). "Wenn er pfeift, muss er mich runterstellen", gab der Nationalspieler ehrlich zu. Runtergestellt wurde dafür zwei Minuten später Bayer-Verteidiger Michal Kadlec nach einem rüden Foul an Götze.
Die Diskussionen um die akustik-Attacke gehen weiter. Dietmar Hopp fühlt sich machtlos. Jürgen Klopp sieht ihn nicht als Opfer. zum Video
Kurz vor Ende wurde es dann endgültig hektisch: Erst musste Klopps Assistent Buvac auf die Tribüne, nachdem er sich etwas zu laut eingemischt hatte. Dann verlor auch noch Kehl die Nerven, der kurz vor dem Abpfiff vergeblich auf seine Einwechslung wartete und daraufhin den vierten Offiziellen Markus Schmidt rüde von hinten anging, während Klopp den Assistenten von Stark verbal bearbeitete. "Ich glaube, da wird noch einiges passieren", mutmaßte der frühere Ausnahme-Referee Markus Merk bei Sky.
Quelle: t-online.de , dapd
Bayer schrieb:
am 28. August 2011 um 19:31:23
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BVB
Je eher ihr euch an den heutigen Tabellenstand gewöhnt desto besser. Klopp ist nur noch mit sich beschäftigt und seid froh, wenn ihr am
Saisonende noch vor Schalke steht.
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Block 13 schrieb:
am 28. August 2011 um 19:30:21
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Einer geht noch
Schön das die Fans des ach so fairen FCB sich so rege beteiligen-Ihr werdet schon wissen warum !Diese Woche gab es
eigentlich genug lacher (Lahm-Nerlinger)aber bitte,einer geht noch !
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Totti schrieb:
am 28. August 2011 um 19:28:46
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Klopp
Wenn man sieht, wie Götze gejagt wurde, versteh ich jeden Trainer, der seine Spieler schützen will. Klar muß er ruhiger werden. Aber
als Trainer nur auf der Bank sitzen und keine Reaktion zeigen geht gar nicht.
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