28.10.2010, 11:00 Uhr | dpa
Das Logo der Deutschen Telekom prangt auf der Brust der Bayern-Spieler. (Foto: imago) (Quelle: imago)
Als hätte es nie eine Wirtschaftskrise gegeben: In den europäischen Fußball-Ligen wird mit Trikotsponsoring so viel Geld verdient wie nie zuvor. Die Bundesliga bleibt dabei der lukrativste Wettbewerb auf dem Kontinent, rund 6,6 Millionen Euro haben die 18 deutschen Erstligisten in diesem Jahr im Schnitt eingenommen. Das geht aus einem Bericht der Sponsoringberatung "Sport+Markt" hervor. Auf Rang zwei liegen die Klubs aus der englischen Premier League. Sie nehmen durchschnittlich 6,4 Millionen Euro ein.
"Trikotsponsoring ist in der Bundesliga eine Erfolgsgeschichte", sagt Hartmut Zastrow, Vorstand von "Sport+Markt". "Vereinstrikots sind für Unternehmen eine Premium-Kommunikationsform." In der Summe hat das englische Oberhaus die Bundesliga aber abgehängt: Mit insgesamt 128 Millionen Euro floss auf der Insel erstmals seit Veröffentlichung des jährlichen European Jersey Reports mehr Geld als in Deutschland. Die Bundesligisten bringen es zusammen auf 118,5 Millionen Euro. Das sind zehn Millionen mehr als im Vorjahr, aber eben weniger als in England. Der Grund: In der Premier League spielen zwei Teams mehr als in der Bundesliga.
Auch im Vergleich der einzelnen Vereine ist der deutsche Krösus FC Bayern nicht mehr Spitze: Die Münchner erhalten von Sponsor Deutsche Telekom 22 Millionen Euro pro Jahr. In der Saison 2009/2010 reichten noch zwei Millionen weniger zum besten Wert, nun wurde der deutsche Rekordmeister gleich von drei europäischen Top-Adressen überflügelt. Manchester United erhält vom US-Finanzriesen AON 23,6 Millionen Euro pro Jahr, die Standard Chartered Bank überweist denselben Betrag zum FC Liverpool an die Anfield Road. Real Madrid spült das Logo des Wettanbieters bwin auf den Trikots 23 Millionen Euro in die Kassen.
Nach dem Ausscheiden im Pokal gegen Offenbach herrscht in Dortmund Ernüchterung. Am Sonntag steht das Spitzenspiel in Mainz an. zum Video
Der große Verlierer unter den sechs besten europäischen Ligen aus England, Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich und den Niederlanden ist die Serie A. In der Liga aus dem Land des Weltmeisters von 2006 flossen 8,2 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Dennoch rangiert Italiens Eliteklasse mit insgesamt investierten 65,9 Millionen Euro auf Rang drei hinter der Premier League und der Bundesliga.
Quelle: dpa
icke schrieb:
am 28. Oktober 2010 um 17:40:38
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Trikotsponsoring
Und zur Bundesliga sollte vielleicht noch eine Statistik gemacht werden, welche mit Steuergeldern oder Fördergeldern oder
getürkten Aktien subventionierten Staatsunternehmen stecken wieviel Millionen in die BL?
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axt im strafraum schrieb:
am 28. Oktober 2010 um 14:51:53
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@bigtbigt
Genau, wir kaufen dann Mallorca. Dann haben wir 19 Bundesligisten und können die Engländer wieder im Ranking überholen.
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bigtbigt schrieb:
am 28. Oktober 2010 um 13:35:50
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@jch
du bist gut. Die meisten anderen angagieren sich auch sozial. Zwar nicht unicef, aber was anderes. Barcelona gibt dafür Geld aus was
sie nicht haben. Bevor die aber Pleite gehen, werden die vom Staat subventioniert. und wenn Spanien Pleite geht, müssen die Deutschen wieder aushelfen. Aber gut das die was Unicef geben. Kannst du auch direkt selbst überweisen. ;-)
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