12.02.2012, 10:45 Uhr
Hat allen Grund, sich zu freuen: Gladbachs Torwarttalent Marc-André ter Stegen. (Quelle: imago)
Ob die Gladbacher wollen oder nicht: Meisterliche Auftritte wie am 21. Spieltag gegen den FC Schalke 04 machen die Borussia zum Titelkandidaten - erst recht beim Blick auf die Statistik. Eine alte Trainer-Weisheit besagt, dass der Angriff Spiele, die Abwehr aber Meisterschaften gewinnt. Und die Abwehr des Fast-Absteigers des Vorjahrs ist nicht nur auf Titel-, sondern auf Rekordkurs. Sie lässt im Schnitt nur 0,57 Gegentore zu.
Insgesamt überwanden die Bundesliga-Gegner die bombensichere Hintermannschaft des Tabellen-Dritten erst zwölf Mal. Genauso wenige Gegentreffer hatte zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison Borussia Dortmund eingesteckt. Am Saisonende war der derzeitige Tabellenführer (14 Gegentore) Meister. Mit neun Gegentoren nach 21 Partien steht noch immer der SV Werder Bremen aus seiner Meistersaison 1987/88 in den Annalen.
Ausgerechnet der künftige Schalker Roman Neustädter schwelgte nach dem 3:0 über Schalke über seinen derzeitigen Klub. "Es ist unglaublich, was hier mit dem Verein und dieser Mannschaft passiert", sagte Neustädter eine Woche vor seinem 24. Geburtstag bei LIGA total!.
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Gladbachs derzeitige Souveränität ist europaweit einmalig und weckt Erinnerungen an Hennes Weisweilers Zeiten. Dessen Fohlen mit Jupp Heynckes, Günter Netzer und Co. begeisterten Mitte der 60er Jahre schon in der Regionalliga West mit Angriffsfußball und - einem breiteren Publikum auffallend - nach ihrem Aufstieg 1965 auch in der Bundesliga. Meister jedoch wurden die Borussen erst, als auch ihre Abwehr endlich sattelfest stand.
Weisweiler holte im Sommer 1969 mit Ludwig Müller vom Absteiger 1. FC Nürnberg und mit Klaus-Dieter Sieloff aus Stuttgart gleich zwei Nationalverteidiger - und aus dem Tabellen-Dritten wurde der Meister. Gladbach drückte damals binnen einer Saison seinen Gegentorschnitt von 1,35 auf 0,85. Noch krasser fällt die Verbesserung momentan aus, und das, ohne die Vorjahres-Abwehr verändert zu haben: Vor einem Jahr hatte es bereits 53 Mal im Kasten des damaligen Tabellenletzten geklingelt, im Schnitt 2,52 Mal pro Begegnung. Heute liegt der Schnitt bei 0,57. Hielte ihn Mönchengladbach bis zum Schluss, dann wäre Bayerns Rekord aus dem Spieljahr 2007/08 (0,62) getilgt.
Quelle: t-online.de
S 04 schrieb:
am 12. Februar 2012 um 19:39:09
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BMG
Man kann auch peinlich und beschämend (Camargo) in ein Halbfinale einziehen !!!!! . . .
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lolles schrieb:
am 12. Februar 2012 um 19:25:36
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BMG
Ich wohne in Spanien und schaue mir regelmässig den "Classico" zwischen Barcelona und Madrid an. Keine Angst: Ich bin nicht so
überheblich und vergleiche jetzt BMG mit einer dieser beiden Mannschaften. Aber die Art und Weise wie Schalke gestern abend "abgefrühstückt" wurde, erinnerte mich doch sehr stark an die Spielweise von Iniesta, Messi und Co. Besonders das 2:0 war nicht nur schön anzusehen - das war einfach Weltklasse !!!! Na, und über die Abwehr braucht man ja kein weitere
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GinoDull schrieb:
am 12. Februar 2012 um 18:27:36
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Gladbach
Es war schon immer so - ein Spiel wird in der Abwehr gewonnen. Diesen Erfolg kann Favre hauptsächlich für sich verbuchen!
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