27.02.2010, 09:06 Uhr
Felix Magath ärgert sich über TV-Moderator Jan Henkel. (Foto: Reuters)Eigentlich hätte Trainer Felix Magath rundum glücklich sein müssen. Seine Schalker hatten das 135. Revierderby gegen Borussia Dortmund noch gedreht und mit einem 2:1 den Platz verlassen. Doch mit der Freude war es schnell vorbei.
Wutentbrannt verlies er das Studio des TV-Senders Sky, weil er sich durch eine gezeigte Szene provoziert fühlte.
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Dort war zu sehen, wie S04-Stürmer Kevin Kuranyi seinen Gegenspieler Mats Hummels am Ende eines Laufduells leicht in BVB-Torwart Roman Weidenfeller reinschubste. Der Keeper, der gerade zu einer Faustabwehr ansetzte traf statt des Balles nun seinen Mitspieler. "Das ist schon ein Foul von Kuranyi in dieser Situation, oder?“, fragte Henkel.
Magath dachte aber nicht daran zuzustimmen und nahm stattdessen Kuranyi in Schutz. "Haben Sie schon mal Fußball gespielt?", ging er Henkel an. "Er (Kuranyi, Anm. d. Red.) geht in der Situation... Wie gesagt, der Torhüter kommt da raus, was wollen Sie ihm vorwerfen? Soll er da mit dem Kopf reinspringen?"
Henkel versuchte sich daraufhin zu rechtfertigen. "Bei der Situation denke ich, wir haben zwei Meinungen und ..." Doch Magath ließ ihn nicht ausreden. "Nein, wir haben nur zwei Meinungen über Ihre Berichterstattung. Nicht über die Szene, da haben wir keine zwei Meinungen, das sollten sie bitte Ihren Zuschauern nicht so darstellen. Über Ihre Berichterstattung, da haben wir zwei Meinungen."
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"Zeigen Sie doch vielleicht mal andere Szenen, wo vielleicht mal ein Dortmunder ein Foul gemacht hat. Nicht nur die Szene... Waren nur Szenen, wo wir ein Foul gemacht haben? Als ob über die 90 Minuten nur wir gefoult hätten", klagte Magath. Der Trainer forderte nun den Moderator auf, Szenen aus dem Spiel seines Teams aus der Vorwoche in Wolfsburg zu zeigen, bei sein Team benachteiligt worden sei. "Wir sind jetzt bei Dortmund-Schalke", erwiderte Henkel.
Der Disput zog sich über mehrere Minuten hin. Schließlich beruhigte sich die ganze Sache wieder ein wenig. Doch zum Abschied verweigerte Magath dann zunächst einmal den Handschlag. Erst als Henkel ihn dazu aufforderte, kam es zu der Abschiedsgeste.
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Quelle: t-online.de
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