09.12.2011, 19:18 Uhr
Schon zu Lebzeiten Denkmäler unter dem Kölner Dom: Lukas Podolski (li.) und Christoph Daum. (Quelle: dapd)
Als der 1. FC Köln im Sommer 2009 "Messias" Lukas Podolski endlich zurück hatte in der Domstadt, war "Messias" Christoph Daum gerade ein zweites Mal verschwunden. Doch der Star-Trainer hatte zuvor noch entscheidend daran mitgewirkt, den verlorenen Sohn aus München nach Hause zu holen - allerdings mit leeren Versprechungen. Das gab er jetzt im "Express" zu. "Was wir ihm erzählt haben, das war eher Wunschdenken als Realität." Daum arbeitet heute in Brügge. Und Poldi ist drauf und dran, Köln - wie er - ein zweites Mal von der Fahne zu gehen.
Daum rät den Verantwortlichen deshalb, dem Herzen des Kölner Spiels diesmal "reinen Wein" einzuschenken. "Man muss Poldi zu Wort kommen lassen und hören, was er will."
Der Schalke-Manager spricht über das Interesse der Knappen am Nationalstürmer: "Haben noch keinen Kontakt zu Köln". zum Video
Was er will, ist klar: Der 26-Jährige plante, die Geißböcke sukzessive zurück zu einstiger Bedeutung zu führen, zurück ins nationale und schließlich internationale Rampenlicht. Dazu aber genügt ein Podolski, dessen sportliches Können und Maß an Identifikation aus einer mittelmäßigen Mannschaft herausragen, nicht.
Vor zweieinhalb Jahren vollführte sein Leib-und-Magen-Verein einen außergewöhnlichen finanziellen Kraftakt, um Poldi aus seinem oberbayerischen Exil am Pilsensee zu befreien und die Sehnsucht aller FC-Anhänger zu befriedigen. Die Rheinländer brachten die zehn Millionen Euro auf, die sie nach der WM 2006 vom FC Bayern München für ihren Besten kassiert hatten, um ihren Besten zurückzubekommen. "Plötzlich hatten wir kein Geld mehr für andere Spieler", erinnerte Daum.
Auf Grund der fehlenden Qualität um Poldi herum, träumt Kölns Fangemeinde weiter vergeblich davon, es - wie früher - sportlich mit den Bayern aufzunehmen. Und der Traum, Podolski im Kölner Trikot zu sehen, könnte deshalb auch bald wieder ausgeträumt sein. Mit dem FC Schalke 04 und dem FC Arsenal London - um nur zwei zu nennen - stehen sportlich und finanziell potentere Interessenten bereit, dem FC sein sportliches Herz herauszureißen.
Die Abhängigkeit des ersten Bundesliga-Meisters von seinem Ausnahmespieler belegen Zahlen: An 16 von 22 Bundesliga-Toren der laufenden Saison war Podolski direkt oder indirekt beteiligt. Das sind 72 Prozent. Eine Steigerung gegenüber dem ohnehin schon nicht üblen Vorjahr um 32 Prozent. Beleg dafür, dass der 95-malige Nationalspieler sich für den Verein einsetzt, bei dem er sich wohlfühlt: "Er ist ein Gefühlsspieler", sagte Daum. Aber auch 2006 siegte die sportliche Perspektive über den Faktor Liebe.
Quelle: t-online.de
Egon The Beton schrieb:
am 9. Dezember 2011 um 21:00:37
(86)
(114)
@Paulianer
Wir sind nicht immer einer Meinung, aber was den Daum angeht, geb ich dir absolut Recht. Der sollte sein dummes Maul halten und
sich um seine Arbeit kümmern, aber sich nicht über andere Gedanken machen und dieses auch noch öffentlich. Es gibt im deutschen Fussball keinen, der mehr Dreck am Stecken hat. Und was den Podolski angeht: Soll er sich nochmal außerhalb Köln beweißen, und das konstant. Der fliegt doch in jedem hochklassigen Team raus, ein Spiel gut, nächstes Spiel kein Bock usw...
mehr
Kommentar melden
Der Paulianer schrieb:
am 9. Dezember 2011 um 20:52:44
(105)
(46)
Ehrlichkeit ?!?!?!?!?!
Man kann ja über Poldi denken wie man will. Aber dass Daum über Ehrlichkeit redet, schlägt ja dem Faß den Boden
aus. Aber Poldi würde auch gut ans Millerntor passen. Ok ok ok, sorry, ihr Köllsche Jungs, war ja nur Spaß ;-))
Forza St. Pauli - Aufstieg !!!
mehr
Kommentar melden
Marie schrieb:
am 9. Dezember 2011 um 20:36:54
(84)
(98)
die beste Torchance im Spanien-WM- Spiel hat der LULULUkas Podolski vorbereitet
überragend intelligente und kreative Ideen zu
Spielgestaltung, Cooli vor Tor mit bester Trefferwahrscheinlichkeit---er kann alles bis auf Innerverteidiger und Torwart---unser bester für Deutschland---mit ihm gab es seit er in Koeln ist und in der Nationalmannschaft meist so defensiv arbeiten musste fast nie Gegentore...Lukas ist unser bester Offensivspieler für Deutschland
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die Spezialkollektion für jede Kör-
perform: perfekt für Business und Freizeit. zum XXL-Special
Extravagante und schicke Damen-
mode für die neue Saison: jetzt online bestellen. von WENZ
Edle Design-Möbel, die Platz sparen und Stauraum bieten - jetzt günstig!
von FASHION FOR HOME
Amateurtor der Woche: Wählen Sie aus drei Treffern! zum Video