09.04.2011, 08:15 Uhr
Frankfurts Coach Christoph Daum setzt sich mitunter lautstark für seine Spieler ein. (Foto: Reuters)
Christoph Daum ist als Trainer von Eintracht Frankfurt gerade erst in die Bundesliga zurückgekehrt, da gibt es schon den ersten Ärger. Nach dem 1:1 (0:0) im Abstiegskrimi gegen Werder Bremen geriet er mit Gäste-Trainer Thomas Schaaf aneinander. Auslöser war wieder einmal das Verhalten von Eintracht-Raubein Maik Franz.
Der Verteidiger trete den Fairplay-Gedanken "mit großen Schuhen", ereiferte sich der sonst so besonnene Schaaf nach der Partie. "Ich kann das nicht nachvollziehen. Der Junge sollte sich große Gedanken machen. Ich würde ihm raten, sich schnell zu ändern." Auch Torsten Frings war bedient. "Franz spielt immer an der Grenze. Wenn der Schiri es zulässt, haut er auch mal einen ins Krankenhaus", sagte Bremens Kapitän.
Franz hatte in der ersten Hälfte eines insgesamt hitzigen Spiels frühzeitig die Gelbe Karte gesehen und wäre kurz darauf beinahe vom Platz gestellt worden. Der 29-Jährige hatte Gegenspieler Denny Avdic einen Schlag ins Gesicht verpasst, woraufhin der Bremer mit einem Jochbeinbruch ausgewechselt werden musste. Die Attacke wurde von Schiedsrichter Florian Meyer jedoch nicht geahndet.
Den Vorwurf Schaafs wollte Daum nicht auf sich sitzen lassen. "Maik Franz wird permanent provoziert, verhält sich aber kontrolliert. Da frage ich mich: Wo ist denn hier das Fairplay, das eingefordert wird? Ich sehe Maik Franz auf einem guten Weg und will ihn nicht demotiviert sehen", erklärte der Eintracht-Trainer dem "Wiesbadener Kurier". "Bei ihm wird immer gleich eine Hetzjagd gemacht, weil es in seinem Fall eine Vergangenheit gibt, auf der man rumreiten kann. Ich bin mit Maik Franz zufrieden und werde auf dem Weg des Fairplay weitergehen."
Henni Nachtsheim von Badesalz über innovative Methoden im Abstiegskampf, warum Matthäus ein "Arsch" ist und wie ungewollte Ehen entstehen. zum Video
Der Abwehrmann der Frankfurter war in der Vergangenheit öfter wegen seiner teils rüden Spielweise kritisiert worden. Der vermeintliche Übeltäter wertete die Situation auch anders als Bremens Trainer . "Das ist ein Witz. Das war gar nichts", sagte Franz über die brisante Szene. Eine Absicht könne man ihm in Bezug auf die Verletzung von Avdic nicht unterstellen: "Ich sehe ihn ja gar nicht", erklärte "Iron Maik".
Dem neuen Trainer der Frankfurter Eintracht passt die vermeintliche Hetzjagd gegen seinen Spieler Maik Franz so gar nicht in den Kram. zum Video
Quelle: t-online.de
Gotthelf schrieb:
am 9. April 2011 um 11:38:21
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Schöner Name
Er sollte seinem schönen Namen auch Ehre machen. Fußball ist kein Boxen !!
Wer einemMitspieler das Jochbein bricht, der ist
ein unkontrollierter Raudi und sollte im Nachhinein eine Strafe erhalten. Denn das ist Körperverletzung und zwar absichtlich, denn wenn ich schon meinen Mitspieler nicht mal sehe,so Franz selbst dann schlägt der Typ offensichtlich unkontrolliert um sich.So einen Fußball will ich nicht sehen. Schöner Name ekelhafter Schlägertyp.
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Kurt schrieb:
am 9. April 2011 um 11:37:43
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Mike Franz
Einen Jochbeinbruch als normale faire Spielweise auszulegen
braucht schon viel Sachverstand. Wieviel Druck ist eigendlich
hinter solch einem Schlag?
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OLPI schrieb:
am 9. April 2011 um 11:37:20
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FRANZ
Dieser Spielertyp ist leider nicht nur in Frankfurt zu finden. Wenn es dann heißt - ich habe den Gegenspieler nicht gesehen.. Nun ja,
bei der heutigen Schnelligkeit des Spiels muss ich doch immer damit rechnen, dass jemand , wenn auch zufällig, in meiner Nähe ist. Wenn ich dann so mit den Armen wedeln muss, um mich auf den Beinen zu halten - solltte ich als Bewegungslegastheniker mit dem Sport allgm. aufhören.
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