19.08.2010, 12:41 Uhr | t-online.de, dpa
Noch ist er nicht gerollt, aber es wird bereits über ihn diskutiert: Der neue Einheitsball. (Foto: imago)
Der neue Einheitsball der Deutschen Fußball Liga (DFL) sorgt schon vor dem ersten Saisonspiel zwischen Bayern München und dem VfL Wolfsburg (Freitag, ab 20.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) für heftige Diskussionen. "Der Ball erschwert die Arbeit der Spieler massiv und sorgt wegen der Unberechenbarkeit für ein neues Spiel", befürchtet der Mainzer Trainer Thomas Tuchel. Eigentlich sei er ein Verfechter des Einheitsballs, aber "mit dem Produkt sind wir sehr unzufrieden". Auch Hoffenheims Coach Ralf Rangnick ist überzeugt davon, dass der Ball mit dem Namen Torfabrik das Spiel verändern wird: "Für mich ist das wie eine Regeländerung."
Nach den heftigen Diskussionen bei der Weltmeisterschaft in Südafrika, als der zur Flatterhaftigkeit neigende Jabulani heftige Kritik hervorrief, kommt nun das baugleiche Spielgerät Torfabrik. Es ist 440 Gramm schwer, hat einen Umfang von 69 Zentimetern und unterscheidet sich nur im Design von seinem WM-Bruder. "Die Einführung eines offiziellen Spielballs ist ein großer Schritt für die Bundesliga. Wir schaffen einheitliche Wettbewerbsbedingungen und machen die Marke Bundesliga anfassbarer", freute sich Präsident Reinhard Rauball bei der Präsentation während der WM über den 25-Millionen-Euro-Deal. Doch die adidas-Schöpfung könnte neben viel Geld auch viel Ärger bringen.
Vor allem die Torhüter machen sich Sorgen, durch Patzer zum Gespött von Fans und Medien zu werden. Sven Ulreich, Keeper des VfB Stuttgart, sagte im Interview mit t-online.de, dass man sich "auf einige Überraschungen gefasst machen" muss. Der Ball sei "absolut unberechenbar", schimpfte Dortmunds Roman Weidenfeller. Bayerns Jörg Butt gewinnt der Sache in der "Süddeutschen Zeitung" auch Positives ab: "Das Gute am Einheitsball ist ja, dass an jedem Wochenende mit ihm gespielt wird."
Experten erwarten durch die Änderung einen weiteren Anstieg der Torquote. In der vergangenen Spielzeit, als jeder Klub noch mit dem Ball seines Ausrüsters spielte, fielen im Schnitt 2,83 Treffer pro Spiel. Die Bundesliga ist beim Einheitsball insgesamt ein Spätstarter. In den Topligen Englands, Spaniens und Italiens ist dies schon seit Jahren Standard.
Quelle: dpa , t-online.de
FCB Fan schrieb:
am 19. August 2010 um 15:22:08
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Torfabrik
Ich verstehe die Diskussionen nicht. In der abgelaufenen Saison (Rückrunde) haben schon alle Adidas-Vereine in der Bundesliga mit
dem "Jabulani" gespielt und keiner hat gemeckert. Jetzt kommt der "baugleiche" Torfabrik und alles ist plötzlich schlecht. Es ist bedenklich, dass vor der Saison schon nach Ausreden für Fehler gesucht wird...
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a schrieb:
am 19. August 2010 um 15:17:47
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(0)
b
c ... was meckern die eigrntlich mit dem ball????????????????????????????????????????????????????????????
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