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DFB droht Cottbus mit Geisterspiel

Erschienen am 12. November 2009
Fans von Energie Cottbus zünden Rauchbomben. (Foto: imago)
Fans von Energie Cottbus zünden Rauchbomben. (Foto: imago) Vergrößern
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Zweitligisten Energie Cottbus wegen Zuschauerausschreitungen zu einer Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro verurteilt und die Lausitzer vor weiteren Konsequenzen gewarnt.

"Das DFB-Sportgericht hat Energie Cottbus für den Fall eines erneuten gravierenden Vorfalls ausdrücklich eine Platzsperre, eine Spielansetzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit oder einen Teilausschluss der Öffentlichkeit angedroht", teilte der DFB mit.

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Cottbus-Präsident: "Man hätte vielleicht einiges verhindern können"

Energie-Präsident Ulrich Lepsch kündigte harte Konsequenzen gegen die Randalierer an. "Es ist nicht hinnehmbar, dass immer wieder einige Chaoten, die mit dem Verein wenig zu tun haben, unser Ansehen beschmutzen und wir die Zeche zahlen müssen. Wir werden dagegen rigoros vorgehen." Daneben kritisierte Lepsch aber auch das Vorgehen in Hamburg, wo 50 Energie-Ordnern der Zugang zum Gäste-Block verwehrt worden sei. "Da hätte man vielleicht einiges verhindern können, zumal wir befürchtet hatten, dass etwas vorfallen könnte."

Randale von Pauli-Fans in Rostock

Gleichzeitig betonte Lepsch, dass es sich um kein spezielles Cottbuser Problem handle. Er verwies darauf, dass es bei Heimspielen "schon jahrelang ruhig" sei. "Wir werden da wohl auch zu schnell in eine Schublade gesteckt", beklagte der Präsident. "Nur eine Woche später beispielsweise randalierten Pauli-Fans in Rostock."

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Fans zünden Rauchbomben

Während der Partie zwischen dem FC St. Pauli und Energie in Hamburg wurden in der 29. Minute aus dem Cottbuser Zuschauerblock mehrere Gegenstände in Richtung des St.-Pauli-Profis Charles Takyi geworfen, als dieser einen Eckball ausführen wollte. Zudem wurden in der 50. Minute aus dem gleichen Block drei Raketen und mehrere Knallkörper abgefeuert, was eine starke Rauchentwicklung zur Folge hatte. Daraufhin musste das Spiel für drei Minuten unterbrochen werden. Kurz danach gab es noch zwei weitere ähnliche Vorfälle.

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Quelle: dpa
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