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Die Bayern lassen in Freiburg Punkte liegen

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Ohne Ideen und ohne Leidenschaft

18.02.2012, 20:25 Uhr

Packendes Duell zwischen Freiburg und dem FC Bayern.

Packendes Duell zwischen Freiburg und dem FC Bayern.

Ausgerechnet beim Tabellenletzten hat der FC Bayern München den nächsten Rückschlag im Titelrennen hinnehmen müssen. Durch das enttäuschende 0:0 beim SC Freiburg liegt der Rekordmeister nun schon vier Punkte hinter Spitzenreiter Dortmund und musste in der Tabelle auch noch Borussia Mönchengladbach vorbeiziehen lassen. Ohne Ideen, ohne Leidenschaft und eine Halbzeit lang auch wieder ohne Arjen Robben riss auch eine stolze Serie der Bayern. Denn die vorangegangenen zwölf Spiele gegen die Breisgauer hatten sie allesamt gewonnen.

Die Freiburger spielten dagegen genau so, wie es ihr Trainer Christian Streich vor dem Spiel angekündigt hatte: mutig, leidenschaftlich und vor allem ohne jede Angst oder irgendeinen Respekt. Der Tabellenletzte zwang dem Titelfavoriten lange Zeit sein Spiel auf und verengte mit enormer Laufarbeit geschickt die Räume. Nur das beinahe schon überfällige Führungstor wollte nicht fallen.


Flum spaziert durch die Abwehr

In der zwölften Minute klärte David Alaba gerade noch rechtzeitig vor dem neuen SC-Stürmer Ivan Santini zur Ecke. In der 25. Minute durfte Johannes Flum fast ungehindert durch die Gäste-Abwehr spazieren. Dessen Schuss wurde aber genauso abgefälscht wie nur drei Minuten später der Versuch von Cedrick Makiadi.

Die Bayern hatten dem abgesehen von einem frühen Abseitstor von Holger Badstuber (9.) nicht viel entgegenzusetzen. Ihr Spielaufbau war viel zu einfallslos, ihre Fehlpassquote ungewohnt hoch. Lediglich Franck Ribery setzte den einen oder anderen Akzent und bereitete damit auch die einzige Chance seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit vor: Thomas Müller nahm eine schöne Flanke des Franzosen volley (43.), scheiterte aber an Torwart Oliver Baumann.


Volle Offensive

Trainer Jupp Heynckes reagierte in der Pause auf diese blutleere Vorstellung und setzte auf totale Offensive: Robben kam für den Verteidiger Rafinha, so dass die Bayern zur zweiten Halbzeit mit ihrer eigentlich schon für gescheitert erklärten Variante mit den fünf Offensivstars Müller, Kroos, Ribery, Gomez und eben Robben agierten. Keine drei Minuten nach seiner Einwechselung besaß Robben auch schon seine erste Chance, kam dabei aber genauso wie zuvor Müller nicht am starken Baumann vorbei.

Bei den Bayern war nun mehr Biss und Tempo im Spiel. Ein klares Übergewicht konnten sie sich aber immer noch nicht herausspielen. Denn der Tabellenletzte verteidigte sehr laufintensiv und taktisch klug und dachte gar nicht daran, sich nur noch zurückzuziehen. Die Fans feierten ihre Mannschaft dafür lautstark.

22. Spieltag

TSG 1899 Hoffenheim

-

1. FSV Mainz 05

1:1

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1. FC Nürnberg

-

1. FC Köln

2:1

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1. FC Kaiserslautern

-

Borussia Mönchengladbach

1:2

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Hertha BSC

-

Borussia Dortmund

0:1

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Bayer Leverkusen

-

FC Augsburg

4:1

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Hamburger SV

-

SV Werder Bremen

1:3

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SC Freiburg

-

FC Bayern München

0:0

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FC Schalke 04

-

VfL Wolfsburg

4:0

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Hannover 96

-

VfB Stuttgart

4:2

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Quelle: dpa

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Kommentare (47)

zum Forum

Thema: "Die Bayern lassen in Freiburg Punkte liegen"

Grmml schrieb: am 20. Februar 2012 um 12:05:14
(0) (0) Konzeptfußball VS Fürhungsspieler
Wie sehr wünsche ich mir jetzt einen M.v.Bommel zurück! Es ist doch unübersehbar, dass den Bayern ein
Führungsspieler fehlt! Nur haben sie die letzten leider verkauft! Eine so hochkarätig besetzte Mannschaft, die zur Zeit alle wirklich wichtigen Spiele verliert, hat ein Führungsproblem! Vlt. liegt aber an der allgemeinen Meinung alle müssten das Barca-System spielen, obwohl keiner die adäquaten Spieler dafür hat! Nicht mal Bayern! 4-4-2 und alles wird gut!
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Franz schrieb: am 20. Februar 2012 um 09:37:54
(2) (11) Die Bayern lassen in Freiburg Punkte liegen
Alle Bundesligisten, ob Gladb., Dortm., Freib., etc, spilen geg Bayern gleich: Hinten
reinstellen, Einsatz bis zum Umfallen, weil schon eine Nichtniederlage wie eine Meisterschaft gefeiert wird, und ab und zu Konter fahren. Manche gewinnen sogar mit diesem Antifußball, nämlich dann, wenn individuelle Fehlerr (Neuer) zu Gegentoren führen oder wenn der Schiri Bayern verpfeift (Kein elfmeter, keine Karten beim Bayernspielerzusammmentreten. Bayern ist trotzdem Nr.1 in D. Bin kein Bayernfan
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Lutz schrieb: am 19. Februar 2012 um 18:26:46
(15) (4) Punktgewinn
Es war kein Punktgewinn für Freiburg - die bessere Mannschaft (Freiburg) hat zwei wichtige Punkte gegen saft- und kraftlose
Münchener, die eine Entscheidung nur noch mit Schwalben in Serie in der 2. HZ erzwingen wollten verloren! Dank an Herrn Gagekmann für seine erstklassige wirklich unparteiische Leistung - nur eine Frage: was darf sich ein Badstuber bis zur gelben Karte noch alles erlauben?
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