04.07.2011, 10:12 Uhr
Christian Nerlinger geht von einer bärenstarken Saison des FC Bayern aus. (Foto: imago)
Seit einem Jahr stand der FC Bayern München in der Bundesliga nicht mehr an der Tabellenspitze. Allerhöchste Zeit, dass sich das ändert. So denkt man zumindest beim deutschen Rekordmeister. Christian Nerlinger schickte in der "Bild" bereits Liebesgrüße an den Rest der Liga. "Wenn man 18 Bundesliga-Klubs die Garantie auf Platz zwei anbietet, dann unterschreiben 17. Aber der FC Bayern München nicht", so der Sportdirektor. "Es ist selbstverständlich, dass wir national die Nummer 1 sein wollen. Und erfolgreich in Europa."
Klare Worte, die einen klaren Auftrag an die Mannschaft bedeuten. Die Meisterschaft ist in dieser Saison Pflicht. Nicht noch einmal soll ein Klub wie Borussia Dortmund dem FC Bayern eine gesamte Spielzeit lang auf der Nase herum tanzen. Nach einem Jahr ohne Titel sind die Bayern wieder heiß und hungrig.
Als der 25-Jährige den Rasen der Münchner Arena betrat, passierte etwas, das es noch nie gegeben hatte. zum Video
Doch nicht nur in der Bundesliga will man von Beginn an eine dominierende Rolle spielen, auch in der Königsklasse soll der Weg zum Titel am besten nur über den FC Bayern führen. Schließlich findet das Finale in München statt. Allerdings schwebt die Qualifikationsrunde noch wie ein Damoklesschwert über dem Klub.
Nerlinger: "Die Champions League hat eine immens hohe Bedeutung für den Verein. Diese beiden Spiele im August sind richtungsweisend. Die Mannschaft hat ja deutlich gesagt, dass sie nicht Europa League spielen will. Das werden wir schaffen."
Die Gründe für den von Nerlinger offen zur Schau gestellten Optimismus liegen für den 38-Jährigen auf der Hand. Das Team, die Neuzugänge sowie Trainer Jupp Heynckes: Das Gesamtpaket lässt Nerlinger strahlen. "Wir sind einen großen Schritt weitergekommen. Wir haben eine Mannschaft, die sehr ausgeglichen ist. Ich kann keinen Schwachpunkt entdecken – und wir haben die Planung noch nicht abgeschlossen." Jerome Boateng (Manchester City) und Arturo Vidal (Bayer Leverkusen) sollen noch verpflichtet werden.
Aber vor allem Manuel Neuer hat es Nerlinger angetan. "Er verkörpert Extraklasse. Auch charakterlich, als Persönlichkeit." Außerdem freut er sich auf den Brasilianer Rafinha. "Mit ihm haben wir einen rechten Außenverteidiger mit hohen technischen Qualitäten, der uns voranbringt. Man sollte ihn nicht nur auf seine Aggressivität reduzieren."
Über allem thront jedoch Trainer Heynckes. "Er ist für mich ein absoluter Weltklasse-Trainer, der über einen ungeheuren Erfahrungsschatz verfügt, der sehr große menschliche Qualitäten und soziale Kompetenz hat. Der ein Team führen kann. Es macht sehr viel Spaß, mit ihm zusammenzuarbeiten", schwärmte Nerlinger über den 66-Jährigen.
Im Selbstverständnis der Bayern kann also gar nicht mehr viel schief gehen. Nach einem Jahr ohne EM oder WM erhofft Nerlinger auch von den etablierten Stars um Arjen Robben, Philipp Lahm und Co. eine starke Saison. "Sie haben jetzt genügend Urlaub gehabt, werden wieder mit viel Energie in eine gute Vorbereitung starten."
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Einen Geheimtipp hat Nerlinger auch noch auf dem Zettel. Obwohl Thomas Müller als WM-Torschützenkönig längst den internationalen Durchbruch geschafft hat, glaubt der Bayern-Funktionär, dass der Youngster sogar noch eine Schippe drauflegen kann. "Vergessen Sie Thomas Müller nicht: Seine starken 18 Pflichtspieltore in seinem erst zweiten Bundesliga-Jahr sind vorige Saison zu wenig gewürdigt worden."
Der Transfer eines anderen Sturmtalent scheint derweil perfekt. Nerlinger bestätigte das Interesse der Münchner an dem Engländer Dale Jennings von den Tranmere Rovers gegenüber der "tz". "Er kommt sicher zu uns, es fehlt nur noch die Unterschrift." Der FCB hat offenbar schon konkrete Pläne für die Verwendung des jungen Briten. "Er ist zunächst für die zweite Mannschaft vorgesehen, kann sich aber wie jeder junge Spieler für die erste Auswahl qualifizieren."
Quelle: t-online.de
Arroganz- Arena schrieb:
am 4. Juli 2011 um 21:34:54
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@chris
Der 1. Platz wird sicher ausgespielt, aber ohne Nerlinger und den FCB. Ich verfolge die BuLi jetzt seit 40 Jahren und meistens sind
die Bayern furchtbar abgestürzt, wenn sie mal wieder das Maul aufgerissen haben. Denk mal dran,als der Hoeness mal wieder von absoluter Dominanz sprach. Und was kam bei raus. Du musst eben noch sehr viel lernen.
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Sepp schrieb:
am 4. Juli 2011 um 21:00:29
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@Preuße
Völlig Falsch. Mit Bescheidenheit und Zurückhaltung erreicht man im Sport gar nicht. Wer sich keine hohen Ziele setzt, bleibt am
Ende stehen. Und stillstand ist bekanntlich gleichzusetzen mit Rückschritt. Was der FC Bayern tut ist klar: Für ihn kann nur die Meisterschaft das Ziel sein. Ein 2. Platz zählt nichts und ist für den FC Bayern zu wenig. Mal davon abgesehen das eine 1. Platz auch nur Formsache ist, denn von der Qualität sind sie um Welten besser als die Konkurenz!
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Preuße schrieb:
am 4. Juli 2011 um 20:25:02
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@Manne
Bescheidenheit u.Zurückhaltung haben m.Duckmäusertum nichts zu tun.Sie sind vielmehr Ausdruck einer vornehmen u.edlen
Gesinnung.Sicher braucht derjenige,der Erfolg haben will,Selbstvertrauen.Aber das allein genügt nicht,man muß auch Leistung bringen.Ohne die ist das "Klotzen" nur vorgetäuschtes Selbstvertrauen, das nur komplexbehaftete Schwächlinge nötig haben.Leistung aber spricht f.sich u.wird auch ohne Klotzen anerkannt.Früher hieß es einmal: Mehr sein,als scheinen.Heute ist
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