09.11.2009, 10:23 Uhr
Im Kreuzfeuer der Kritik: Bayern-Manager Uli Hoeneß. (Foto: imago)Die harsche Kritik von Philipp Lahm an der Führungsriege des FC Bayern München schlägt noch immer hohe Wellen. Nun wurde dem Nationalspieler sogar eine historische Geldstrafe aufgebrummt, die weit über 50.000 Euro liegen soll.
Das drastische Verhalten von Manager Uli Hoeneß und Co. ist für die überwiegende Mehrheit der t-online.de-Nutzer allerdings nicht zu verstehen, sie sehen Lahm im Recht.
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So meint User "Ralph2": "Lahm hat völlig Recht. Die Personalpolitik des Vorstandes führte zu diesem Dilemma. Das Uli Hoeneß das nicht hören will, ist doch klar." Für "Bayern-Fan" ist die hohe Bestrafung des Nationalspielers ein Bauernopfer, um von den eigentlichen Problemen des Klubs abzulenken: "Warum Lahm solch eine hohe Strafe zahlen muss ist doch logisch. Die Bayernführung weiß, dass er Recht hat und die Wahrheit tut bekanntlich weh. Aber eigene Fehler eingestehen konnten sich Rummenigge und Co. schon beim Projekt mit Jürgen Klinsmann nicht."
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Auch für User "A.M." liegen die Fehler beim Management des Rekordmeisters: "Die Bayern kaufen seit Jahren wahllos gute Spieler auf, nur um sie in ihrer Mannschaft zu haben und sie dann auf die Bank zu setzen. Beispiele: Schlaudraff, Podolski, Gomez oder Klose. Ihr neuestes Opfer soll nun Manuel Neuer von Schalke werden. Hoffentlich merken die Spieler bald mal, dass die Bayern nicht die Übermannschaft sind."
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"CCitrus“ sieht die Meinungsfreiheit verletzt und zieht sogar Vergleiche mit der früheren DDR. "Es ist ja wie früher in der Zone. Wer die Wahrheit sagt, kriegt eine drüber“. User "Peter“ bläst ins selbe Horn und kommt zu dem Schluss: "Herr Hoeneß, nehmen Sie ihren Hut!“
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Einige Nutzer schlagen sich auf die Seite der Bayern-Bosse. So schreibt "Roncalli“ "Ich weiß nicht, ob es klug ist, wenn man den Ast, auf dem man sitzt, absägt.“. Und "Jens“ meint: "Völlig richtige Entscheidung von Hoeneß. Ich kann mich auch nicht hinstellen und öffentlich meinen Arbeitgeber kritisieren. Und Internas ausplaudern schon gar nicht." Ähnlich äußert sich "Rolf S.“: "Fußball ist in der Bundesliga ein Geschäft. Lahm ist Angestellter des FC Bayern München und verdient Millionen. Ein normaler Arbeiter wäre bei einer öffentlichen Kritik gegenüber seinem Arbeitgeber sofort entlassen worden."
Quelle: t-online.de
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