13.02.2012, 08:23 Uhr
Drzeit wird viel über Arjen Robben diskutiert. (Quelle: dapd)
Beim FC Bayern München kehrt auch nach dem 2:0-Erfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern keine Ruhe ein. Grund ist die Reservistenrolle von Arjen Robben, der auch gegen die Pfälzer zu Beginn der Partie nur Bankdrücker war. Nun hat sich auch noch Franz Beckenbauer in die Diskussion eingeschaltet und den Flügelflitzer verbal abgewatscht. "Die Anerkennung hat Robben teilweise verspielt", sagte der 66-Jährige bei "Sky90" und legte nach: "Er ist ein Egoist wie viele andere auch."
Mit seiner Kritik erweist der Kaiser dem Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß einen Bärendienst. Dem Klubchef war wegen der viel diskutierten Personalie nach dem Match gegen den FCK der Kragen geplatzt, so dass er nach einem kurzen und heftigen Wortwechsel mit Reportern verärgert das Stadion verließ.
Beim mühelosen Sieg gegen erschreckend schwache Lauterer hat FCB-Fan Elmar den perfekten Ersatz für den Nationalspieler gesehen. zum Video
Nun also entfachte Beckenbauer die Diskussion mit den Egoismus-Vorwürfen neu. "Allein die Reaktion, wenn er mal eine gute Szene hat oder ein Tor schießt: Er rennt nicht zu dem, der ihm die Vorlage gegeben hat, sondern zu seinen Familienmitgliedern auf die Tribüne und grüßt die und so weiter. So lässt er die Mannschaft hinter sich her laufen", sagte der frühere Teamchef der Nationalmannschaft. Ein Verhalten, mit dem Robben seine Mannschaftskollegen nach Meinung des Kaisers gegen sich aufbringt: "Irgendwann sagt der Mitspieler: Wenn ich dir den Ball gebe und ich kriege die Anerkennung nicht zurück, dann kannst du dir den Ball das nächste Mal selbst holen. Da müsste er ein bisschen mannschaftsdienlicher denken."
Robben selbst verließ nach der Partie fast fluchtartig und mit ausdrucksloser Miene die Arena. Ein Wort zu seiner unbefriedigenden Situation kam dem 28-Jährigen dabei nicht über die Lippen. Doch zuvor gab er nach seiner Einwechslung in der 56. Minute eine sportliche Antwort auf die Diskussion um seine Person, war sofort im Spiel und an vielen gelungenen Offensivaktionen des Rekordmeisters beteiligt. "Er hat sofort gewirbelt. Mit ein bisschen Glück hätte er das ein oder andere Tor erzielen können. Das hätte ich ihm gewünscht", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge anschließend.
Auch Jupp Heynckes lobte nach seinem 100. Sieg als Bayern-Coach das Engagement des Niederländers, der am Schluss sogar noch die meisten Torschüsse (5) und Vorlagen (3) aller Bayern-Stars aufzuweisen hatte. "Er war hochmotiviert. Das war sehr positiv", sagte Heynckes und machte Robben Hoffnung, dass seine Reservisten-Rolle bald vorbei ist: "Wir brauchen in den nächsten Wochen jeden sehr guten Spieler. Wenn Arjen in Topform ist, ist er ein Weltklassespieler."
Quelle: t-online.de
Didi schrieb:
am 13. Februar 2012 um 19:12:56
(16)
(11)
Robben
Franzl B. spielt doch mit Uli H. ein abgekartetes Spiel: die Vereinsverantwortlichen dürfen nichts über den "Superstar"
sagen, weil der ja dann traurig ist und keine Leistung mehr bringen kann. Die (berechtigte) Kritik kommt dann eben vom "außenstehenden" Kaiser, der somit für seinen Verein den Abgang von Robben vorbereitet. So clever ist man eben nur in München.
mehr
Kommentar melden
Gaby schrieb:
am 13. Februar 2012 um 19:00:11
(25)
(10)
Pro Robben
Man sollte zu Robben ehrlich sein und ihm klar sagen dass man ihn nicht mehr will. Nur wer soll für den Warmduscher noch Geld bezahlen?
Kommentar melden
Versteher schrieb:
am 13. Februar 2012 um 18:53:09
(13)
(14)
Robben
Und Weltklasse-Egoisten können eben ein wichtiges Spiel alleine entscheiden!
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die Spezialkollektion für jede Kör-
perform: perfekt für Business und Freizeit. zum XXL-Special
Extravagante und schicke Damen-
mode für die neue Saison: jetzt online bestellen. von WENZ
Edle Design-Möbel, die Platz sparen und Stauraum bieten - jetzt günstig!
von FASHION FOR HOME
Amateurtor der Woche: Wählen Sie aus drei Treffern! zum Video