30.10.2011, 14:52 Uhr
Am 6. November 1974 stehen sich in Magdeburg der gastgebende 1. FC Magdeburg und der FC Bayern München (vorne) gegenüber. (Quelle: imago)
Deutsch-deutsche Geschichte fand auch auf dem Fußballplatz statt. Die Begegnungen der besten Vereinsmannschaften aus der Bundesrepublik und der DDR hatten mindestens eine so politische und gesellschaftliche wie sportliche Dimension. Als der FC Bayern München im Herbst 1974 auf den 1. FC Magdeburg traf, wurde er im Osten nicht nur von den zahlreichen Fans erwartet - sondern auch von den Agenten des Ministeriums für Staatssicherheit.
Das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtete unter Berufung auf Akten der Stasi-Unterlagen-Behörde Magdeburg über die damaligen Vorgänge rund um das Achtelfinal-Duell im Europapokal der Landesmeister zwischen dem Titelverteidiger und dem Europapokalsieger der Pokalsieger.
Die Operation "Vorstoß II" stand unter Leitung von Generalmajor Rudi Mittig, dem späteren Stellvertreter von Stasi-Chef Erich Mielke. Laut "Focus" hatte die Stasi im Mannschaftshotel in Magdeburg Dutzende Geheimdienstmitarbeiter platziert. Ein streng vertraulicher Plan sah den "zielgerichteten Einsatz" von Spitzeln in den "Schwerpunktetagen, an der Rezeption und an anderen Konzentrationspunkten" vor. Auf diese Weise wollte man "feindlich negative Kontakttätigkeit" verhindern
In den Einsatzberichten der Magdeburger Polizei, die eng mit der Stasi kooperierte, finden sich laut "Focus" eher banale Beobachtungen: Trainer Udo Lattek habe "20 Bildautogramme an wartende DDR-Bürger" verteilt. Kurz darauf seien "die Spieler Meier und Hönes" (Sepp Maier und Uli Hoeneß) mit Autogrammkarten erschienen.
Obwohl Bayerns B-Elf gegen Ingolstadt geglänzt hat, bleibt der Wechsel des Gladbachers an die Isar weiter ein Thema. zum Video
Aus Angst vor politisch brisanten Zwischenfällen steuerte die Stasi auch die Ticketvergabe, insbesondere für das Rückspiel in München am 23. Oktober 1974. Kandidaten, "die nicht den Kaderprinzipien entsprechen", seien "bereits auf Kreisebene abzulehnen". Wer es in die engere Wahl schaffe, müsse bis zur Abreise "mit allen verfügbaren Mitteln" beschattet werden.
Nach Rückkehr in die DDR zogen die Stasi-Mitarbeiter nach den vorliegenden Unterlagen eine positive Bilanz. "Die DDR-Touristen ließen sich nicht provozieren", heißt es in einem Aktenvermerk - trotz mehrerer Störversuche des Klassenfeindes. Als schlimmste Provokation empfanden Mielkes Stasi-Mitarbeiter "die Leuchtreklame im Stadion", mit der Arbeitskräfte für den Olympiapark gesucht wurden, insbesondere Rundfunkmechaniker, Elektriker und Gärtner. "Von den Touristen wurde das als gezielte Abwerbung angesehen", konstatierte das MfS.
Bayern-Fan Elmar analysiert die bitter Pleite in der Auswärtspartie bei Hannover 96. zum Video
Quelle: sid
hanserl schrieb:
am 30. Oktober 2011 um 19:12:41
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STASI und BAYERN"MEIER UND HÖNES"
was hätten die in THÜRINGEN von HÖNES WÜRSTEL noch lernen können.da die eh schon die BESTE
THÜRINGER BRATWURST gemacht haben.der ULI findet doch immer wieder was mit seinem bluthochdruck.ab zu müller wohlfahrt..
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Ultas schrieb:
am 30. Oktober 2011 um 19:08:54
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STASI EIGENDORF
beim 1.FCK in der" PALZ" hatte mal einer gespielt,der wurde nachweislich von der STASI in den 80ziger jahren
ermordet.nur war es ein AUTOUNFALL.
und jetzt kommen die FCB-PFEIFFEN.Hinterliess frau und kind.und ihr redet von nichtnachgewiesenen STASI Akten.die von der.. sind auch nicht mehr da.
PFUI DEIWI.
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astra67 schrieb:
am 30. Oktober 2011 um 18:32:33
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zu @der westdeutsche, genau so war es und auch ich habe jedes Jahr allen möglichen Mist in den Osten geschickt
schäme mich noch heute
dafür. Und auch dafür das ich unseren Staat wie so viele Mitbürgen dabei auch noch beschissen habe.In den Paketen war ein wert von 20 DM in der Jahressteuer - Erklärung aber mindestens 200DM. Unser Staat hat ja nicht kontrolliert wie der Osten. Wann lassen wir endlich dasThema wo es hingehört, nämlich auf den Müll der Geschichte , es gibt wichtigeres als solche Beiträge.
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