23.08.2011, 09:47 Uhr
Philipp Lahm lässt kein gutes Haar an der Arbeit des ehemaligen Bayern-Trainers Jürgen Klinsmann. (Foto: imago)
Philipp Lahm hat in seiner Karriere schon so einiges erlebt. In seinem Ende August erscheinenden Buch "Der feine Unterschied" schreibt sich der Bayern-Kapitän die Seele frei - und rechnet mit Jürgen Klinsmann ab, Trainer der Münchner von Sommer 2008 bis April 2009. "Nach sechs oder acht Wochen wussten bereits alle Spieler, dass es mit Klinsmann nicht gehen würde. Der Rest der Saison war Schadensbegrenzung", zitiert die "Bild" den 27-Jährigen in Vorabauszügen des Buches.
Lahm kritisiert vor allem Klinsmanns Trainingsmethoden: "Bei Klinsmann trainierten wir fast nur Fitness, taktische Belange kamen zu kurz. Wir Spieler mussten uns selbstständig zusammentun, um vor dem Spiel zu besprechen, wie wir überhaupt spielen wollen."
Auch Felix Magath kommt bei Lahm nicht gut weg, obwohl der heute 58-Jährige mit den Bayern 2005 und 2006 zweimal das Double (Deutsche Meisterschaft und Pokalsieg) feierte, 2007 aber wegen Erfolglosigkeit gefeuert wurde. "Felix Magath arbeitet mit Druck und lässt viele Spieler im Ungewissen, ob er auf sie setzt", so Lahm. "Für die Spieler ist das sehr anstrengend, und es kommt irgendwann der Zeitpunkt, wo sie nicht mehr auf der Seite des Trainers stehen."
Allerdings würden sich einige Profis von Magaths Methoden nicht beeindrucken lassen, verrät Lahm. "Seine Tricks greifen nicht mehr, man kennt sie schon", schreibt der Nationalmannschafts-Kapitän, der Magaths Ende bei den Bayern als "logisch" empfand. "Es ist ein logischer Abschied, ein Ermüdungsbruch zwischen Trainer und Mannschaft."
Schließlich bekommt Louis van Gaal noch sein Fett weg. Mit dem Niederländer, so Lahm, sei neues Unheil über den FC Bayern hereingebrochen. "Ein guter Trainer verfügt über Autorität und eine Ausstrahlung, um seine Ideen auf die Mannschaft zu übertragen", schreibt der Abwehrspezialist: "Aber die Zeit der Trainer, die mit ihren Spielern nur reden, um ihnen Befehle zu erteilen, ist vorbei. Ein moderner Trainer muss seine Mannschaft zwar führen, aber er darf sie nicht gegen den Willen der Spieler zu einer Spielweise verpflichten, die der Mannschaft nicht angemessen ist!"
Seiner Meinung nach vernachlässigte van Gaal die Defensivarbeit und ließ lieber ein Offensivspektakel veranstalten, womit sich die Bayern ein ums andere Gegentor einfingen. Lahm habe van Gaal mehrere Male über den Missstand gesprochen, doch dieser blockte angeblich ab. Lahm über van Gaal: "Er hat weder Zweifel an sich noch an seinem System."
Quelle: t-online.de
Papio schrieb:
am 23. August 2011 um 14:33:51
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@loni
Du hast ja mal ein an der birne! klinsmann ist nen blender mehr nicht!! lahm hat völlig recht.
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diemärkte schrieb:
am 23. August 2011 um 14:33:03
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Lahm
PL sollte sich zurückhalten. Er hat doch bei der letzten WM das Bild und die Ausstrahlung der National-Mannschaft mit seinem
egoistischem Kapitänsanspruch beschädigt.
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Münchner schrieb:
am 23. August 2011 um 14:32:51
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Lahm
jeder hatte so seine eigene Meinung zu den Tainern, aber ihnen diese persönlich gesagt hat es keiner, hatten alle keine Eier in der
Hose. Was das Buch angeht ich werde es mir nicht kaufen, alles was Internes ist sollte auch Internes bleiben alles ander ist untere Schublade und das machen nur welche die sich anders nicht hervorheben können. Also klein Phillip tue dich am Platz hervor dann hast Anerkennung genug
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