27.07.2010, 08:57 Uhr | t-online.de
David Alaba ist derzeit Bayerns prominentester Österreich-Import. (Foto: imago)
Der FC Bayern wird auf der Suche nach Talenten immer häufiger bei unseren Nachbarn in Österreich fündig. Mittlerweile stehen schon elf Kicker aus der Alpenrepublik in München unter Vertrag. Prominentester Vertreter ist David Alaba, der in der letzten Saison schon bei den Profis zum Einsatz kam und das Double gewann. Mit Marcel Holzmann, Dennis Mujic und vor allem Christian Knasmüllner warten drei weitere Youngster auf ihren Durchbruch im Seniorenbereich.
Was die "Süddeutsche Zeitung" als "transalpine Wertschöpfungskette" bezeichnet, ist kein Zufall. "Auf der einen Seite fruchtet unsere Jugendarbeit schon langsam. Auf der anderen Seite hat der FCB sehr gute Verbindungen zu Österreich, beobachtet diese Entwicklung messerscharf - und pickt sich immer sehr gute Spieler heraus", sagte Willi Ruttensteiner, Sportdirektor des österreichischen Fußballverbandes, gegenüber spox.com. Ein Blick in die Nachwuchsteams der Bayern bestätigt das: Von der U 13 bis zur U 19 sind schon sieben Kicker aus unserem Nachbarland am Ball.
Kein Zufall, das bestätigt auch Christian Nerlinger: "Man sieht aktuell bei der U-19-EM, dass die Österreicher sehr gute Arbeit leisten. Dieser Jahrgang mit Alaba und Knasmüllner ist wirklich gut." Der Bayern-Manager hat zudem in der eigenen Nachwuchsabteilung einen guten Ansprechpartner für die Ösi-Juwele hat. Ex-Bayern-Profi und Landsmann Harald Cerny rückte in den Trainerstab der Bayern und ist begeistert: "Die Jungs, die hierher kamen, sind in ihren Mannschaften alle Leistungsträger. Sie sind Spieler, die den Unterschied ausmachen können, Spieler mit großem Potenzial."
Besonders Knasmüllner wird der Sprung zu den Profis zugetraut. Nachdem der 18-Jährige fast zurück zu Austria Wien gegangen wäre, will er sich jetzt durchbeißen und es Alaba gleichtun. Denn nicht nur der wird bestätigen können, was Sportdirektor Ruttensteiner sagt: "Wir wissen: Wenn ein Talent zu den Bayern geht, ist es dort bestens aufgehoben. In München können sie zu guten Spielern reifen."
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Quelle: t-online.de
sportfan schrieb:
am 27. Juli 2010 um 19:20:55
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fcb
und versucht mal, den fcb nach dieser tatsache zu fragen (also jugendnationmannschaften). die sind so was von sauer und gekränkt, das
ist wie majestätsbeleidigung für die. wieso eigentlch? schon eigenartig. versucht es doch mal selbst, lächel.
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sportfan schrieb:
am 27. Juli 2010 um 19:18:23
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zu wenig fcb nachwuchs in jugendnationalmannschaften
natürlich hat der fcb viel für den deutschen fussball getan und auch der erfolg der wm
wäre ohne nicht möglich gewesen, will doch gar keiner die verdienste klein machen, ich wenigstens nicht. aber trotzdem darf man auch mal kritische frage an die nachwuchsarbeit stellen, denn tatsache ist: in den jugendnationalmannschaften des dfb ist der fcb kaum vertreten, andere vereine stellen zig mal mehr nachwuchsspieler. ist das auf dauer tragbar für einen fcb? ich denke: nein, muss sich ändern.
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Peter § schrieb:
am 27. Juli 2010 um 19:09:24
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Cordoba
Ein Cordoba macht noch keine Fußballnation, hat lange gedauert seit1978 bis die Ösis darauf gekommen sind. Willkommen in Bayern !
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