02.01.2010, 08:46 Uhr
Bayern Münchens Franck Ribéry. (Foto: imago)Das einstige Traumpärchen des FC Bayern München ist endgültig Geschichte: Nach der Ausleihe Luca Tonis nach Rom sind auch die Tage Franck Ribérys an der Isar gezählt. Der Berater des französischen Superstars, Alain Migliaccio, sagte der spanischen Sporttageszeitung „Marca“: „Ribéry wird bei Bayern nicht verlängern. Entweder er verlässt die Bayern nach dem Ende seines Vertrages, oder er verlässt sie am Ende dieser Saison.“
Und nur dann kassiert der Rekordmeister, der im vergangenen Sommer von Real Madrid noch 100 Millionen Euro für den 26-Jährigen verlangte, um ihn zu halten, eine üppige Ablöse. "Wenn Ribéry im Frühjahr seinen Vertrag nicht verlängert, wäre es wirtschaftlich unverantwortlich, ihn noch zu behalten", stellte Bayerns Präsident Uli Hoeneß klar. Der Kontrakt des Franzosen beim deutschen Rekordmeister läuft bis zum Sommer 2011.
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Am 28. Dezember hatte sich Paul Breitner in der "tz" zu einem möglichen Abschied von Ribéry zu Wort gemeldet. Es sei keine Gefahr, wenn der Verein realisieren müsse, "dass der Spieler weg will und der Verein dafür eine sagenhafte Ablöse bekommt", sagte Breitner, der beim FC Bayern als Vorstandsberater tätig ist.
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Erneut hatten vor dem Jahreswechsel Gerüchte über einen sofortigen Transfer Ribérys zum spanischen Rekordmeister die Runde gemacht. „Es gibt zur Zeit keinerlei Angebote, keine Optionen und keinerlei Gespräche um und mit ihm“, dementierte Hoeneß in der „Süddeutschen Zeitung“ diese Gerüchte jedoch umgehend. Auch Michael Ballacks Klub Chelsea London, für den früher auch Bayerns kongenialer Ribéry-Partner Arjen Robben kickte, tauchte mit einer 51-Millionen-Offerte in den Schlagzeilen auf.
Der langjährige Manager verwies Spekulationen ins Reich der Fabeln, der FC Bayern hätte ein Gentlemen's Agreement mit Real Madrid getroffen. „Es gibt keine Vereinbarung mit Real." Demnach ist auch an dem Gerücht nichts dran, wonach die auf 55 Millionen Euro taxierte Ablöse für Ribéry mit den 25 Millionen Euro verrechnet werden könnten, die die Bayern im Sommer für Arjen Robben an Madrid hätten zahlen müssen. Hoeneß sagte dazu: „Wir haben Robben ganz normal bezahlt.“
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Die Chancen auf eine Ausdehnung der Zusammenarbeit mit Ribéry stehen nach der Berater-Aussage offenbar nicht allzu gut. Hoeneß will dennoch bei Ribéry und seinen Vertretern in einigen Wochen einen Vorstoß wagen und über eine Verlängerung des Vertragsverhältnisses reden. Derzeit habe dies, so Hoeneß, „keinen Sinn, er muss erst einmal gesund werden. Ein verletzter Spieler hat andere Dinge im Kopf“.
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Quelle: sid , t-online.de
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