01.10.2011, 19:24 Uhr
Arjen Robbens Stammplatz ist momentan auf der Ersatzbank. (Quelle: imago)
Arjen Robben ist noch meilenweit von seiner Bestform entfernt. Das zeigte sein 45-minütiger Bundesliga-Auftritt beim 0:0 des FC Bayern bei der TSG 1899 Hoffenheim deutlich. Nach seiner Schambeinentzündung muss sich der Niederländer erst langsam an die erste Elf herantasten. Kaum zu glauben, aber wahr: In dieser Verfassung hat er im aktuell top-funktionierenden Räderwerk des Rekordmeisters keinen Platz in der Startformation. "Man muss berücksichtigen, dass er länger weg war", nahm ihn Sportdirektor Christian Nerlinger allerdings in Schutz.
Doch die Szene in der 77. Minute spricht Bände: Toni Kroos sah nach einem taktischen Foul tief in der eigenen Hälfte die Gelbe Karte. Zuvor musste der 21-Jährige nach einem verpatzten Bayern-Angriff über das halbe Feld zurücksprinten. Robben hatte sich verdribbelt. Doch anstatt seinen Fehler wieder auszubügeln, blieb der Niederländer vorne stehen und ließ lieber seine Kollegen die Drecksarbeit verrichten. Eine Aktion mit Symbolcharakter: Robben fehlt die Spielpraxis um nach vorne Akzente zu setzen und die Fitness, um nach Hinten zu arbeiten.
Der Fußball-Star trifft seinen FC-Bayern-Kollegen Steffen Hamman von der Basketball-Abteilung. zum Video
Die eindrucksvolle Serie von zehn Pflichtspielsiegen in Folge gelang dem FC Bayern fast ohne ihre Diva, die am dritten Spieltag gegen den Hamburger SV letztmals in der Startformation stand. Sogar in der Champions League machte sich Robbens Fehlen nicht bemerkbar. Vor wenigen Monaten wäre man selbst über einen angeschlagenen Robben in der Startformation heilfroh gewesen. Doch selbst in der Königsklasse gegen den FC Villarreal und Manchester City fuhren die Münchner ohne ihn beeindruckende Siege ein. Die Mannschaft funktionierte perfekt.
In Hoffenheim, als die Kräfte nach der englischen Woche schwanden, konnte auch ein frischer Robben, der in der zweiten Hälfte den angeschlagenen Franck Ribéry ersetzte, keinerlei Glanzpunkte setzen. Nach dem Spiel verschwand Robben wortlos in den Katakomben. Bereits im Anschluss an seinen einminütigen Kurzeinsatz gegen Manchester City ließ sein Abgang ohne gemeinsamen Siegesjubel mit der Mannschaft vermuten, dass der Super-Star mit seinen Kurzeinsätzen unzufrieden sei und nach überstandener Verletzung wieder in die Startelf drängt.
Doch wen soll Heynckes für ihn opfern? In der aktuellen Top-Form des Rekordmeisters muss auch ein Robben erst wieder Top-Form erreichen, um wieder von Beginn an auflaufen zu dürfen. "Er ist auf dem Weg zurück nach einer längeren Verletzung. Da braucht jeder bisschen Zeit, bis er wieder bei 100 Prozent ist", bat Nerlinger nach dem Hoffenheim-Spiel um Geduld.
Trainer Heynckes bemühte sich auf der Pressekonferenz eine aufkommende Diskussion um den Vize-Weltmeister im Keim zu ersticken. "Es war eine Entscheidung von uns beiden, dass er gegen Hoffenheim nicht von Beginn an spielt", sagte der Bayern-Coach. "Arjen hat zu mir gesagt, dass es besser ist, wenn er reinkommen würde." Der 66-Jährige stellte bei dieser Gelegenheit aber auch klar, dass Robben von Anfang an spielt, "wenn er 100 Prozent fit ist."
Quelle: t-online.de
loddar schrieb:
am 2. Oktober 2011 um 18:45:54
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robben
Robben ist ein reiner Selbstdarsteller, der nur für sich spielt. Eigensinnig sieht er den besser postierten Nebenmann nicht.
Außerdem ist er ständig verletzt. Der FCB sollte ihn schnellstens verkaufen und so die 10 Mio Jahrsgage einsparen. Für dieses Geld bekommt er drei Mannschaftsspieler.
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Tino schrieb:
am 2. Oktober 2011 um 17:10:41
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Robben
Ohne Robben läuft aber trotzdem nicht alles rund beim FC Bayern. Zudem finde ich Kross extrem überschätzt. Alle loben ihn und
sagen, er sei super, aber er ist ein Durchschnitts-BuLi-Spieler, mehr nicht! Kroos zeigt nur ein bisschen von seiner kleinen Qualität, weil Heynckes jetzt Trainer ist. Damals war Kroos in Leverkusen unter Heynckes Stammspieler und Kroos weiß, wenn er richtig schlecht spiel, ist er nur Auswechselspieler! Robben ist 1000 x besser als Kroos!!!
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Parameter schrieb:
am 2. Oktober 2011 um 16:57:21
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@sportsfan
Das sehe ich ähnlich. Kroos ist eben ein klassischer "10er". Aber Robben würde ich nicht als so leicht ausrechenbar
bezeichnen. Wenn er abgeht, geht er ab - Taktik hin oder her. Er geht zwar nach Innen - aber geht er rechtsrum oder linksrum und das in unglaublichem Tempo. Das zermürbt die Abwehr ganz schön (auf Dauer). Hat er den Ball und geht ab, dann brennt´s.
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