05.04.2011, 16:36 Uhr
Karl-Heinz Rummenigge (li.) setzt sich für Vorstandskollege Uli Hoeneß ein. (Foto: imago)
Zwischen dem Vorstand des FC Bayern München und einem Teil der Anhänger tun sich immer tiefere Gräben auf. Nun haben die Bayern-Bosse die verbalen Angriffe auf Uli Hoeneß "auf das Schärfste" verurteilt. Das Verhalten von gewissen Fangruppen beim Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach sei "unverschämt, untragbar und nicht akzeptabel", ließ der Rekordmeister in einer Pressemitteilung verlauten. (Blog: So peinlich sind die Bayern-Fans)
"Wir sind über die blamablen Vorkommnisse in der Allianz Arena nach wie vor extrem irritiert", erklärten Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Finanzvorstand Karl Hopfner. "So ein Auftreten und Fehlverhalten gegenüber Uli Hoeneß entspricht nicht dem Stil des FC Bayern und wird von uns niemals akzeptiert. Die Verdienste von Hoeneß sind nicht hoch genug zu bewerten und wurden hier mit Füßen getreten. Wir verurteilen dies. So etwas darf in Zukunft nie wieder vorkommen." Über Konsequenzen für die betroffenen Fan-Gruppierungen wurde nichts bekannt.
Der Bayern-Präsident war von Bayern-Ultras in der Südkurve insbesondere wegen der finanziellen Hilfen des deutschen Rekordmeisters für den Lokalrivalen TSV 1860 München massiv angegriffen worden. Auf Transparenten wurde der frühere langjährige Manager sogar als "Lügner" bezeichnet. Hoeneß äußerte sich nach dem Spiel nicht zu den Vorkommnissen. Er wirkte aber schwer getroffen von den Vorkommnissen.
Wer Hoeneß kenne, wisse, dass dessen Handlungen "ausschließlich zum Wohle des FC Bayern" seien, betonte der Vorstand. Der Präsident würde auch immer alles dafür tun, "um Schaden vom FC Bayern München abzuwenden". Die Vereinsführung verwies zudem darauf, dass mit den eigenen Anhängern ein ständiger Austausch und Dialog stattfindet. Hoeneß selbst führt seit seiner Wahl zum Nachfolger von Franz Beckenbauer regelmäßig sogenannte Präsidentengespräche mit Anhängern durch.
Zur Unterstützung der von der Insolvenz bedrohten Sechziger hat der FC Bayern seinem Arena-Mieter Verbindlichkeiten in Höhe von 2,1 Millionen Euro bis zum 15. Juli gestundet. Das Geld wäre eigentlich zum 31. Januar diesen Jahres fällig gewesen. Den Zahlungsaufschub begründet der Vorstand damit, dass er gemäß dem deutschen Aktiengesetz verpflichtet sei, "zum Wohle des FC Bayern München zu handeln". Da durch eine Insolvenz von 1860 Einnahmen des Schuldners ausbleiben könnten, müsse die Bayern-Führung an einer Verhinderung einer Löwen-Pleite mitwirken.
Liga-Präsident Reinhard Rauball hat die Angriffe auf Hoeneß ebenfalls "auf das Schärfste" verurteilt und zugleich juristische Konsequenzen gefordert. "Hier ist das Hausrecht des Veranstalters gefragt. Kritische Plakate, auf denen Entlassungen gefordert werden, muss man erdulden. Nicht aber solche Schmähungen. Das ist ein klarer Straftatbestand - mindestens im Sinne einer Beleidigung", sagte Rauball der "Bild". Diese neue Dimension des Umgangs miteinander "können wir auch als Liga nicht akzeptieren", sagte der Jurist.
Blog von t-online.de: So peinlich sind die Fans des FC Bayern
Elmar sieht in der Unterstützung der "Freunde aus Giesing" keinen Sinn. Lieber sollten sich die Verantwortlichen um die eigenen Probleme kümmern. zum Video
Quelle: dpa , sid
Robert schrieb:
am 6. April 2011 um 12:35:24
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FC Bayern München: Vorstand verurteilt Angriffe auf Uli Hoeneß"
Ich bin entsetzt welche Chaoten da aktiv sind bei den sogenannten
"Anhängern"
Der deutsche Fussball hat vor allem durch Uli Hoeness und dem FCB an Bedeutung gewonnen.
Alles was die Entwicklung bei den anderen BL-Klubs betrifft, haben die bei Uli Hoeness abgeschaut.
Ein Danke an den Vorstand für die Rückendeckung. Große Klasse!!
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Stefan schrieb:
am 6. April 2011 um 11:30:23
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Pöbeleien
Der FC Bayern muß klar Stellung beziehen und dieser Gruppierung eindeutig zu verstehen geben,daß die Grenze überschritten
ist.Ein konsequentes Stadionverbot,wäre auch ein Signal an radikale Fan-Gruppierungen anderer Klubs,daß so ein Verhalten nicht tolerierbar ist.Sollten diese Chaoten unbeschadet davonkommen,dauert es nicht lange und wir haben das Szenario in anderen Stadien auch.
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Toto schrieb:
am 6. April 2011 um 10:58:27
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Ultras
Das letzte Heimspiel der Bayern hat wieder mal gezeigt,daß Pöbeleien meist mit Dummheit einhergeht.Diese Chaoten mischen sich unter
die Fans und machen auf dicke Hose.In der Masse fühlen sie sich stark.Die echten Bayern-Fans sollten diese Gruppierung einfach mal bloßstellen,indem sie 30 Minuten später in den Fan-Block gehen.Da hätten diese Typen die Kameras ganz für sich.Wäre mal gespannt,ob sie diese Nummer dann auch so durchziehen.Jeder blamiert sich so gut,wie er kann.Wenn er`s denn begreift.
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