16.02.2012, 09:09 Uhr
Das wird Uli Hoeneß gar nicht gerne hören: Bayern Münchens Sommer-Neuzugang Xherdan Shaqiri hat sich mit der Schweiz für die Olympischen Spiele in London qualifiziert und möchte daran teilnehmen. "Olympia kann man nur einmal im Leben spielen, das ist ein Traum", sagte der für die kommende Saison von den Bayern verpflichtete Schweizer Nationalspieler.
Bei einer Teilnahme am olympischen Fußball-Turnier würde Shaqiri allerdings Bayerns Vorbereitung auf die nächste Saison verpassen. Das Trainingslager der Schweiz startet voraussichtlich am 13. Juli, 13 Tage später beginnt das Turnier. Erreicht die Schweiz das Finale, wäre der Mittelfeldspieler sogar bis zum 11. August in England.
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Dabei wird es für die Münchner bereits am 12. August im DFB-Pokal ernst. Eine Woche darauf startet die Bundesliga. "Wir werden uns mit Bayern unterhalten", kündigte der Profi des FC Basel an. Mit welchem Ergebnis ein solches Gespräch enden könnte, weiß Bayern-Trainer Jupp Heynckes noch nicht: "Da habe ich mir bisher noch keine Gedanken zu gemacht."
Eine Abstellungspflicht für die Klubs besteht nicht. Wie man auf jeden Fall zu Olympia kommt, kann Shaqiri direkt von einem künftigen Mitspieler erfahren: 2008 reiste der Brasilianer Rafinha, damals noch in Diensten des FC Schalke, ohne Erlaubnis seines Vereins nach Peking. Zurück kam er mit der Bronzemedaille im Gepäck - und einer klubinternen Geldstrafe von 700.000 Euro.
Auch weitere Schweizer Olympia-Teilnehmer sorgen für Konfliktpotenzial. So ist Ricardo Rodriguez (Wolfsburg) fest für London eingeplant. Ebenso Herthas Mittelfeldspieler Fabian Lustenberger. Zwar ist Lusti nach dem Stichtag, dem 1. Januar 1989, geboren. Drei ältere Akteure pro Team dürfen aber zusätzlich aufgeboten werden. Als Kapitän des Vize-Europameisterteams ist er gesetzt. Gute Chancen hat auch Nürnbergs Timm Klose, einer der auserwählten Ü23-Profis zu sein.
Zu den "Problem-Spielern" zählt auch Basel-Youngster Granit Xhaka, an dessen Verpflichtung Hamburgs Trainer Thorsten Fink Interesse bekundet hat. "Das ist eine einmalige Chance, ich wäre gerne in London dabei", sagt der 19-jährige Xhaka.
Und auch Bremen hat nach dem Clinch mit Superstar Diego im Sommer 2008, als der Streit um Olympia mit dem Brasilianer eskalierte, seinen nächsten Härtefall: Francois Affolter. Werder hat Interesse, die Leihgabe der Berner Young Boys im Sommer fest zu verpflichten. Auch, wenn Affolter die ganze Vorbereitung wegen Olympia verpasst? In einer ähnlichen Situation steckt Mario Gavranovic, aktuell von Schalke 04 an den FSV Mainz ausgeliehen. Der Stürmer will sich endlich in der Bundesliga durchsetzen, hegt aber auch Hoffnungen, nach London fahren zu dürfen.
Für Shaqiri ist dagegen klar, dass er sich in der Bundesliga durchsetzt. Seinen Olympia-Traum sieht der 20-Jährige dabei nicht als Problem: "Wir werden irgendwie eine Lösung finden." Wie diese aussehen soll, weiß er allerdings noch nicht. Shaqiri droht somit schon jetzt der erste Ärger mit dem zukünftigen Arbeitgeber.
Quelle: dapd
timo2 schrieb:
am 15. Februar 2012 um 18:18:42
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susanna
die bayern wollten den reus nicht für 17 mill.,aber wieso geht ein spieler zu einem verein zurück,wo er vor jahren rausgeflogen
ist,da wäre ich aber jetzt zu stolz!
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realist schrieb:
am 15. Februar 2012 um 18:10:50
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Shapiri
Was soll der ganze Unsinn?
droht Ärger,Streit...,
Im Artikel steht nur er möchte spielen, und will mit Bayern sprechen.
Deshalb
riesen Aufregung, und unsachliche Kommentare von "nicht Bayern Freunden"
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Franz schrieb:
am 15. Februar 2012 um 17:55:25
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Meister
Deutscher Meister ist und bleibt der BVB. Und es gibt wieder ein rein Westdeutsches Pokalendspiel. Super.
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