05.01.2012, 12:28 Uhr
Jefferson Farfan dreht vor den Augen seines Trainers Huub Stevens einsam seine Runden. (Quelle: imago)
Mit sehnsüchtigem Blick auf die kickenden Kollegen drehte Jefferson Farfan beim Schalker Trainingsauftakt im sonnigen Emirat Katar einsam seine Laufrunden. Der Fußball-Nationalspieler aus Peru muss nach seiner Knieverletzung in Doha zunächst noch allein für sein Bundesliga-Comeback arbeiten und schwitzen - dabei könnte es sein letztes Trainingslager mit den Königsblauen sein.
Die Zeichen stehen eher auf Trennung, nachdem die Schalker zu Jahresbeginn ihr Vertragsangebot zurückgezogen haben. Zugleich wurden überzogene Forderungen des 27-jährigen Offensivspielers publik. Für Sportvorstand Horst Heldt ist ein ablösefreier Wechsel von Farfan am Saisonende dennoch keineswegs fix. "Im Fußball kann viel passieren. Die Tür ist nach wie vor nicht zu, sondern offen", erklärte Horst Heldt zum Auftakt des Schalker Wintercamps am Persischen Golf.
Während Farfan um den Platz trabte, bemühte sich Heldt am Rande, die öffentlichen Wogen zu glätten: "Es ist vollkommen legitim, dass Jeff unser Angebot gegenprüft. Es ist sein letzter großer Vertrag. Er macht sich Gedanken. Unser Angebot zurückzuziehen, war auch legitim. Das heißt nicht, hier ist Streit und es ist alles vorbei. Wir haben dem Berater signalisiert, dass wir nach wie vor gesprächsbereit sind." Farfan ist damit am Zug - er muss seine Forderungen reduzieren oder einen anderen Verein finden.
Harmonischer, aber auch mit offenem Ausgang gestaltet sich die Personalie Raul. Der Vertrag des im Juni 35 Jahre alt werdenden Spaniers läuft im Sommer aus. "Sowohl Raul als auch wir empfinden das anstehende Gespräch nicht als schwierig. Raul ist ein Gentleman, ein Weltklassespieler", bemerkte Heldt. Neben Gehalt, Vertragslaufzeit und der sportlichen Perspektive dürfte bei dem Publikumsliebling auch die mit ihm in Düsseldorf lebende Familie eine nicht unwichtige Rolle spielen. Vom "Wohlfühlfaktor" sprach Heldt: "Raul wird gewisse Vorstellungen haben."
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Das sportliche Zauberwort für den Tabellendritten für die zweite Saisonhälfte heißt Champions League. Denn auch wenn die Schalker in Katar direkt neben dem FC Bayern trainieren, eine Kampfansage an den Herbstmeister vermied Heldt trotz nur drei Punkten Rückstand: "Wer da mit wem um die Meisterschaft spielt, interessiert uns nicht. Wir wollen die gute Ausgangsposition festigen und unseren Platz halten." Der Blick richtet sich mehr auf die Verfolger: "Das Feld ist sehr eng zusammen. Nach hinten haben wir uns ein kleines Polster geschaffen."
Quelle: dpa
Johannes schrieb:
am 5. Januar 2012 um 18:43:14
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Skandal !
6 Mio pro Jahr !!! schon VIEL zu VIEL !!! und dann noch Handgeld ????? hat mein SCHALKE wieder jegliches MAß verloren ! der ist
3/4 der Saison ein extrem fauler Spieler ! und im Trainig ist es das gleiche ! Dann noch das ewige verspätet aus dem Urlaub kommen !?1? jeder Arbeiter würde schon dafür gekündigt ! Schickt ihn nach Russland ! Ich zahle bald keinen Mitgliedsbeitrag mehr !
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unsuwe schrieb:
am 5. Januar 2012 um 18:33:05
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(23)
schalke
ich weiss nicht ob es nicht besser ist den alten Trainer Ralf zurück zu holen
stehe ich hier mit meiner Meinung alleine. Ich finde
wir gewinnen nur über Kampf und nicht über Clevere Spielweise.
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Fußballversteher schrieb:
am 5. Januar 2012 um 14:11:58
(26)
(1)
Farfan
Zugegeben, ein guter Spielr ist der schon, aber auf Schalke wollen wir Malocher sehen und keine Abzocker. Weg mit dem, aber nicht
Ablösefrei und das Geld in Raul und Huntelat stecken!
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