22.09.2011, 11:15 Uhr
Paukenschlag auf Schalke - Ralf Rangnick tritt zurück Der Trainer gibt gesundheitliche Probleme als Grund an. Er leide am Erschöpfungs-Syndrom.
Paukenschlag in Gelsenkirchen: Ralf Rangnick ist als Trainer des Bundesligisten FC Schalke 04 zurückgetreten. Aufgrund eines Erschöpfungs-Syndroms sehe sich der 53-Jährige momentan nicht in der Lage, die Kraft und Energie aufzubringen, um dem Team die notwendigen Impulse zur Weiterentwicklung zu geben, heißt es auf der Internetseite der Knappen. "Ralf Rangnick ist körperlich am Ende", sagte der Schalker Mannschaftsarzt Thorsten Rarreck. (Lesen Sie hier die Reaktionen auf den Rücktritt von Ralf Rangnick)
"Nach langer und reiflicher Überlegung bin ich zum Entschluss gekommen, dass ich eine Pause brauche. Die Entscheidung so zu treffen, ist mir unheimlich schwer gefallen. Doch mein derzeitiger Energielevel reicht nicht aus, um erfolgreich zu sein und insbesondere die Mannschaft und den Verein in ihrer sportlichen Entwicklung voranzubringen", erklärte Rangnick.
"Die Entscheidung von Ralf Rangnick verdient höchste Achtung. Wir sind ebenso der Auffassung, dass die Gesundheit in jedem Fall Vorrang vor allen beruflichen Zielen und Herausforderungen haben sollte", sagte Schalkes Manager Horst Heldt. Es sei allerdings nicht so, dass Rangnick stationär behandelt werden müsste. Sportlich und menschlich ist der Rücktritt für die Königsblauen ein Fiasko. "Das zieht uns den Boden unter den Füßen weg", betonte Heldt.
Klubchef Clemens Tönnies zeigte sich geschockt: "Ich war bestürzt und fassungslos. Ich kann es immer noch nicht fassen. Es tut mir unendlich leid, dass wir Ralf Rangnick jetzt verlieren. Wir müssen aber die Person und die Gesundheit über die Interessen des Vereins stellen. Es ist viel wichtiger, dass er wieder ganz gesund wird. Dafür wünsche ich ihm von Herzen alles Gute", sagte der Schalker Aufsichtsratsvorsitzende der Zeitung "Die Welt".
Die Nachricht vom Erschöpfungssyndrom hat Tönnies völlig überrascht. "Es kam für mich aus heiterem Himmel. Ich habe einen sehr engen Kontakt zu ihm. Bei mir hat sich nichts angedeutet", sagte er. An eine Rückkehr Rangnicks sei zunächst nicht zu denken. "Es braucht doch eine lange Zeit, bis er geheilt ist. Spätestens seit dem Tod von Robert Enke wissen wir doch, wie gefährlich eine solche Krankheit ist."
Das Training übernehmen vorerst die bisherigen Co-Trainer Markus Gisdol und Seppo Eichkorn. Rangnick hatte erst im März als Nachfolger von Felix Magath das Amt bei den Gelsenkirchenern übernommen.
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Quelle: sid , dpa
walti schrieb:
am 22. September 2011 um 17:35:27
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RR Erschöpfung
tausende von Arbeitnehmern leiden unter dieser Krankheit und müssen damit fertig werden, sonst wird ihnen meistens
gekündigt davon liest man nichts in der Zeitung . Diese Leute würden bestimmt auch auf ihr Schicksal aufmerksam machen nur die hört man nicht, auf einmal ist man ein Held wenn man von seiner Krankheit spricht! trotzdem gute Besserung an Herrn Rangnick
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Wiesel7 schrieb:
am 22. September 2011 um 17:30:06
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R.Rangnick
Das verdient allerhöchsten Respekt.Tja so schnell kanns im Zirkus Fussbal gehen das man ausgepowert ist.Und in Schalke zu
trainieren das ist eh schon immer ein Himmelfahrts Kommando gewesen und wirds auch immer sein.Sorry ihr Schalker Fans
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Bayernwolf schrieb:
am 22. September 2011 um 17:26:54
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Ralf Rangnick
Zu diesem Schritt gehört sehr viel Mut. Meine Hochachtung für diesen sehr guten Trainer. Gerade diejenigen die den Mensch
noch im Mittelpunkt sehen geht jede ungerechtfertigte Kritik, die man zuhauf als Trainer kriegt ans Eingemachte. Ich hoffe Ralf R. kommt in 1-2 Jahren zurück. Solche Typen braucht die BL
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