20.08.2010, 11:44 Uhr | sid, dpa
Felix Magath sieht den Profi-Fußball aus der Sicht eines Geschäftsmannes. (Foto: dpa)
Nachdem Felix Magath wegen seines autoritären Führungsstils derzeit mit den Schalke-Fans im Zwist liegt, verscherzt er es sich nun auch noch mit den Fußball-Romantikern. "Im Profifußball geht es immer nur ums Geld. Das muss man sich eingestehen", sagte der Trainer in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Auch mit den Gehältern, die er nach seiner Profikarriere als Bundesliga-Trainer erhalten hat, ist Magath nicht zufrieden: "Ich verdiene immer zu wenig."
Magath und sein Trainerstab sollen beim Bundesligisten insgesamt rund neun Millionen verdienen. Ein großer Teil davon dürfte auf das Konto des 57-Jährigen gehen.
Außerdem kritisierte Magath, dass die Verantwortlichen von Schalke ihn vor seiner Verpflichtung nicht ausreichend über den Umfang der Finanzprobleme des Klubs informiert hätten: "Der Verlust in der Saison 2008/09 war am Ende deutlich höher als die 13 bis 15 Millionen Euro, die man mir gesagt hatte." Magath hat die Personalkosten nach eigenen Angaben drastisch reduziert. "Als ich kam, verdiente jeder Spieler im Schnitt 91.000 Euro im Monat, ohne Prämien. Ich habe die Grundgehälter der Neuverpflichtungen um 20 Prozent gesenkt", sagte er.
Optimistisch sieht Magath dem Bundesliga-Start entgegen, auch weil Superstar Raul vor seinem Debüt steht. "Ich gehe davon aus, dass er zu unserem Kader gehört", sagte Schalkes Trainer vor dem Spiel beim Hamburger SV. Im Pokalspiel gegen den VfR Aalen (2:1) hatte er noch auf einen Einsatz des Stürmers verzichtet, damit der von Real Madrid geholte Spanier seinen Trainingsrückstand aufholen kann. "Raul hat sich durch die Pause von den vorherigen Belastungen gut erholt und auf mich einen guten Eindruck gemacht", sagte Magath.
Die Spaltung zwischen Magath und den Fans droht. Der Schalke-Boss beruft Runden Tisch ein. zum Video
Der Schalke-Coach rechnet sich zum Liga-Auftakt einiges aus. "Ich sehe gute Chancen für uns, der Knaller zu Beginn gefällt mir. Ich starte lieber auswärts, denn nach einer langen Sommerpause steht die Heimmannschaft unter dem größeren Druck", sagte er. Mit dabei sein wird wohl auch Christoph Metzelder. Der Innenverteidiger hat seine Hüftprobleme überwunden. "Christoph hat zweimal mit dem Training ausgesetzt, aber ich gehe davon aus, dass er spielen kann», erklärte Magath.
Der Vorsitzende des Schalker Fan-Club Verbands äußert sich zu der angespannten Situation bei den Königsblauen. zum Video
Quelle: dpa , sid
Marcus schrieb:
am 20. August 2010 um 19:18:21
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Magath
Stimmt! Mehr verdient er nicht!
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GoldeneNase schrieb:
am 20. August 2010 um 18:14:09
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Magath
Ich teile das schwere Los von Herrn Magath: Ich verdiene auch zu wenig (meiner Meinung nach). Die Welt ist einfach schlecht :-)
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peter55 schrieb:
am 20. August 2010 um 18:10:47
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trainer magath
ihr tippt euch die finger wund und kein trainer/manager liest euer "schlaues"gejammer. Fragt doch mal:wie wichtig für trainer
& co. ein volles stadion ist?" Sehr wichtig" wird immer geantwortet. Und dann: die fans können dieser gehälter für uns/mich doch gar nicht aufbringen.So ist das nun mal.Also sind die zahlenden fans eine wunderschöne randerscheinung auf die man aber nicht verzichten kann. Und herr magath auch nicht!!!
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