27.01.2012, 22:20 Uhr
Jubel bei Hannover 96 über das einzige Tor des Abends: Konstantin Rausch (li.) gratuliert Schütze Mohammed Abdellaoue. (Quelle: dapd)
Genau 96 Tage nach seinem letzten Sieg, dem 2:1 über Tabellenführer FC Bayern München, hat Hannover 96 den ersehnten Dreier eingefahren. Zum Auftakt des 19. Spieltags der Bundesliga reichte der zehnte Saisontreffer des norwegischen Nationalstürmers Mohammed Abdellaoue zum 1:0 (1:0) der Niedersachsen über den 1. FC Nürnberg. Abdellaoue traf vor 35.400 Zuschauern in der AWD-Arena in der 18. Minute.
Für den Club war es die erste Niederlage nach den Erfolgen in Leverkusen (3:0) gegen Hertha BSC (2:0). Ihre beste Chance hatten die harmlosen Gäste erst zwei Minuten vor Schluss, als Daniel Didavi knapp den Ausgleich verpasste.
Mit der Rückkehr von Torjäger Jan Schlaudraff und Mittelfeldmotor Sergio Pinto kam wieder der zuletzt so häufig vermisste Schwung in die Angriffsaktionen der Hannoveraner. Vor allem weil Pinto groß auftrumpfte, wirbelten die 96er vor der Pause fast wie zu ihren besten Zeiten. Allerdings machte es der Gegner der Slomka-Elf leicht.
Denn die mit der Empfehlung von zwei Siegen, aber ohne den angeschlagenen Ex-Hannoveraner Hanno Balitsch angereisten Franken enttäuschten auf der ganzen Linie. Trainer Dieter Hecking hatte Tomas Pekhart erst einmal draußen gelassen und dafür Alexander Esswein in die Spitze beordert - die Maßnahme zahlte sich jedoch nicht aus.
Bei empfindlicher Kälte kamen die Hausherren als erste auf Betriebstemperatur und stellten zunächst die klar spielbestimmende Mannschaft. Abdellaoue (7.) nach Eckball von Lars Stindl und Pinto (9.), dessen 30 Meter-Schuss Club-Torhüter Raphael Schäfer mit den Fingerspitzen um den Pfosten lenken konnte, besaßen frühe Möglichkeiten, ihr Team gegen passive Gäste in Front zu bringen.
Das hoch verdiente 1:0 gelang schließlich Abdellaoue, der sich von Dominic Maroh löste und Stindls Flanke volley verwertete. Drei Minuten vor dem Seitenwechsel verhinderte Schäfer mit seiner Fußabwehr gegen Schlaudraff das drohende zweite Gegentor. Auf der Gegenseite war 96-Keeper Ron-Robert Zieler nur damit beschäftigt, Flanken abzufangen und Rückgaben aufzunehmen - einen Nürnberger Torschuss musste er 45 Minuten lang nicht parieren.
Doch nach Wiederbeginn legte der Club seine Zurückhaltung ab, ging entschlossener in die Zweikämpfe und fightete sich in die Partie zurück. Dem eingewechselten Pekhart bot sich nach 55 Minuten per Kopf sogar die Chance zum Ausgleich, doch Zieler war auf dem Posten. Auch als Hecking in der Schlussphase in Albert Bunjaku noch einen weiteren Angreifer aufs Feld schickte, stellte sich der Erfolg nicht ein. Bei den meist über Schlaudraff vorgetragenen Kontern war Hannover am Ende einem zweiten Tor näher als die Franken dem Ausgleich.
19. Spieltag | ||||
Hannover 96 | - | 1. FC Nürnberg | 1:0 | |
SV Werder Bremen | - | Bayer Leverkusen | 1:1 | |
Hertha BSC | - | Hamburger SV | 1:2 | |
FC Augsburg | - | 1. FC Kaiserslautern | 2:2 | |
Borussia Dortmund | - | TSG 1899 Hoffenheim | 3:1 | |
FC Bayern München | - | VfL Wolfsburg | 2:0 | |
1. FC Köln | - | FC Schalke 04 | 1:4 | |
1. FSV Mainz 05 | - | SC Freiburg | 3:1 | |
VfB Stuttgart | - | Borussia Mönchengladbach | 0:3 | |
Quelle: dpa
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Sichern Sie sich jetzt bis zu 30% auf die neue Frühlingskollektion.
bei Charles-Voegele.de
Jetzt SIM-Karte sichern, 40,- € Start-
guthaben kassieren & Handyruf- nummer mitnehmen. von blau.de
Testsieger-Patronen für Marken-
drucker im TÜV-geprüften Online-
Shop kaufen. von druckerzubehoer
Riesenauswahl an Schuhen und Kleidern von Top-Marken - Versand und Rückversand kostenlos. mehr