16.09.2011, 21:32 Uhr
Der VfB Stuttgart hat die Verhältnisse im Ländle wieder geradegerückt. Nach zwei Niederlagen in der vergangenen Saison gewannen die Schwaben das baden-württembergische Derby beim SC Freiburg mit 2:1 (1:0). Der Österreicher Martin Harnik (33./72.) erzielte vor 24.000 Zuschauern im ausverkauften Badenova-Stadion beide Treffer für den VfB, der vorerst auf Platz drei der Bundesliga-Tabelle klettert.
Papiss Demba Cissé verkürzte in der 84. Minute mit seinem fünften Saisontor für die Freiburger, die eine Woche nach dem 0:7-Debakel in München trotz einer couragierten Vorstellung die nächste bittere Pleite hinnehmen mussten.
Ganz besonders im Fokus stand im Derby Freiburgs Torjäger Cissé, der schon beim Aufwärmen lautstark gefeiert wurde. Der beste Bundesliga-Schütze der Breisgauer hatte nach seinem geplatzten Wechsel eine Gehaltserhöhung als Motivationsspritze erhalten und dazu die Zusage, den Verein bei einem guten Angebot nach Saisonende verlassen zu dürfen. Auf dem Rasen agierte der Senegalese beweglich wie lange nicht mehr und belohnte sich kurz vor Schluss mit seinem 33. Tor im SC-Trikot für einen engagierten Auftritt.
In der Defensive blieb dem SC das Verletzungspech treu: In Pavel Krmas verletzte sich vor kurz vor dem Spiel der nächste Innenverteidiger nach Kapitän Heiko Butscher. Für ihn kam Neuzugang Bag Ferati zu seinem Liga-Debüt. Doch auch für den Schweizer war die Partie nach 26 Minuten wegen einer Verletzung vorzeitig beendet.
Trotzdem unterstrichen die Freiburger, dass sie die Klatsche von München gut weggesteckt haben. Beim Kopfball von Cissé nach Julian Schusters Ecke verhinderte Sven Ulreich mit der Faust die mögliche frühe Führung (11.) für den SC. In der 28. Minute lenkte der Schlussmann der Stuttgarter einen Schuss von Stefan Reisinger mit den Fingerspitzen über die Latte.
Um so überraschender gingen die Gäste praktisch mit ihrer ersten Chance in Führung: Nach einem zu kurz abgewehrten Ball zog Harnik von der Strafraumgrenze ab und überlistete Oliver Baumann im Freiburger Tor mit einem Aufsetzer. Bis dahin hatte Bruno Labbadias Team in der Offensive wenig zustande gebracht. Auch Christian Gentner, der auf der Zehner-Position wieder den Vorzug vor dem formschwachen Tamas Hajnal erhalten hatte, brachte das Spiel der Gäste nicht auf Touren.
Erst nach Wiederbeginn bekam der VfB das Heft in die Hand und erspielte sich gute Gelegenheiten gegen die wacklige Abwehr der Hausherren. Doch Zdravko Kuzmanovic (54.), der einen Eckball von Cristian Molinaro volley aufs Tor jagte, und Gentner (56.) fanden jeweils in Baumann ihren Meister. Die Freiburger drängten in der zweiten Halbzeit zwar vehement, aber auch planlos auf den Ausgleich. Mit einem Schuss aus spitzem Winkel beendete Harnik 18 Minuten vor dem Ende die Hoffnungen der Gastgeber auf einen Punktgewinn. Cisses Anschlusstreffer kam zu spät für eine Wende.
News: Torwart-Crash in Gladbach, Bayern-Keeper Neuer bleibt gelassen. Rummenigge verteidigt derweil Robben. zum Video
Quelle: dapd
;) schrieb:
am 17. September 2011 um 14:17:22
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Fussball
Da hat der Harnik Tore gemacht, schön!Aber schade find ich dass die Vereine fast nur noch mit Geld gewinnen, ich bin echter
Fussballfan, aber da kann sich ja kaum noch ein Spieler mit dem Verein oder sogar mit Deutschlad identifizieren, als das Fussballfieber in Deutschland ausgebroch ist, muss das Feeling der Fans am besten gewesen sein, da konnte man die Profis auch noch ma beim Bäcker treffen...
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Hennes schrieb:
am 17. September 2011 um 13:53:56
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VfB
Der VfB mit seinem unfähigen, arroganten und hochnäsigen Sportdirektor wird schneller auf den Boden der Tatsachen zurückfallen, als
es den Schwaben lieb ist. Gegen den SCF in seiner derzeitigen Verfassung zu gewinnen ist nicht schwer. Wenn sich ein Verein wie der SC aber von einem einem Spieler auf dem Kopf herumtanzen läßt gehört man nicht in die 1. Liga.
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soso schrieb:
am 17. September 2011 um 11:30:52
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SC Freiburg
Wer gegen München 7:0 verliert und gegen Stuttgart nur 2:1, der weiß was Stuttgart kann. Sc kann aber rufen: 2. Liga wir
kommen, denn so naiv ist nur der, der absteigt. Zu Hause gegen Stuttgart muss man punkten, sonst steht man ganz unten. Tolle Aussichten, aber der Papst kommt ja.
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