05.02.2012, 13:47 Uhr
In Berlin herrscht Eiszeit. Michael Skibbe (re.) hat noch nichts erreicht. (Quelle: imago)
Drei Spiele, drei Niederlagen: Hertha BSC findet sich nach dem Null-Punkte-Fehlstart in die Rückrunde mitten im Abstiegskampf wieder. Schon werden bei den Fans böse Erinnerungen an die Abstiegssaison 2009/10 wach, wobei sich ihre Verzweiflung insbesondere an den beiden sportlich verantwortlichen Personen und ihren "Erfolgen" im Abstiegskampf festmacht: Manager Michael Preetz, mit dem die Hertha vor zwei Jahren in Liga zwei musste. Und Neu-Trainer Michael Skibbe, der in der Vorsaison es nicht schaffte, Eintracht Frankfurt nach guter Vorrunde auf Kurs zu halten.
Die Bilanz von Trainer Skibbe liest sich allerdings nicht nur sportlich katastrophal. Auch der Kabinenkrach mit Christian Lell und Co. lässt seine Arbeit bisher in einem zweifelhaften Licht erscheinen, in der Berliner Öffentlichkeit hat er bereits viel Kredit verspielt. Doch trotz des 0:1 zuhause gegen Hannover 96 will er "positive Ansätze gesehen" haben. Jetzt "müssen wir das Glück erarbeiten". Sind das bereits die ersten Durchhalteparolen?
"Ich möchte überhaupt nichts schönreden, auf keinen Fall", hält Skibbe entgegen. "Aber es war über weite Teile des Spiels eine gute Leistung meiner Mannschaft, ein deutlicher Fortschritt gegenüber der Vorwoche. Jetzt ist es an der Zeit, auch mal Punkte zu holen." Dass ihm das bislang noch nicht gelungen sei, fand der ehemalige DFB-Trainer "schade".
Schade - mit solchen harmlosen Formulierungen wird die wenig zimperliche Berliner Medienwelt Skibbes Fehlstart nicht bewerten. Einen Vorgeschmack bekam der Coach bei Durchsicht der sonntäglichen Presse. "Skibbe schon am Ende?", schrieb das Boulevardblatt "B.Z." auf seiner Titelseite.
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Manager Michael Preetz kennt die Presselandschaft als Berliner Urgestein schon lange. Vernichtende Schlagzeilen ist er daher gewohnt. "Das ist normal in Berlin." Doch auch er muss sich fragen, ob er noch die volle Rückendeckung genießt. Schon vor zwei Jahren, beim Abgang von Lucien Favre, machte er keine gute Figur. Dann kam die Lügen-Affäre um den entlassenen Markus Babbel, nun die für viele überraschende Verpflichtung Skibbes. Auch Preetz ist angeschlagen.
Sollte die Hertha auch das DFB-Pokal-Viertelfinale am kommenden Mittwoch gegen Borussia Mönchengladbach und das nächste Ligaspiel beim VfB Stuttgart verlieren, könnte sich eine Dynamik entwickeln, die nur noch schwer zu stoppen wäre. Ist Preetz' Geduld mit Skibbe also vielleicht schon sehr früh dahin - allein schon aus Selbstschutz? Denn sollte die nächste Woche keine Wende bringen, dürfte es mehr als ungemütlich werden - für Skibbe UND Preetz.
Das spürt der Manager. Als sich die bohrenden Fragen nach dem Warum auf der Pressekonferenz im Olympiastadions an Skibbe richteten, stand er etwas abseits und fuhr sich mit der Hand immer wieder nervös übers Gesicht. Für jedermann war offensichtlich, wie sehr es in ihm brodelte. Denn die Fragen nach dem Warum richten sich längst nicht mehr nur an den Trainer.
Die meisten Hertha-Profis waren derweil wortlos in den Katakomben verschwunden. Einzig Peter Niemeyer gab einen Einblick in die Gefühlswelt der Spieler. "Ich sag' nur: Herzlich willkommen im Abstiegskampf!" Er sprach aus, was die Fans von Hertha BSC schon längst denken.
Quelle: t-online.de , sid , dapd
PeGo schrieb:
am 5. Februar 2012 um 19:19:20
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Hertha/Skibbe
Wo bitte hat Herr Skibbe gezeigt, dass er in der Lage ist, die Diva und schlecht geführte Hertha trainieren zu können?
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Andy schrieb:
am 5. Februar 2012 um 19:04:02
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Skibbe
Genau so ist es Richtig , wer so einen guten Trainer raus wirft (Babbel) der muß absteigen.
Hertha wird durchgereicht bis in die 3.Liga, Ha Ha Ha.
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123 schrieb:
am 5. Februar 2012 um 18:56:39
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Berlin
was will man von Berlin schon erwarten? Die Berliner sind Dufte, aber die Politiker, Beamten, Sportlegionäre, welche in B wohnen
lassen B negativ erscheinen. Die Berliner Spreeschnauzen sind in Ordnung, aber den Rest bitte als Sondermüll (Politiker, Beamte, Lobbyisten, Sportlegionäre) exportieren
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