26.04.2010, 15:44 Uhr | sid, t-online.de
Sie werden wohl gehen: Arne Friedrich (li.) und Torwart Jaroslav Drobny. (Foto: imago) (Quelle: Reuters)
Sportlicher Niedergang, Spielerzoff und jetzt droht auch noch der Ausverkauf: Bei Hertha BSCliegen angesichts des bevorstehenden Abstiegs die Nerven liegen blank. Torwart Jaroslav Drobny hatte nach der Niederlage gegen Schalke die Stürmer kritisiert und in Richtung Klubführung sein Unverständnis darüber geäußert, dass man Marko Pantelic hat gehen lassen. Dafür droht ihm nun eine Geldstrafe in Höhe von 5000 Euro.
Drobny soll laut "Bild" schon seinen Abgang angekündigt haben. Nachfolger könnte Gerhard Tremmel von Energie Cottbus werden, der bereits von 2004 bis 2006 bei Hertha spielte und in Berlin wohnt.
Doch Drobny ist bei weitem nicht der Einzige, der gehen wird. Manager Michael Preetz weigert sich zwar weiterhin, Einblicke in die personelle Planung für Liga zwei zu gewähren, doch die Spekulationen schießen ins Kraut. Neben Drobny wird auch Kapitän Arne Friedrich den Klub verlassen. Das Gehalt von geschätzten drei Millionen Euro kann Hertha in der 2. Liga nicht mehr stemmen. Der Nationalspieler soll sich bereits mit dem Hamburger SV einig sein. Ebenfalls mit dem HSV in Verbindung gebracht wird Mittelfeldspieler Gojko Kacar. Mit den drei Wintereinkäufen Lewan Kobiaschwili, Theofanis Gekas und Roman Hubnik kann Hertha auch nicht mehr planen. Das Trio besitzt nur Verträge fürs Oberhaus. Auch der Brasilianer Cicero gilt als Wechselkandidat.
"Der Total-Ausverkauf muss auf jeden Fall verhindert werden", sagt LIGA total! Experte Fredi Bobic. Halten will Hertha die Mittelfeldspieler Fabian Lustenberger und Raffael sowie Angreifer Adrian Ramos. Um diese Akteure soll ein neues Team aufgebaut werden. Zur Chance könnte der Abstieg für Profis wie Maximilan Nicu, Marc Stein oder Valeri Domovchiyski werden, die in der Bundesliga häufig einen überforderten Eindruck hinterließen. Auch Herthas Urgestein Pal Dardai, schon vor über 13 Jahren in Liga zwei dabei, will bleiben.
Finanziell müssen sich die Berliner ebenfalls auf große Einschnitte gefasst machen. Der Etat wird von 70 auf 35 Millionen Euro halbiert. Durch den Einbruch der Zuschauer-Zahlen von im Schnitt 46.000 auf kalkulierte 20.000 fallen rund sieben Millionen Euro weg. Die TV-Einnahmen würden wohl um 60 Prozent von 20 auf acht Millionen Euro sinken. Schon deshalb wäre der direkte Wiederaufstieg fast ein Muss. Ob Trainer Friedhelm Funkel diese Mission in Angriff nehmen darf, wollen Herthas Verantwortliche noch nicht sagen. Es spricht jedoch einiges dafür, dass ein neuer Übungsleiter kommt.
Quelle: sid , t-online.de
Wolfgang schrieb:
am 3. Mai 2010 um 19:03:40
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Hertha BSC
Der Niedergang von Hertha war von Hoenes, sowie seinem Supertrainer Favre geplant und 2009 mit Erfolg zum Ende gebracht worden.
Wer Leistungsträger vergrault, oder verkauft, braucht sich über den Niedergang der Rumpfmannschaft nicht zu wundern.
21 Spieler in zwei Jahren davor auszusortieren, oder zu verhökern ist ist Dummheit. Vielleicht haben auch Handgelder am Verein vorbei ihr übriges dazu bei getragen. Ich verstehe aber den Vorstand nicht, der dieses nicht gesehen hat. Armer Verein
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Sailor 45 schrieb:
am 29. April 2010 um 18:58:52
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Abstieg Hertha
Wie ich der Vereinsführung schon mailte bin ich seit Kindesbeinen Herthaanhänger. Den Skandal und die Zeit von Holst sind
mir noch in guter Erinnerung. Ich habe aber von keinem Verein gehört der durch die jahrelange Unfähigkeit eines Managers (D.Höneß) und eines begrenzten Trainers (Favre) so komplett in den sportlichen Ruin getrieben wurde. Wie kann man Individualisten wie z.B. Pantenic verscherbeln und dann auf Notkäufe zurückgreifen? Von Preetz als Ziehsohn von Höneß ist nichts zu erwarten.
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Haha schrieb:
am 28. April 2010 um 16:53:42
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haha
Selbst schuld wie dumm kann man sein seine leistungsträger abzugeben
was were bayern ohne lahm robben und olic dann hätten die auch probleme
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