05.01.2012, 15:29 Uhr
Marco Reus jubelt in der kommenden Saison für Borussia Dortmund. (Foto: imago)
Hat Borussia Dortmund den FC Bayern München ausgestochen oder war das Interesse beim FCB zuletzt erloschen? Fakt ist: Der BVB ist der Sieger im Transferpoker um Marco Reus vom Ligarivalen Borussia Mönchengladbach. Der Nationalspieler wechselt im kommenden Sommer für die festgeschriebene Ablöse von 17,1 Millionen Euro zum deutschen Meister. Der FCB, der ebenfalls als heißer Kandidat im Rennen um die Dienste des 22-Jährigen galt, hat damit das Nachsehen.
Die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters waren vor wenigen Wochen noch optimistisch, Reus an die Säbener Straße lotsen zu können. "Wenn der FC Bayern München einen Spieler verpflichten will, dann wird er ihn auch verpflichten", hatte Sportdirektor Christian Nerlinger Mitte Dezember im "Doppelpass" bei Sport1 verlauten lassen. "Wir haben in allen Belangen genug Überzeugungskraft, ihn nach München zu holen. Da spielen zwei, drei oder vier Millionen in der Ablösesumme keine Rolle."
Nun begründete Reus seine Entscheidung, nach Dortmund zu gehen, mit der sportlichen Perspektive beim aktuellen Tabellen-Zweiten der Bundesliga. "Ich habe mich entschieden, dass ich in der kommenden Saison den nächsten Schritt machen und bei einem Verein spielen möchte, der um die Meisterschaft mitspielt und mir die Garantie gibt, in der Champions League zu spielen. Diese Chance sehe ich in Dortmund", sagte Reus. In der hochkarätig besetzten Offensive der Münchner, wo unter anderem Weltklasse-Profis wie Arjen Robben, Franck Ribery oder Thomas Müller auf der Position von Reus spielen, wären seine Stammplatzchancen wohl geringer gewesen.
Haben die Bayern deshalb am Ende im Reus-Poker nicht mehr ernst gemacht? Die Entscheidung hatte Bayern-Trainer Jupp Heynckes jedenfalls vorausgeahnt. "Das ist für mich keine Überraschung, ich habe damit gerechnet", sagte er der "tz". Es habe einige Faktoren gegeben, die gegen einen Wechsel zum Rekordmeister gesprochen hätten: "Erstens kann der FC Bayern Reus bei dem riesigen Konkurrenzkampf hier keine Stammplatzgarantie geben. Und zweitens wohnen ja seine Eltern in Dortmund."
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Dass man sich bei den Bayern ärgert, Reus nicht bekommen zu haben, belegt auch die Aussage von Nationalspieler Holger Badstuber. Der 22-Jährige mutmaßte gegenüber "Spiegel online", dass sich Reus den Schritt zum FCB vielleicht auch deshalb nicht zugetraut habe, "weil er als junger Spieler dringend Spielpraxis braucht". So oder so, der Millionentransfer zum BVB ist ein deutliches Signal Richtung Bayern, dass im Deutschen Meister eine Konkurrenz erwächst, die sich traut, den FCB auf Jahre hinaus herauszufordern.
Quelle: t-online.de
Hannover schrieb:
am 5. Januar 2012 um 18:37:58
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Reus-Wechsel
Könnte nach allem was man so liest, durchaus sein, dass die Bayern nur den Preis hochtreiben wollten. Im nachhinein macht so
auch Nerlingers Aussage, auf 3-4 Mio. käme es nicht an, wenn Bayern einen Spieler haben wolle, Sinn. Wenn man zurückdenkt, wie hart die oft verhandelt haben, z.b. zuletzt um Boateng, ist Nerlinger unglaubwürdig. Es könnte also eine gezielte Aussage gewesen sein, um den Druck im Kessel zu erhöhen und den BVB wirtschaftlich zu schwächen.
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Bettina W. schrieb:
am 5. Januar 2012 um 18:00:49
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verständlich
Die Bayern haben Muffensausen. Sie wissen genau, dass Dortmund die Zukunft gehört und wenn so eine Granate wie Reus auch noch
beim BVB unterschreibt, dann wirds nächste Saison wieder ein Durchmrsch der Borussen geben. Ich wette sie werden die Gerüchteküche um einen Transfer von Götze hochkochen lassen, sobald der BVB an Bayern vorbeizieht.
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schroederfreund schrieb:
am 5. Januar 2012 um 17:21:48
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FC Bayern
Ist doch klar, warum Reus nicht zu den Lederhosen gegangen ist. Der hat einfach Angst vor der Abteilung Attacke. Wie Magdalena
Neuner! Nachdem Hoeness ausposaunte, dass er sie gern für sein Vorzimmer haben möchte, hat sie vor Schreck von 8 Schüssen 6 daneben gesetzt!
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