18.12.2011, 21:55 Uhr
Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat Millionen-Investitionen in die Mannschaft des deutschen Rekordmeisters angekündigt. "Ich glaube, dass wir in den nächsten fünf bis sechs Jahren unser Stadion abbezahlt haben. Dann werden dem FC Bayern für Investitionen in die Mannschaft rund 25 Millionen Euro mehr zur Verfügung stehen", sagte der 59-Jährige bei einem Fanklub-Besuch in Lauben im Oberallgäu.
"Und dann wird es für die Bundesliga nicht mehr so einfach", betonte er mit Blick auf nur zwei Deutsche Meisterschaften für den FCB in den letzten fünf Jahren. Der amtierende Herbstmeister hat 2005 die etwa 360 Millionen teure Allianz-Arena eröffnet.
Derweil äußerte sich Bayern-Sportdirektor Christian Nerlinger zur möglichen Verpflichtung von Nationalspieler Marco Reus von Borussia Mönchengladbach. "Da spielen zwei, drei oder vier Millionen in der Ablösesumme keine Rolle", betonte Sportdirektor Christian Nerlinger im "Doppelpass"-Talk bei Sport1. "Grundsätzlich kann man eines sagen: Wenn der FC Bayern München einen Spieler verpflichten will, dann wird er ihn auch verpflichten."
Neben den Bayern hatten bereits andere Vereine ihr Interesse an Reus geäußert, so Arsenal London aus England oder Bayerns Titelrivale Borussia Dortmund. Beim Meister spielte der gebürtige Dortmunder Reus bereits in der Jugend. Nerlinger aber ließ keinen Zweifel an der "Überzeugungskraft, ihn nach München zu holen."
Gleichzeitig schränkte Nerlinger aber auch ein: "Grundsätzlich ist es so, dass Marco Reus sicherlich ein sehr interessanter Spieler ist - ein Spieler mit hohen Qualitäten. Und wir wollen grundsätzlich die besten Spieler nach München holen. Eine Entscheidung ist da aber abschließend noch nicht gefallen."
Nach Nerlingers Aussage soll Arjen Robben auch im Falle einer Verpflichtung von Reus beim Rekordmeister bleiben. Wegen seiner Verletzungsanfälligkeit und einer egoistischen Spielweise hatte der Niederländer zuletzt harsche Kritik einstecken müssen. Angeblich sei er in der Mannschaft isoliert. Medien hatten verschiedentlich schon damit geschlagzeilt, der FC Bayern plane mit "Reus für Robben". "Arjen Robben wird auch nach dem Sommer beim FC Bayern München eine große Rolle spielen und hoffentlich nicht nur für ein Jahr, sondern sehr langfristig", sagte Nerlinger. Der FC Bayern sei "bekannt dafür, dass er seine besten Spieler langfristig halten will, und das gilt auch für Arjen Robben."
Eine hohe Meinung hat Nerlinger von Mittelfeld-Ass Toni Kroos. "Er hat jetzt unter Jupp Heynckes auch den richtigen Schritt gemacht, was Mentalität, Einsatz und Laufbereitschaft betrifft", lobte Nerlinger. Kroos, der im Mittelfeld etwas defensiver agiert als Reus, "ist auf dem Weg, ein elementar wichtiger Spieler für den FC Bayern und auch für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft zu werden", sagte Nerlinger.
Quelle: sid , t-online.de
Paul schrieb:
am 18. Dezember 2011 um 19:35:53
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Nerlinger
Was für eine Arroganz und niemand von den schlauen Journalisten widerspricht.
Es waren ja auch die vorhanden die den FCB wieder
ins schöne Trainingslager im neuen Jahr begleiten. Einfach nur abstoßend. Schade dass man nur bei den kleinen Vereinen alles kritisiert und sich beim FCB nicht mehr zu sagen getraut.
Was für Feiglinge
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