15.10.2010, 10:07 Uhr | t-online.de
Verärgert: Uli Hoeneß (links) und sein Bruder Dieter haben Stress mit nationalen Verbänden. (Foto: imago)
Erst der Uli. Nun der Dieter. Nachdem der ältere Hoeneß-Bruder in seiner Funktion als Präsident des FC Bayern wegen der Verletzungen von Arjen Robben und Mark van Bommel im Clinch mit dem niederländischen Verband liegt, droht Dieter Hoeneß einen Zoff mit den Schweizern vom Zaun zu brechen. Grund: Der Manager des VfL Wolfsburg ist sauer darüber, dass sich Torwart Diego Benaglio im Länderspiel der Nati gegen Wales (4:1) erneut verletzt hat und dem Bundesligisten vorerst fehlen wird.
"Wir müssen herausfinden, ob es einen Vorgang gibt, oder es nur Pech war", wird Dieter Hoeneß im „Blick“ zitiert. Es soll also untersucht werden, ob der Schweizer Verband die neuerliche Leistenverletzung Benaglios fahrlässig verschuldet hat – fahrlässig heißt übrigens, "die erforderliche Sorgfalt außer Acht gelassen zu haben".
Wenn, dann könnte dies den Schweizer Teamärzten passiert sein. Sie hatten keine Probleme für einen Einsatz des Torhüters im EM-Qualifikationspiel gegen die Waliser gesehen. Nach acht Minuten war die Partie für Benaglio aber beendet. Die alte Blessur war aufgebrochen. Und der Ärger beim VfL-Manager begann zu wachsen.
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Zur Klärung, ob es Pech oder Leichtsinn war, soll Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt beitragen. Der Mannschaftsarzt des FC Bayern könnte sich mittlerweile auf solche Fälle spezialisieren. Vor allem auf Patienten "made in Holland".
Ob es um Arjen Robben geht, den die Niederländer wohl bei der WM trotz vorangegangener Probleme verheizt haben. Oder Mark van Bommel, dessen Knieblessur sich im Quali-Spiel gegen Schweden (4:1) derart verschlimmerte, dass er den Bayern rund zwei Wochen ausfällt. Dabei hatten die Münchner um ihren Präsidenten Uli Hoeneß genau aus diesem Grund schon vor der Partie darum gebeten, auf van Bommel zu verzichten. Vergeblich.
"So kann es auf keinen Fall weitergehen. Was hier passiert ist, ist so eine bodenlose Unverschämtheit, dass wir allmählich die Schnauze voll haben", sagt der Bayern-Chef. Uli ist zornig. Dieter auch. Es heißt also Hoeneß gegen den Rest der …. aber zumindest gegen unsere Nachbarn.
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Quelle: t-online.de
Radi schrieb:
am 15. Oktober 2010 um 14:58:35
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Uli & Dieter
Wenn jetzt beide Brüder aufgebracht sind sollte man sich
schnell was einfallen lassen.
Länderspiele reduzieren oder ganz
ausfallen lassen?
Oder der Vereinsarzt von Bayern München gibt das OK
wer auflaufen darf und wer nicht?
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anti blatter schrieb:
am 15. Oktober 2010 um 14:48:17
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urtreil
wie damals bosmann vor gericht ging sollen die bayern das auch machen und ich drück ihnen die daumen.damit endlich schluss ist mit
dieser mafia von fifa uefa nur geld scheffeln und meinen sie regieren die welt
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Fossi schrieb:
am 15. Oktober 2010 um 14:46:10
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Verletztenmisere
Die Nationalmanschaft steht bei vielen Spielern im Vordergrund. Das sollte sich aber nicht negativ auf die Vereine
auswirken! Denn die Vereine zahlen die Zeche und müssen mit verletzten Spielern auskommen. Dann sollen auch die National-
verbände die Spieler für die Zeit des Einsatzes bezahlen! Nach Leistung!! Und ich bin der festen Überzeugung es wird in Zukunft der Verband die Spieler für die Einsatzzeiten und Verletzungen bezahlen. Ist auch richtig so!!
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