01.10.2011, 19:36 Uhr
Hoffenheim hat den FC Bayern zur Verzweiflung getrieben. (Quelle: dpa)
Aus Sinsheim berichten Jörg Runde und Thomas Tamberg
Jupp Heynckes kam direkt zu Sache. Es sei kein Zufall, dass seine Mannschaft ausgerechnet im beschaulichen Kraichgau nach zehn Pflichtspielsiegen in Folge nicht die maximale Punkteausbeute ergatterte. "1899 Hoffenheim ist sehr stabil, sie haben ein tolles Spielvermögen und sind auch läuferisch sehr stark", diktierte der Bayern-Coach den Reportern in die Blöcke.
Ähnlich sah es Philipp Lahm: "Wir haben gegen einen sehr aggressiven und spielstarken Gegner gespielt. Das war eine richtig harte Nummer", sagte der Bayern-Kapitän und versicherte glaubhaft: "Nach so einem Spiel sind wir auch einmal mit einem 0:0 zufrieden."
Worte und Ansichten, die man vom aktuellen Bayern-Jahrgang nicht mehr gewohnt ist. Zu überlegen trat das rot-weiße Starensemble im bisherigen Saisonverlauf auf. Erstmals in dieser Spielzeit dominierte der Gegner und erspielte sich ein deutliches Chancenplus bei 18:6 Torschüssen und 6:2 Ecken. "Nur der letzte Pass und etwas Konzentration beim Abschluss haben gefehlt", analysierte 1899-Trainer Holger Stanislawski nach der Partie. Zufrieden war er dennoch, denn seine taktische Ausrichtung ging voll auf.
Die ganze Trainingswoche ließ der 42-Jährige das aggressive Pressing trainieren. Immer drauf gehen war die Devise. "Teilweise hat es da richtig gekracht", sagte Mittelfeldspieler Sebastian Rudy. Im Spiel wurden die bayrischen Offensivzauberer Ribéry, Müller und später Robben ständig mit zwei Mann bekämpft. Stanislawski wollte es ausnutzen, dass die Bayern nach dem intensiven Champions-League-Auftritt gegen Manchester City etwas müde waren. "Wir haben das richtig gut gemacht und die Bayern die ganze Zeit gepresst und gejagt", sagte Stanislawski.
Die Hoffenheimer Dominanz, erzielt durch enorme taktische Disziplin und hohe Laufintensität, kann auch den übrigen Bundesligisten als Vorbild dienen. Auf jeden Fall macht sie Hoffnung, dass es doch nicht, den von vielen Seiten befürchteten Alleingang des FC Bayern im Rennen um den Titel gibt.
Allzu viel Hoffnung für die Konkurrenz wollte Heynckes dann aber doch nicht aufkommen lassen. Der 66-Jährige verwies zum einen darauf, dass doch einige seiner Topspieler angeschlagen und müde waren. Und außerdem sei ja Hoffenheim nicht irgendeine Bundesliga-Mannschaft, sondern ein Top-Klub. Dem Dorfverein traut Heynckes in dieser Saison einiges zu. "Sie haben mit Firmino, Babel und Obasi wirklich sehr hohes spielerisches Potenzial. Und mit Holger Stanislawski einen Trainer, der jeden einzelnen Spieler besser macht."
Quelle: t-online.de
Michael schrieb:
am 1. Oktober 2011 um 21:51:58
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@Reiner
eher stolz und selbstbewusst. wir bayern haben einfach genug sachen, auf die wir stolz sein können: audi,bmw,geringe
arbeitslosenquote, schulkinder beim pisatest dutschlandweit führend, alpen, fc bayern, tradition(wiesn), sprache, hopfen, bier uvm.!!! bayern ist das beliebteste urlaubsziel in deutschland! das sind fakten und nicht behauptungen eines einzelnen.
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darmstädter schrieb:
am 1. Oktober 2011 um 21:51:57
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Pech
Heute hatten die Bayern halt einfach mal Pech. Hoffenheim wäre sonst schlagbar gewesen. Es ist halt auch nur eine kleine Mannschaft,
die heute einfach Glück hatte, nicht verloren zu haben.
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Sepp schrieb:
am 1. Oktober 2011 um 21:47:38
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FC Bayern
Deutscher Meister wird nur der FCB, nur der FCB! Deutscher Meister wird nur der FCB, nur der FCB! Dortmund hat übrigens in
Hoffenheim 0:1 verloren, obwohl sie vor dem Spiel 7 Tage spielfrei hatten. An alle Bayern-Neider, die wieder behaupten, der Erfolg sei gekauft: War die Glanzparade von Neuer gegen Comper auch gekauft? Der Tabellenführer grüßt und kann allen Neidern nur lächelnd ins Gesicht schauen! Forza FCB!
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