06.02.2012, 11:53 Uhr
Brutale Prügelszenen rund um den Wolfsburger Hauptbahnhof - ein unbeteiligter Junge wird verletzt. Ausschreitungen und Pfefferspray-Einsatz der Polizei in Bochum - 19 Personen kommen in Gewahrsam. Verletzte und Festnahme bei Fan-Ausschreitungen vor der Partie Eintracht Frankfurt gegen Eintracht Braunschweig. Das ist die traurige Bilanz eines Spieltags der 1. und 2. Bundesliga in Deutschland.
Gegen 21.10 Uhr stoppte am Samstag ein Zug aus Richtung Berlin. An Bord: 60 bis 80 Hannover-Fans die von der Partie bei Hertha BSC kamen. Den Umsteige-Zwischenstopp nutzten die 96-Fans, um das Bahnhofsgebäude zu verlassen und sich mit etwa 40 Anhängern des VfL Wolfsburg zu treffen.
Doch nicht nur die gewaltbereite Anwesende wurden in die Prügeleien hineingezogen. „Dabei sind auch bengalische Feuer gezündet und Leuchtkugeln abgefeuert worden“, so der Wolfsburger Polizeisprecher Klaus Schröder gegen über der "Wolfsburger Allgemeinen Zeitung". Am zentralen Busbahnhof (ZOB) geriet ein unbeteiligter 14-jähriger VfL Wolfsburg-Fan zwischen die Linien: „Er soll von Hannover-Rowdies geschlagen und getreten worden sein“, erklärt Schröder. Dem Jungen wurden außerdem Schal und Mütze gestohlen. Der leicht verletzte Junge wurde im Krankenhaus behandelt. Eine gemischte Einheit von Bundespolizei und Polizisten aus Wolfsburg hätten die Randale nicht verhindern können, erläutert Schröder: „Die Aktion muss verabredet gewesen sein. Andernfalls hätten sich zum Umsteigezeitpunkt nicht so viele VfL-Fans im Bereich des Hauptbahnhofs aufgehalten.“ Es wurden mehrere Strafanzeigen gestellt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.
Beim Fußball-Zweitligaspiel zwischen Eintracht Frankfurt und Eintracht Braunschweig (2:1) ist es ebenfalls zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen. Vor der Partie verließ eine Fan-Gruppe der Niedersachsen ihren Reisebus und war auf eine Frankfurter sogenannte "Problemfangruppe" getroffen. Dabei wurden zwei Männer aus Braunschweiger verletzt, teilte die Polizei in Frankfurt mit. Bei Zugangskontrollen am Stadion wurden drei Braunschweiger Fans festgenommen, weil sie sich dem Ordnungsdienst zur Wehr setzten. Während der Partie wurden im Gästeblock etwa 20 bengalische Feuer gezündet worden. Eine Frau erlitt eine Rauchvergiftung und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Nach der Partie wurde eine verdächtige Person festgenommen.
Dieses Fußballstadion in Griechenland versinkt in einem bengalischen Feuermeer. zum Video
Bei Ausschreitungen am Rande des Zweitliga-Spiels zwischen dem VfL Bochum und Hansa Rostock sind nach Polizeiangaben 42 Menschen leicht verletzt worden. Wie die Bochumer Polizei mitteilte, soll eine Gruppe von Rostock-Fans auf dem Weg zum Fußballstadion die begleitenden Polizeibeamten mit Stöcken und anderen Gegenständen beworfen haben. Zudem sei es zu Schlägereien zwischen den Anhängern der beiden Lager vor dem Stadion gekommen. Eine Eskalation habe nur durch den Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken verhindert werden können. Fünf Polizisten und neun Sicherheitskräfte wurden bei den Ausschreitungen verletzt. 19 Gewalttäter wurden in Gewahrsam genommen.
Quelle: dpa , dapd
beobachter schrieb:
am 6. Februar 2012 um 13:56:07
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pyro
ns einfach pyro lagalisieren,wie die sogenanten fans(ultras) fordern,die können dann auch gleich die kosten für die verletzten
zahlen,muß erst der erste tote dasein bis unsere justiz härtere strafen verhängt gegen diese randalierer
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Ich schrieb:
am 6. Februar 2012 um 13:51:47
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@tomtom
armer tomtom immer noch das Schwarz-Weiss-Denken??? nach über 20 Jahren der Einheit. Schade manche lernen es nie.
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Astrid schrieb:
am 6. Februar 2012 um 13:42:28
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Prävention und Fanprojekte
Alle diese Vereine haben teuer bezahlte Fanprojekte. Wie stehen die dazu und was machen die denn in der Szene -
da gibt es keine Stellungnahmen zu lesen - warum nicht? Immerhin bekommen die Steuergelder um mit den gewaltbereiten Fangruppen zu arbeiten - Es werden unbeteiligte Kinder verletzt, und wo ist die Fanarbeit? Was machen die Vereine für Fanarbeit, warum wird da nicht berichtet? Bei einer Berichterstattung über "Die Guten" wird die Aufmerksamkeit nicht auf die Randaliereridioten g
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