08.09.2010, 08:54 Uhr | t-online.de
Mladen Petric muss beim Hamburger SV bleiben. (Foto: imago) (Quelle: imago)
Wenn Mladen Petric nach der Länderspielpause zum Hamburger SV zurückkehrt droht erneut Zoff. Der 29 Jahre alte Kroate war beim Bundesliga-Dino zuletzt nur Reservist und wollte deshalb kurz vor Ende der Transferperiode zum VfB Stuttgart wechseln. Doch der Wechsel platzte, die Hamburger Verantwortlichen gaben ihren Angreifer nicht frei. "Ich bin sehr enttäuscht, denn es gab klare Signale, dass der HSV mich loswerden wollte", sagte Petric der "Sport Bild".
Der Transfer scheiterte nach Angaben der Hanseaten, weil die Schwaben lediglich 3,5 Millionen Euro Ablöse geboten haben sollen. Trainer Armin Veh kritisierte seinen Ex-Klub sogar öffentlich: "Die in Stuttgart müssen erst einmal etwas lernen. Sie sollten wissen, welche Preise der Markt hergibt und fordert. Das Angebot für Mladen war eine Farce."
Eine Aussage, die VfB-Manager Fredi Bobic in Rage bringt. Er beschuldigt Veh sogar der Falschaussage. "Die gebotene Ablösesumme wurde als nicht ernst zu nehmend kommentiert. Dabei war sie wesentlich höher, als von HSV-Seite zugegeben", sagte der ehemalige Nationalspieler. "Das waren Aussagen, die in die falsche Richtung führen. Darüber bin ich echt sauer."
Der Neu-Manager der Stuttgarter war zuvor massiv von Veh attackiert worden: "Vorher war Horst Heldt dort Manager. Er weiß, wie es sich mit den Preisen verhält." Nach Informationen der "Sport Bild" hätte sich die erfolgsabhängige Ablösesumme auf bis zu sechs Millionen Euro belaufen. Der Abgang des Kroaten scheiterte in Wirklichkeit, weil der Nordklub keinen Nachfolger fand. Unter anderem soll Interesse an einer Rückkehr des Ex-HSV-Spielers Rafael van der Vaart bestanden haben. Doch der Niederländer entschied sich für einen Wechsel von Real Madrid zu den Tottenham Hotspur.
"Der HSV hat dem Spieler dem Weg verbaut. Die Verantwortung sollte der HSV nicht uns zuschieben", sagte Bobic. Auch Petrics Berater Volker Struth ist sauer auf den HSV. "Bei Mladens Qualität bin nicht nur ich der Meinung, dass er in die erste Elf gehört", sagte der Spieler-Agent der "Sport Bild". Und legte nach: "Wir werden die nächsten drei bis vier Wochen genau beobachten." Der Stürmer selbst will sich jetzt aufs Sportliche konzentrieren: "Ich mache einen Haken unter die Sache." Doch wenn Petric Reservist bleibt, geht der Ärger sicher weiter.
HSV-Trainer Veh spricht von einer "aberwitzigen" Offerte des VfB und schießt gegen Fredi Bobic. zum Video
Quelle: t-online.de
Joachim schrieb:
am 9. September 2010 um 11:46:15
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Falsches Spiel mit Petric
Bobic ist doch erstaunlich cool geblieben, ohne Zahlen herumzuposaunen, obwohl er persönlich angegriffen wurde. 6
Mios und einen teuren Spieler von der Gehaltsliste mit dem man sowieso nicht mehr unter den ersten 11 plant und der sich zurecht weigert bei seiner Qualitaet die Ersatzbank zu akzeptieren, wo soll da ein unakzeptables Angebot vorliegen? Sorry Herr Reinhardt ihr Versuch damit den eigenen Spieler zu beruhigen und den schwarzen Peter Herrn Bobic zuzuschieben ist in die Hose gegangen.
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Heinerei schrieb:
am 9. September 2010 um 10:07:45
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Thema nun durch ...
Nun sollte mal endlich wieder gut sein !!! Petric ist und bleibt erstmal beim HSV, egal was geboten wurde. Der HSV
bekommt auch nicht jeden. Der VfB muß zusehen, wie er klar kommt. Beide Vereine sollen sich auf die BL konzentrieren. Veh hat ja nur vorsichtig gesagt "Wenn die Zahl von 3,5 Millionen stimmt, dann ...".
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Lingener schrieb:
am 9. September 2010 um 08:34:29
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"Hamburger SV:Ärger um Mladen Petric"
Ist doch schon wieder "Schnee von gestern". Herrn Petric sollte man mal die Wörter: Vertrag und
arbeiten, erläutern! Jedes Jahr das gleiche Rumgeheule von dem "Star".
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