11.10.2011, 09:45 Uhr
Thorsten Fink soll zur Rückrunde auf der HSV-Bank Platz nehmen. (Foto: imago)
Die lange Trainersuche beim HSV ist beendet: Sportdirektor Frank Arnesen wird bei den Hanseaten vorübergehend auch auf der Trainerbank Platz nehmen. "Ich bin der verantwortliche Trainer, bis ein neuer anfängt. Das kann auch bis zum Winter dauern", sagte der Däne. Dabei steht bereits fest, wer nach ihm auf der Bank Platz nehmen wird. Nach übereinstimmenden Medienberichten wird Thorsten Fink vom FC Basel ab Januar Coach des Bundesliga-Dinos.
Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, haben sich Arnesen und Fink auf einen Vertrag bis 2014 geeinigt. Die beiden sollen sich auf Mallorca getroffen und verhandelt haben, HSV-Klubchef Carl Jarchow soll ebenfalls dabei gewesen sein. "Der HSV ist ein toller Klub und das Interesse eine Bestätigung meiner Arbeit", sagte Fink der Schweizer Zeitung "Blick", "es ist logisch, dass man darüber reden muss."
Basel hatte zuvor einem sofortigen Wechsel eine klare Absage erteilt. "Wir werden Thorsten Fink nicht freigeben", sagte Klubsprecher Josef Zindel. Der 43-Jährige selbst beendete die Gerüchte trotz der Absage seines Klubs nicht endgültig. "Der HSV hat nachgefragt, aber im Laufe dieses Halbjahres ist es schwierig. Ich möchte mich auf jeden Fall weiter auf meinen Job konzentrieren und hier gute Arbeit leisten. Bis Januar bleibe ich jetzt erst mal in Basel", sagte Fink zu "Welt Online".
Natürlich muss Fink die Einigung abstreiten, bis der Klub ihm eine Freigabe erteilt. Sobald Basels Vize-Präsident Bernhard Heusler zurück in der Schweiz ist, soll es zu einer abschließenden Verhandlungsrunde kommen. "Die Absage ist erfolgt, der HSV hat sie entgegengenommen", hatte Heusler noch verkündet, als erstmals der Name Fink in Hamburg gehandelt wurde.
Fink hat in Basel einen Vertrag bis 2013 ohne Ausstiegsklausel. Es soll aber ein Gentlemens Agreement geben, dass dem Trainer bei Interesse aus der Bundesliga keine Steine in den Weg gelegt werden. Also laufen die Verhandlungen zwischen dem HSV und Basel über die Höhe der Ablösesumme für den Coach. "Wir sind bereit, für einen Trainer Ablöse zu zahlen", hatte Frank Arnesen bereits erklärt. Der HSV wird sicherlich einen siebenstelligen Betrag für seinen Wunschtrainer locker machen müssen.
Nach ergebnisloser Trainersuche ernennt sich Sportdirektor Frank Arnesen eigenmächtig zum neuen Teamchef. zum Video
Bis zum Januar wird Arnesen aller Voraussicht nach dann auch beim HSV als Teamchef nach englischem Vorbild fungieren, als Manager und Trainer in einer Person. Die Trainerlizenz hatte er während seiner Zeit beim niederländischen Erstligisten PSV Eindhoven (1991 - 2004) erworben. Als Co-Trainer stehen ihm der bisherige Interimscoach Rodolfo Cardoso und Frank Heinemann zur Seite.
Quelle: dapd , t-online.de
Konrad schrieb:
am 11. Oktober 2011 um 10:45:00
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auch für die 2. Bundesliga
Es macht doch nur Sinn wenn der neue Trainer für beide Bundesligen arbeiten darf.Denn wenn man Realist ist, kann
vom Abstieg bis Klassenerhalt Alles möglich sein.
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hannes schrieb:
am 11. Oktober 2011 um 10:41:12
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Fink
ich denke im Winter ist es längst zu spät,da hat der HSV soviel Rückstand zum 15.Platz das selbst der fink da nichts mehr bewirken
kann.2.Liga,wir kommen,trotzdem für immer HSV
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Ostler schrieb:
am 11. Oktober 2011 um 10:24:31
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HSV Trainer
@nobbi, du hast recht....aber die Sau wird nur von den sensationslüstigen Journalistenpaparazzis durchs Dorf getrieben. Objektiv
zu regergieren fällt denen schon lange nicht mehr ein.Journalisten müssen nachfragen, ja , aber keine Märchen und erfundene Geschichten erzählen.Der HSV wird schon bekannt geben, wenn ein neuer Trainer an Bord ist.....
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