23.08.2010, 15:07 Uhr | t-online.de, sid, dpa
Im Millerntor-Stadion findet am 4. Spieltag das Hamburger Derby statt. (Foto: imago)
Der Angriff von Hooligans des Hamburger SV hat die Sicherheitsbedenken vor dem brisanten Bundesliga-Derby der beiden Stadtrivalen verschärft. Das Duell zwischen dem FC St. Pauliund dem Hamburger SV Mitte September könnte zu einem Risikospiel werden. Für St. Pauli steht eine Verlegung seines Heimspiels aus Sicherheitsgründen aber nicht zur Diskussion. "Wir haben ein Heimspiel, und das findet natürlich am Millerntor statt", sagte Klubsprecher Christian Bönig. Die bisherigen Bundesliga-Heimspiele gegen den Lokalrivalen waren aus Kapazitäts- und Sicherheitsgründen im Volkspark ausgetragen worden.
Konsequenzen wird es aber geben. Das bislang geplante Deeskalations-Konzept ist nach Ansicht des HSV-Fanbeauftragten Mike Lorenz über den Haufen geworfen. "Man kann sicher sein, dass die Polizei ihre Einsatzpläne nach diesem Vorfall verschärfen wird", sagte Lorenz.
Rund 15 vermummte Hooligans hatten in der Nacht zum Sonntag am Bahnhof in Altona St. Pauli Fans bedrängt, geschlagen und getreten. Drei Verletzte mussten im Krankenhaus behandelt werden, einem war das Nasenbein gebrochen worden. Drei Personen waren vorübergehend festgenommen worden. Sie seien der Polizei bekannte HSV-Hooligans im Alter von 16, 19 und 26 Jahren. Der 16-Jährige habe bei dem Überfall einen zehn Kilogramm schweren Absperrpfosten verwendet. St. Paulis Torhüter Benedikt Pliquett war aus einiger Entfernung Zeuge des Angriffs geworden.
Unterdessen hat sich der HSV beim Stadtrivalen entschuldigt und eine Bestrafung der Täter angekündigt. Der Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann sagte auf der Webseite des Klubs: "Dieses Verhalten der vermeintlichen HSV-Anhänger ist absolut beschämend und trübt die Freude über den tollen ersten Spieltag für beide Vereine."
Die Anhänger lehnen die Gewalt einstimmig ab. Die Angst vor Ausschreitungen beim Derby HSV gegen St. Pauli ist jedoch groß. zum Video
Auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den Angriff verurteilt: "Das ist schon etwas, worüber wir uns Gedanken machen und wo wir auch aktiv werden", sagte der DFB-Sicherheitsbeauftragte Helmut Spahn. Sportgerichtlich könne der Verband zwar nicht eingreifen, da die Vorfälle außerhalb der Stadien passiert seien, "wir werden gerade mit Blick auf das Derby aber Gespräche mit den Verantwortlichen der Klubs führen." Den festgenommenen Randalierern droht ein bundesweites Stadionverbot.
Granate "Elia" und der "harte Hund" Veh schlagen S04 - für Holli & Toddi Grund genug, ein wenig zu träumen. zum Video
Quelle: dpa , sid , t-online.de
Wilhiburg schrieb:
am 24. August 2010 um 22:09:44
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Stolz
Wir leben in einer tollen Stadt und haben zwei Vereine in einer der besten Ligen Europas,
und der Stolz darauf besteht darin sich
gegenseitig und unbeteiligten Schmerzen und Angst
zu bereiten ? Hat der HSV die Dauerkarten schon eingezogen , neu verkauft und das Geld
den unschuldig Beteiligten für einen schöneren Tag geschenkt ?
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Müller schrieb:
am 24. August 2010 um 16:56:49
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HSV Hooligan
Die Kosten des Polizei - Einsatzes müssen voll dem HSV verrechnet werden.
Der Normal Bürger hat kein Verständnis mehr,daß er
wieder mal zur Kasse gebeten wird und die Rechnung für die Millionärs Truppe zu bezahlen.
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halöle schrieb:
am 24. August 2010 um 14:38:14
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hooligans
stadionverbot bringt das überhaupt was? die verkleiden sich als neutrale zuschauer und kommen trotzdem rein oder wird seid
neuesten jeder einzelne besucher per personalausweis überprüft?
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